DisplayLink: die Zukunft
Derzeit konzentriert sich die Technologie von DisplayLink auf den USB-Bereich und drei Arten von Produkten: USB-Monitore (wie der getestete Samsung), USB-Grafikkarten (erhältlich von diversen Marken) und Dockingstationen für tragbare PCs (z.B. Toshiba).
In Zukunft: Beamer und Fernseher
Für die Zukunft ist die Integration dieser Technologie in Beamer und Fernseher geplant. Zunächst einmal bietet sich so die Möglichkeit, einen tragbaren PC ohne VGA-Ausgang problemlos an einen Beamer anzuschließen (bei Beamern ist das die übliche Anschlussweise). Zweitens kann man so Freunden und Bekannten mit einem tragbaren PC schnell mal ein paar Bilder oder Videos auf dem Großbildfernseher vorführen.
Kabellos
Eine weitere Möglichkeit, von der wir bereits einen Prototyp sehen konnten, ist Wireless USB. Diese Technologie wird in Zukunft wohl eine kabellose Datenübertragung über geringe Distanzen mit recht ordentlichem Datendurchsatz ermöglichen. Eine Wireless-USB-Version der Grafikkarten soll Ende des Jahres (September oder Oktober 2008) auf den Mark kommen.
Smartphones
Die Integration dieser Lösung in Beamer und Fernseher und Treiber für Smartphones machen es möglich, Bilder auch auf wesentlich mobileren Geräten als Notebooks wiederzugeben und damit die Organisation von Präsentationen wesentlich zu vereinfachen.
Mac OS X und Linux
Neben Windows XP und Vista wird DisplayLink auch Treiber für andere gängige Betriebssysteme anbieten. Mac OS X sollte ab März 2008 kompatibel sein und die Linux-Treiber werden im Laufe des Jahres 2008 erwartet.
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Auf der 4 Seite ist glaube ein Fehler, oder hat der Bildschirm wirklich so viel?!:
Hallo,
gibt es irgendwo eine Quelle zu der im Artikel genannten Studie, dass ein Mehr-Monitor-Arbeitsplatz die Produktivität um mindestens 9% steigert? Das würde mich sehr interessieren, leider habe ich bisher nichts dazu gefunden.
>"jedoch normalerwiese nur VGA" weil dein DVI..
mit VGA meint ihr wohl nicht die auflösung 640x480
gemeint ist wohl "nur RGB (analog)" (was allerdings beiweitem besser ist als jede USB lösung..)
bestimmt besser als 8800 ultra^^
also einen preis von 100€ scheint mir maßlos übertrieben
eine weitschenllere pci grafikkarte gibts schon für 20€ (zb geforce 2) oder ab 50€ schon (fast) aktuelle (zb geforce 6600) und sogar eine geforce 8600gt hab ich für 94€ gefunden also für den pc daheim die bessere wahl und diemeisten werden bestimmt noch in einem alten pc eine pci grafikkarte stecken haben
laptops haben fast immer einen vga ausgang der keine der mankos der usb grafikkarte hat
also würde nur die gruppe von anwendern bleiben die den pc nicht öffnen können/dürfen und nur einen monitor ausgang haben (wobei sich die frage stellt ob solch "alte" systemem usb2 besitzen) das scheint mir ne arg kleine zielgruppe
ach ja ne weitere pci grafikkarte neben der pci-e is keine problem hab neben meiner 8800gt noch ne 3dfx banshee drin fürn 3. monitor reingesteckt, treiber installiert fertig
interessant wäre die technik über ein schnelles w-lan dann brauch ich keine kabel mehr ins wohnzimmer legen
Ich wäre vorsichtig den hier vorgestellten 19" Monitor als TFT der Spitzenklassen zu bezeichnen, wenn dieser offensichtlich nur über ein TN-Panel verfügt.
Ich finde die Technik ist interessant für Leute, die an ihrem Laptop einen digitalen Grafikausgang nachrüsten wollen.
Habt Ihr noch nichts von MaxiVista gehört?
MaxiVista erlaubt die Nutzung eines Laptops als Zweitbildschirm für den Desktop-PC. Und man kann das Laptop sogar vom Desktop-PC fern steuern.
