„Invisible Glass“ begrenzt Reflexionen auf Displays
Bisher soll vor allem eine hohe Display-Helligkeit dafür sorgen, dass man diese auch bei viel Sonnenschein nutzen kann, leider oft auf Kosten der Akku-Leistung, nun könnte eine neue Beschichtung das Problem lösen
Sonnenschein und Bildschirme von Net- und Notebooks, Smartphones und Tablets passen nur bedingt zusammen. Die Reflektionen, die eine prall vom Himmel lachende Sonne auslöst, lässt manches Gerät fast unbedienbar werden.
Abhilfe verspricht der japanische Hersteller Nippon Electric Glass Co Ltd, der eine als „Invisible Glass“ bezeichnete Beschichtung entwickelt hat. Diese – eine Art Anti-Reflexionsfolie – besteht aus 30 einzelnen, nur wenige Nanometer starken Schichten und wird sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Displays aufgetragen.
Dort sollen bis zu 99,5% des auf das Display auftreffenden Lichts transmittiert werden. Nur 0,5% der Lichtstrahlen werden zurückgeworfen; normalerweise werden etwa 8% des auf das Display treffenden Lichts reflektiert.
Inwieweit diese Technologie schon für Großserien angewendet werden kann, wurde allerdings nicht bekannt.
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irgendwie bezweifle ich das
"Dort sollen bis zu 99,5% des auf das Display auftreffenden Lichts absorbiert werden."
Das würde eher zu einer Sonnenbrille als zu unsichbaren Glas passen.
PS: hmm warum erschein mein text nicht?
[EDIT] Duplikate gelöscht - jetzt ist der Text ja da
Reflexion
Absorption kann man bei Glas vernachlässigen. Was hier gemeint ist, ist folgendes: 99,5% werden transmittiert (treten durch das Glass) und nur 0,5% werden reflektiert (erzeugt die unschöne Spiegelung).
Es gibt doch schon die Lösung PixelQi. Nur verbaut das irgendwie keiner -.-
alles falsch!!! 99,5% von diesen reflektierenden 8% des gesamten lichstrahls werden gblockt/aufgehoben!!
sorry für doppelpost! aber siehe funktion von entspiegelungen und co bei wikipedia! wird alles aufgeklärrt.
Es gibt doch Entspieglungscoatings en masse, die haben nur 2 große Nachteile: Kosten und Robustheit.
Jeder Brillenträger wird wissen, dass sich das AR-Coating (antireflex)immer als erstes ablöst wenn das Glas ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
Die Kosten allerdings düften der Grund sein wieso es nicht schon an den Innenseiten der Displays angewendet wird, weil sich damit immerhin knapp 4% Reflexion sparen ließen
Grade in Mobilgeräten werden gehärtete Gläser eingesetzt so, dass man deren Vorteile bzgl. Kratzempfindlichkeit verspielen würde.
Sinniger fänd ich es wenn der Hersteller einfach entsprechende austauschbare Folien mit geringer Reflexion entwickeln würde, die man bei Verschleiß tauschen kann.
@shadowzed
Daran glaube ich nicht! Würde eine Entspieglung mit Faktor 20 Unterdrückung über den gesamten Bereich des sichtbaren Lichts bedeuten. Das mag vielleicht theoretisch möglich sein, aber düfte ein sehr aufwendiges Schichtsystem benötigen.
Realistisch ist mit vertratbarem Aufwand eine Entspiegelung auf 0,2-0,5% für eine Oberfläche möglich (eine Scheibe hat Vor und Rückseite), was gut zu den Angaben der Firma passen würde. Man kann dabei noch etwas mehr wert auf bestimmte Wellenlängen legen, um die Gesamtbilanz zu schönen, aber das macht nicht viel aus.
Weiterhin kann ich sagen, dass die Versuchsteile die ich im Job entspiegelt habe (da aber Saphirglas als Substrat) mit eine Restreflektion von 0,4% pro Seite schon kaum noch sichtbare Spieglungen aufweisen. Außer natürlich man betrachtet sie unter großen Einfallwinkeln, wie im Bild. Da kann leider auch keine Entspieglung Wunder vollbringen, irgendwann setzt immer Totalreflexion ein!
was du glaubst? naj egal! ist dem hersteller überlassen was er herausbringt! die rechnung die erklärt ist ist richtig! sicher gibts auch andere methoden aber meistens ist die obige! wenn du schon von AR-coating redest, vergisst du nicht die SI-coating/beschichtung ?? wenn ein hersteller kunststoff anwendet selbst als folie drüber, da weiss er selbst das es irgendwann futsch ist! Siehe iphone mit glastouchfläche! welche art sie anwenden ist egal, das resultat ist wichtig!