Was kostet ein Reisepass aus dem Netz?
Stolz verkünden die Behörden, Ausweisdokumente seien schwer zu fälschen. Kreditkartenfirmen schwören auf Datenschutz und wähnen sich als hochsicheres Zahlungsmittel. Einer Untersuchung von McAfee zufolge sieht die Realität anders aus.
Laut McAfee ist es relativ einfach, sich einen (illegalen) Reisepass aus dem Internet zu beschaffen. Per Phishing sind genügend reale Daten von existierenden Personen weltweit vorhanden, und es scheint, als ob diese Daten ganz offen zum Verkauf angeboten werden – in Form von Reisepässen, Führerscheinen und Kreditkarten.
Ein deutscher Reisepepass ist für 5.600 Dollar zu haben, ein amerikanischer Führerschein für 650 Dollar und Kreditkarten im Zehnerpack für etwa 3.000 Dollar. Garantiert werden dabei Guthaben von bis zu 15.000 Dollar, in Einzelfällen sogar bis zu 50.000 Dollar.
Webseiten beschreiben bis ins Detail, wie nah am Original die Dokumente liegen. Offensichtlich sind die Fälschungen so gut, dass sie auf den ersten Blick und beim ersten Anfassen von einem legalen Ausweis nicht zu unterscheiden sind.
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Was soll ich den mit so nem Zeug.
Ich will nen DIPLOMATENPASS!
@drno: Da musst Du schon zum "schönen Konsul" gehen... Konsul Weyer oder wie der hiess... Lebt der eigentlich noch?
Die Meldung wird untergehen, schließlich nicht sein kann was nicht sein darf. Allerdings ist das ja kaum eine neue Information. Aber hieraus lässt sich auch wunderbar ableiten, wie einfachere Dokumente wie Führerscheine, TÜV-Plaketen, Diplome oder sonstiges gefälscht werden können.
Eins ist aber sicher, das nichts sicher ist. lol
@bigreval Ja, der Konsul lebt noch. Ob er aber noch Titel verkauft, weiß i net.