Youtube Video:
http://youtube.com/watch?v=tYxQ300rW7Q
Oder hier:
http://www.maxivista.de
Viele Notebooks haben eine ATI Radeon mobility. Diese geht meist nicht mit GoogleEarth zusammen. Kann man dies mit den USB-Adaptern kompensieren?
IrIr:
Auch wenn der Schreiber mit VGA etwas daneben liegt, liegst Du mit RGB ebenfalls falsch - sogar noch etwas mehr. Gemeint ist wohl 15pin D-sub (HD15). Also das, was gemeinhin als "VGA-Anschluß" bezeichnet wird, da es eben auch noch aus dieser Zeit stammt.
"RGB" klingt sehr nach den Kabeln mit Koaxialsteckern, die man im Heim-Video-Bereich vorfindet.
Beim 15-pin D-sub sind aber mehr als nur 3 pins für RGB belegt. Es werden halt auch DDC und Sync-Daten getrennt übertragen. (Ausnahme bei Sync-on-Green).
Laut Wikipedia (also nur mit Vorsicht zu genießen), heißt dieser Anschluß auch "VGA-Anschluß" - wenn man nun an Wikipedia glaubt, dann ist "VGA" als Kurzform von "VGA-Anschluß" sogar schon irgendwie richtig.
Ich weiß aber ganz genau, daß schon in den 90ern jeder mit etwas Ahnung sagte: Das ist nicht VGA, das ist ein d-sub. Liegt wohl dadran, daß es schon damals unterschiedliche Bauformen gab um VGA-Signale zu übertragen. Im Wikipediaartikel ist auch einer der anderen Stecker, die ich selbst kennengelernt habe: 13W3. Ein überlegener Standard, da R, G und B als einzeln abgeschirmte Miniaturkoaxialstecker im Stecker ausgeführt waren. Dadurch konnten die nicht verbiegen, der Stecker war selbst bei größeren Fertigungstoleranzen nicht falschrum anzuschließen und die Signale wurden besser abgeschirmt. Leider war der Stecker an sich größer und bestimmt auch teurer in der Herstellung.
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@Brosi:
Ich muß Dir zustimmen!
DER Monitor ist bestimmt kein High-End! Das kann man sogar schon am Preis sehen.
Ein "NEC Spectraview 1990" ist high-end für 19". Der kostet dann fast 1000 Euro.
Aber was will man denn schon erwarten? Wenn die "Farbabweichungen über DVI" als merkmal beschrieben werden, dann tut mir das in der Seele weh.
Vergleicht doch mal zwei unterschiedliche Grafikkarten gegeneinander am SELBEN Monitor! Da sind auch Farbunterschiede! Oder einfach nur zwei unterschiedliche Monitore... selbst bei zwei baugleichen Monitoren gibt es Abweichungen! Das nennt man Serienstreuung. Daher muß man Monitore zumindest per Hand einstellen, (semi-)professionelle User kalibrieren ihre Geräte mit entsprechenden Colorimetern. Eben aus dem Grund, damit sie zumindest schonmal halbwegs gleiche Darstellungen erreichen.
Hier, wo dann vollkommen unterschiedliche Darstellungsoptionen gewählt sind (andere "Grafikkarte" UND anderer Monitor!) dann etwas über Farbunterschiede zu schreiben ist schon ein Knüller.
Ich möchte damit nicht sagen, daß bei der Komprimierung die Farben unangetastet blieben. Nein, das auf keinen Fall. Vermutlich ist es eine verlustbehaftete Kompression und dann stimmen auch die Farbwerte nicht mehr, aber so lapidar, wie es im Artikel abgetan wurde, bringt die Aussage gar nichts und ist, wenn überhaupt, falsch.
Da wäre ein Satz wie: "Wir gehen auf die farblichen Abweichungen der Darstellung nicht weiter ein" vielleicht der beste Weg aus dem Dilemma. Es ist aber auch schwierig soetwas gut zu untersuchen. Man könnte vielleicht versuchen beide Monitore per Software und Colorimeter zu kalibrieren - wenn dann schon bei der Kalibration des USB-Monis herauskommt, daß man ein riesiges DeltaE erreicht, dann liegt das wohl an der Kompression.
