Überlebenskünstler Windows XP
Erneut verlängert Microsoft die Lebensdauer von Windows XP in Unternehmen: Noch bis 31. Juli 2009 sollen kleine und mittelgroße Firmen die Möglichkeit haben, von Windows Vista auf XP downzugraden.
Eigentlich müsste Windows XP längst tot sein: Ursprünglich sollte Vista das beliebte Betriebssystem ablösen. Doch es stellte sich heraus, dass insbesondere Unternehmen mit dem Umstieg auf Windows Vista zögern, teils bewusst auf den Vista-Nachfolger warten und sich bis dahin mit Windows XP zufrieden geben (siehe »Verlängerte Gnadenfrist für Windows XP« ). Auch der Erfolg der Netbooks, die oft mit XP ausgestattet werden, machte Redmond einen Strich durch die Rechnung, XP zugunsten von Vista einzumotten (siehe auch »Microsoft: Windows XP lebt weiter«).
Vor gut einem Jahr schließlich erlaubte Microsoft PC-Herstellern und -Anbietern, ihren Käufern so genannte »Downgrades« von Vista Business/Ultimate auf Windows XP anbieten zu dürfen (siehe »Microsoft genehmigt Downgrade von Vista auf XP«). Dabei legen PC-Hersteller ihren mit Vista vorinstallierten Komplettsystemen eine XP-Recovery-CD bei, die Vista auf dem Rechner überschreibt und somit das »Downgrade« — im Sinne des Kunden — durchführt.
Dies war bislang bis 31. Januar 2009 möglich, nun hat Redmond das Ende von Windows XP nochmals um ein halbes Jahr bis 31. Juli hinausgezögert: »Es entscheiden sich zunehmend mehr Personen für Windows Vista. Damit sie diesen Schritt zuversichtlich durchführen, bietet Microsoft eine verlängerte Downgrade-Option an«, ist von Microsoft hierzu zu hören. Damit verkürzt sich der Zeitraum zwischen dem Ende von Windows XP und dem Erscheinen des Vista-Nachfolgers Windows 7 nochmals deutlich: Bereits Ende 2009 soll dieser kommen. Ein halbes Jahr hätten Privatkunden und Unternehmen dann noch Zeit, auf Vista umzusteigen — sechs Monate, die man sicher auch mit einem dann rund 8 Jahre alten Betriebssystem über die Runden bringt.
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"»Es entscheiden sich zunehmend mehr Personen für Windows Vista. Damit sie diesen Schritt zuversichtlich durchführen, bietet Microsoft eine verlängerte Downgrade-Option an«, ist von Microsoft hierzu zu hören."
Ist den Gehirnamputierten über dem Teich noch zu helfen? Wie kann man so eine Aussage von sich geben? Ist wahrscheinlich ein Sandkastenkompane von George Bush. Der redet nämlich auch immer so ein wirres Zeug, wo jeder die Augen verdreht.
Denen muss Vista echt peinlich sein.
*kkkkkkKkkkk* *gröhl* Gut so Microsoft
Vista ist und bleibt einfach ein Griff ins Klo !
ICh liebe mein XP
Weiter so Microsaft, ach und wenn wir scho dabei sind ich hätte gern Dx10 für XP X-D
Jaja.. und Win7 wird dann pünklich wie immer Ende 2009 erscheinen, selbstverständlich von Beginn weg absolut bugfrei und in jedem Unternehmen kompromisslos einzusetzen sein.
Klaaaar... !!!
Aber bis dahin läuft eventuell Vista gut genug um es in Unternehmen einsetzen zu können.
@niffler: Die Microsoft-Typen glauben immer noch, dass die Leute aus ihren Aktionen, die sie in den 90ern gemacht haben, nicht gelernt haben. Denn: MS erzählt haute immer noch die Selben Märchen wie in den 90ern.
Nur: Heute haben die Kunden schon einige Jahre einen Computer, was zur Folge hat, dass sie wissen was sie wollen. Zudem hat MS einfach die Entwicklung der NetBooks verschlafen und muss jetzt schadensbegrenzung machen. Die Veröffentlichung von DX10 nur auf Vista könnte zudem MS zum Verhängnis werden und OpenGL wieder aufwind geben. OpenGL mag zwar nicht so gut sein, ist allerdings auf allen Plattformen verfügbar.