Vorher ist jedoch darüber überhaupt keine Aussage möglich. Es kann also genau so gut sein, daß die Farben überhaupt nicht leiden, aber einfach durch die andere Grafikkarte und den anderen Monitor, wie oben bereits einmal gesagt, es anders aussieht. Also ein ganz normaler Effekt.
@derGhostrider
ja, stimmt schon was du schreibst ..
mir ging es eher darum, dass dieser "nur VGA" anschluss 100x besser ist als die usb-lösung... und deshalb dieser "nur VGA" anschluss eher ein argument GEGEN die usb-lösung ist...
ausserdem steht da "normalerweise nur in VGA"
was darauf schließen lässt, dass thg schon die vga-auflösung (640x480) meint !?!?
Das Niveau des Artikels ist auf dem Level der Bild-Zeitung, das hat mit einer Hardware Website nichts mehr zu tun.
Allein bei diesem Satz sträuben sich mir die Haare:
@mark00: Sei bitte nicht so harsch in deinem Urteil.
Diese Vergleiche mit BILD finde ich ungerechtfertigt. Der Fehler ist mit auch aufgefallen - gemeint ist natürlich AGP - tut aber dem Artikel keinen Abbruch. Jede Person, die eine diskrete Graka nachrüsten kann, ist mit einer 2. Karte besser bedient. Das wurde im Text und auch noch mal Fazit explizit erwähnt.

"Besitzer von tragbaren PCs, die mit mehreren Monitoren arbeiten wollen, oder von Bürocomputern, bei denen ein Auf- bzw. Nachrüsten nicht möglich ist, werden die USB-Grafikkarten sicher gut nutzen können, für die breite Masse oder Bastler bieten sie jedoch keinen Vorteil."
Diese Geräte sind auch nur für Büroanwendungen geeignet, darauf wurde auch mehrfach hingewiesen In besonderen Fällen, kann das eine gute Lösung sein. Genauso wie die meisten Anwemder, hätte ich dafür absolut keine Verwendung. Das ist aber nur meine Sicht der Dinge.
Hallo,
ist korrigiert --> PCI-Express oder AGP
Ich nutze nun seit 1 1/2 Jahr Täglich eine "DELOCK" USB Erweiterungs-Graifkkarte (erste Generation).
Somit kann ich zwei 19" und 1280x1024 für zwei Remote Desktop Sitzungen geleichzeitig im Vollbildmodus genutzten.
Wichtig: USB 2.0 und Keine Andwendungen die Den PC zu 100% auslasten sonst rückelt das Bild !
Oder in der Buchhaltung, um Gescannte Rechnungen zusehen und diese abzutippen.
Es gibt druchaus auch PCs mit Onboard Grafik die NICHT ohne weiters mit PCI oder AGP Grafikkarten zusammenarbeiten.
Oder im Bios die Option OnBoard Grafikkarte Deaktivieren fehlt.
Es kann auch die Bauform eines PCs oder druch das alter bedingt sein das der einbau einer Grafikkarte nicht möglich ist.(Nur LowProfile)(AGP Port liefert nicht genug Saft/Alter P4
Meine lösung Kästchen Weg, Kabelbinder druch Schraublöcher, für Zugenentlastung sorgen das ganze unter meinem Schreibtisch aufgehängt.
Nun läuft das ganze Wochenlang.
Natürlich sollte nichts Brennbares in der nähe aufbewarhenwerden !
alternativ kann auch ein großer Passiv/Aktiv kühlkörper draufgebasteln werden.
Mit freundlichen Grüßen
Darwei
@darwei:
Wenn man in einem Unternehmen einen PC erwischt, bei dem unbedingt zwei Monitore gebraucht Werden, das jedoch nicht geht, da das Gehäuse zu klein ist oder die Hardware einfach verrückt spielt, dann bleibt einem immer die Möglichkeit offen den PC zu tauschen. Entweder durch ein anderes System aus dem Hardwarebestand oder sogar durch ein neues Gerät.
Bei uns im Unternehmen habe ich über 150 Arbeitsplätze, an denen immer eine Lösung gefunden wird. Wenn nicht onboard und zusätzliche Graka laufen, dann setzt man einfach eine billige low-end Graka (x1300 von ATI) ein. Die hat mehr als genug Leistung und bietet auch zwei Monitorausgänge an. Die Onboard-Lösung ist dann vollkommen irrelevant.
P4s machen bei solchen Grafikkarten normalerweise überhaupt keine Probleme. Und auch low-Profile Grakas gibt es mit zwei Ausgängen. Einer ist dann direkt an der Graka im Slotblech, der andere ist per Stecker an die Graka anzuschließen und belegt ein weiteres Slotblech.
Außerdem, was man ja nicht vergessen sollte, bleibt immer der Weg zum Neugerät.
Aber 100Euro in einen alten Rechner zu investieren, das ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Für Notebooks gibt es z.B. meistens die Möglichkeit über eine Dockingstation einen weiteren Monitor anzuschließen. Teilweise kann man sogar an die Dockingstation zwei Monitore anschließen.
Eine Dockingstation erleichtert dem Angestellten dann das Arbeiten, indem er nur das Gerät andocken muß, dafür dann aber eine vernünftige Tastatur und Maus zum Arbeiten hat. Die Ports des Notebooks werden vor dem ständigen An- und Abstöpseln bewahrt (Maus, Tastatur, Netzwerk) und zwei Monitore gibt es trotzdem.
Mir erschließt sich der Nutzen also wirklich nicht - außer in wirklichen Ausnahmefällen. Wenn Du sagst, daß Du 4 Monitore als Dauerlösung benutzt und wirklich brauchst, dann ist das vielleicht genau solch ein Fall. Andererseits würde ich dafür vermutlich trotzdem ehr einen passenden Rechner anschaffen, damit Du vollwertige Ausgaben zum Arbeiten hast.
Hallo,gibt es irgendwo eine Quelle zu der im Artikel genannten Studie, dass ein Mehr-Monitor-Arbeitsplatz die Produktivität um mindestens 9% steigert? Das würde mich sehr interessieren, leider habe ich bisher nichts dazu gefunden.
Würde mich auch mal interessieren!!!
Ich habe keinen Link, kann mich aber an eine Studie von NEC erinnern, daß 24" Monitore die Produktivität ähnlich ankurbeln sollten.
Das ist alles etwas zweifelhaft. Ich kenne auch andere Studien. Das hat letztenendes nichts damit zu tun, daß derjenige 2 Monitore hat, sondern damit, daß er es als eine art Belohnung auffasst. Der Mensch fühlt sich durch dieses Extra beachtet, geschätzt und einfach gut, somit arbeitet er mehr.
Es gab sogar mal eine Studie, da wurden willkührlich Mitarbeiter ausgesucht und denen eine Lohnerhöhung wegen guter Leistung gegeben. Darauf hin stieg deren Produktivität. 2 Wochen (oder Monate? Egal) später wurden sie darüber aufgeklärt, daß es sich nur um eine Studie gehandelt habe und ihnen wurde der Bonus wieder weggenommen. Die Produktivität blieb aber trotzdem über dem Wert, den sie vor der ganzen Aktion hatten.
Das hat also alles herzlich wenig damit zu tun, daß man an zwei Monitoren arbeitet, sondern ehr damit, daß der Mensch etwas tolles bekommt (Anerkennung, Gehalt, zweiten Monitor, sonstigen Bonus) und deswegen die Produktivität gesteigert wird.
Das wird natürlich in Studien, die NUR für die Auswirkungen von anderen Monitoren gut sind, nicht zusätzlich untersucht und unter den Tisch fallen gelassen. Kein Wunder: Wenn z.B. Eizo oder NEC solche Studien in Auftrag gegeben haben, dann ist es nur hilfreich, wenn am ende rauskommt: "Mit den neuen Produkten / mit mehreren Monitoren steigt die Effizienz." Denn DAS kurbelt den Umsatz an.
Nur, wenn man mit der Monitorfläche prinzipiell nicht hinkommt hat man tatsächlich merkbare Vorteile.
Bei uns im Unternehmen ist irgendwann auch der "ich brauche UNBEDINGT einen zweiten Monitor!"-Wahn ausgebrochen. Zuerst gab es ein paar, die es tatsächlich brauchten, dann gab es m.E. reihenweise Mitarbeiter, die den "ich auch"-Reflex hatten. Daran zu merken, daß es erst nicht schnell genug aufgebaut werden konnte und man am gleichen Tag später nochmal an dem Büro vorbeilatsche und der zweite Monitor aus war.