Vista ist XP in allen Belangen überlegen
a) Stromsparender
b) Stabiler
c) Komfortabler zu bedienen
d) Korrekt eingestellt mindestens genauso schnell.
Vorrausgesetzt natürlich, die Hardware ist neuer als 3 Jahre und die primäre Platte ist halbwegs aktuell und keine 10GB...
@Wandschrank2000:Also ich als IT Techniker in einem KKH, werde bei uns im Haus kein Vista einführen. Ich müsste alle Clients raus schmeisen und neue kaufen, weils auf den Alten nicht gescheit läuft. selbst wenn ich das ganze via GP runterprügel auf xp design und funktion frisst es abnormal ressourcen.
Ich hoffe das MS einen weg mehr einschlägt. Das sie neben dem "Normalen" Win7 und Win Server 2008 R2 mal ein Win7 Workstation (ähnlich bei win2k) in angriff nehmen, welches ähnlich gut läuft wie Server 2008. Schauen wir mal.
Ich glaube es wird bei firmen auch nicht so ganz gut ankommen, da nicht jeder seine Infrastruktur neu beschaffen kann.
Und selbst wenn es besser läuft, müsste jeder software anbieter bei uns win7 erstmal freigeben und ich glaub das dauert dann auch nochmal.
@alle, die DX10 auf XP haben wollen:
die DX10-Struktur ist ganz anders als die vom 9er und hängt tief mit dem Betriebssystem zusammen. Es ist quasi unmöglich, das in XP zu implementieren, selbst wenn Microsoft das wollte.
Nicht unmöglich. "Würde MS dies machen, hätte man fast den Vista Kernel" hies es mal in einem statement.
klar habe ja auch kaum noch möglichkeiten n richtiges XP nagel neu zukaufen.
aber was macht man nicht alles um ein produkt zuverkaufen.
zu den News nochmal: vista kommt besser an.
eigentlich schon echt traurig, dass Kunden nach einigen Jahren noch immer XP gegenüber Vista vehement präferieren! Wäre ja fast so, als würden alle VW Kunden noch immer Golf IV fahren wollen und jeden Händler prügeln, wenn er ihnen den neuen VI anbieten würde...
So wie das Ding kommt, ist erfüllt es leider keinen einzigen deiner genannten Punkte. Ist schade, ist aber so. Mit deinem Punkt c hadere ich am Meisten.
@Phil.42: Mein Dad hat so ein Vista-Ding und du hast sicher recht, aber bei uns hat leider keiner an der Uni "Vistamatik" im Doktorat studiert
Ich seh das genau wie Wandschrank2000... wenn Win7 kommt sind alle wieder genau so am schreien wie bei Vista und dann ist Vista "das kleinere Übel"... außerdem findet auch bei den Rechner eine gewisse Fluktuation statt... irgendwann sind dann auch alle Firmenrechner schnell genug für Vista... wenn grade Windows 11 XL-Express oder so draußen ist
Wer nen halbwegs aktuellen PC hat fährt mit Vista um längen stabiler und schneller. Das ist Tatsache.
Aber jeder so wie ers will... Das die meisten Firmen uralt Gurken mit XP drauf nich auf Vista umstellen wollen und können ist klar weil das wär ja kontraproduktiv
Es ist immer wieder lustig, mitzulesen, wie irgendwelche "Vista ist doof, weil alle es sagen!"-Kiddies sich sofort bestätigt fühlen, wenn so eine Meldung kommt - und das Flaming und Bashing von vorn beginnt. Ich warte auf FormatC's köstlichen Kommentar.
Leute: Firmen, Verwaltungen usw. brauchen stabile Systeme, haben nicht unbedingt die neueste Hardware und haben sicher noch einige andere Gründe, ein funktionierendes, "altes" System so zu lassen, wie es ist. Viele Kassenrechner oder Steuercomputer in der Industrie laufen nicht umsonst mit (z.B. Free-)DOS.
Bei Notebooks, die mit XP verkauft werden, ist es übrigens der gleiche Grund: Zu wenig Leistung und Komponenten, für die XP dicke reicht.
Dieses Downgrade wird übrigens nur für Ultimate und Business angeboten, wie im Artikel zu lesen. Also etwas, was kleine Grabbelfinger eigentlich gar nicht in die Hände bekommen sollten.
Es geht da um wichtige Programme, die diese Geschäftskunden gerne unter XP weiterlaufen lassen würden und nicht darum, dass so kleine Scheißkiddies, wie ihr (sorry, ist so.), die sich ihre dämliche Meinung gebildet haben, die jeglicher Grundlage entbehrt, auf XP downgraden und sagen können "Yay ich hab recht, XP ist sooo cool!".
@momo2k -> full ACK

warum sollte man ein bestehendes system anfingern? das tut man nicht - nur wenn man sich einen neuen rechner kauft, spricht auch bei großen unternehmen imho nichts gegen vista - das management ist aber meistens zu dämlich und entscheidet dann pauschal "alte hardware behalten, ist schnell genug, aber mal fest ein vista drauf"
wir hier haben bis auf eine hand voll win 2000 clients fast ausschließlich xp clients und ein paar neue vista geräte - die laufen pipifein in einer windows domain (windows 2003 server) - es käme aber niemand auf die idee alle rechner rauszuwerfen und gegen vista zu ersetzen - zahlt sich doch nicht aus
nur auf neue kisten kommt eben vista
Hat hier schon jemand das Phrasenschwein gefütter mit dem Satz:"Never change a running system?"
Warum sollte ich auf ein neues Betriebssystem umsteigen wenn für das Alte noch Sicherheitsupdates rauskommen, alles was ich benötige noch läuft und ich gewisse Performanceeinbußen in kauf nehmen müsste?
Hm, also ich hab Vista64 am Start und bin im großen und ganzen zufrieden. Gäbe es eine größere Zahl namhafter Anwendungen, die nicht funktionieren, wär ich sofort wieder weg. Auch die Performance bei Games fand ich nicht so dicke (was mich aber bei meinem 12.000er im 3D Mark Rechner nicht groß stört, da der das ganz gut auffängt).
). Es gibt also eigentlich (es sei denn man will unbedingt Aero und DX10) keinen Grund für mich, das eine OS dem anderen Vorzuziehen. So geht es den meißten anderen auch. Die haben aber meißt das problem mit inkompatibler Hard und Software. Und das wird vermutlich auch so bleiben - und mit Windows 7 nicht besser werden. Wechseln müssen sie sowieso, es ist aber eine Frage der Zeit und des Geldes.
Aber das ist auch schon der Punkt: Ich habe keine großen Nachteile. Doch ich hab auch keine nennenswerten Vorteile (gut, 7zip läuft ne Ecke schneller
Vista um längen stabiler als XP - wo denn bitte, mein XP schmiert mir im Jahr vll. 1 mal ab und das nur wenn ich irgendwelchen Mist veranstalle
Vista mit den richtigen Eintellungen so schnell wie XP - warum nicht gleich XP, wenn man keinen Geschwindigkeitsvorteil hat?
Vista stromsparender - is mir a) egal und b) stimmts net, da man unter XP genauso Strom sparen kann
kompfortabler zu bedienen - kann ich auch nicht sehen wo^^
und das es fast unmöglich ist DX9 für XP zu bringen bezweifle ich ganz stark, das is ne API die Befehle entgegennimmt und auf die Hardware weitergibt (ja schon klar, bissi komplizierter isses)
also Vista läuft einfach SUPER !!!!
natürlich nur mit der richtigen Hardware! aber das ist bei mir nicht das Problem (-:
Für sämtliche Verwaltung und viele IT Sachen von denen ich keine Ahnung habe und noch nichtmal weis wie man sie schreibt, braucht man kein Vista. Zumal Rechner vor allem in mittelständischen Unternehmen ewig halten (müssen) solange sie nicht kaputt gehen. Hab das selbst in ner Metallbaufirma gesehen. Echt belächelnswert, wie sich die arme Sau von Ingenieur da mit nem P4 3GHz und ner Uraltquadro und Solidworks abmühen muss.
Im Heimbereich (also die Zielgruppe aus der die Kiddis kommen)ist Vista was wirklich Feines. Leute die sich ne GTX280 und den fettesten Intelquadcoer kaufen um in letzter Konsequenz dann doch XP drauf zu bügeln verstehe ich nicht. Zumal die anlaufende Quadcoreunterstützung vieler Anwendungen fordern ihren Tribut an XP. Da kommt das alterwührdige OS nämlich an die Grenzen seiner Threadverwaltung. Da ist Vista deutlich intelligenter und schneller, weils die krasse Multicoreeuphorie miterlebt hat und zwar von Anfang an. Im Jahre 2002 fürchtete man noch ernsthaft, dem P4 könnte die Geschwindigkeit der Elektronen nicht schnell genug sein um 15 GHz zu packen und das Schlimmste anzutreffende war ein Dualprozessorsystem.
RAM ist billig, Dualcpus sind der Standard, DX10 Karten sind definitiv schnell genug für DX10 und wer sich Festplatten unter 300GB kauft ist selbst schuld. Also wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass es Leute gibt, die keine Ahnung haben und sich trotzdem für die Besten halten.^^
Nehmen wir doch mal nur ein Beispiel, weil ich einen schreibfauler Mathematiker bin:
Der Herr xCx hat geschrieben, dass Vista nicht stromsparender ist - ohne Quelle.
Vista _ist_ definitiv stromsparender, da sein Energiemanagement viel feiner, agressiver und effektiver ist. Quellen schenk ich mir, tun die anderen ja auch.
Ein Effekt dieser Tatsache ist, dass unter Vista viel häufiger Spulen im Computer pfeifen als unter XP, da viel öfter zwischen den einzelnen Lastzuständen geschaltet wird. DAS wiederum kann ich sehr gut nachvollziehen und als Quelle mich selbst angeben (besser: meinen eigenen Rechenknecht).
wer sagt denn das man das Energiemanagement den in XP eingebauten routinen überlassen muss, da gibts tonnen an freier Software die das auch kann und zwar besser und schöner konfigurierbar. Da gibts nix was Vista mehr oder besser kann.
und das die Stromsparfunktionen an der CPU ansetzen die unter Vollast 65W TDP haben (bei modernen) und da fast nix zu holen ist während Grakas z.T. 190W im Idle ziehen und somit das was man da rausholen kann ein Witz ist im Verhältnis zur Gesamtverlustleistung des PCs wird hier auch mal eben so komplett unter den Teppich gekehrt.
Wie siehts denn mit der Mehrbelastung aus die Vista CPU und GPU zumutet und der damit verbundenen größeren Verlustleistung?
Leutz...
also langsam nervts echt... ich frag mich jedesmal wenn ne Meldung bezüglich WinXP in Bezug auf Vista oder umgekehrt oder eben Win7 kommt... wann das gejammer wieder los geht... ich versteh einfach das scheiß rumgejammer nicht... wer Linux will saugt es sich... wer OS-X will kauft sich nen Mac... wer ums verrecken bei XP bleiben will der machts... und wer sein Glück mit Vista versuchen will der machts halt auch...
Leck mich fett... kann doch jeder seine eigene Meinung haben... ist ja mittlerweile wie vor ner Kinderdisko hier... frei nach dem Motto: Ey, du... paar aufs Maul?
Ab morgen hab ich ne neue Kiste... dann mit Vista... Warum? Warum nicht? Neue Kiste... neues OS... das ist der Lauf der Dinge
Googelt doch mal nach "DX10 für(for) XP"


Es gibt DX10 schon für XP
Zwar nicht direkt von MS aber umgestrickt für XP
und dann googelt mal anch "vista xp stromverbrauch" - anscheinend gibt es sehr viel Erfahrungsbericht über KÜRZERE Akkulaufzeiten mit Vista gegenüber XP, das sagt ja wohl dann alles oder
Ich kann mich der Erfahrung mit der kürzeren Akkulaufzeit anschließen. Habe mir vor ein paar Monaten ein Dell Notebook mit vorinstalliertem Vista Business gekauft. Da ich Funktionalität mag, habe ich dieses Aero deaktiviert und auf klassische Window-Optik ohne irgendwelche fading-Effekte umgestellt. Durch die Masse an Energiesparoptionen habe ich mich sorgfältig durchgearbeitet und kam dann auf eine Akkulaufzeit im Leerlauf von etwa 3,5 Stunden. Auf unerklärliche Weise schaltete sich der Bildschirm jedoch nicht immer nach den eingestellten 3 Minuten im Batteriemodus ab.
Ich habe mit dem Betriebssystem dann etwa zwei Monate gearbeitet. Danach habe ich aus vielerlei Gründen wieder auf XP umgestellt.
Ich mag es nicht, wenn das Betriebssystem selbstständiger zu sein versucht als sein Benutzer.
Wenn ich ein Programm nach C:\Programme installiere, dann hat ers gefälligst auch da zu sein und nicht in irgendeinem virtuellen Ordner unter c:\usr\...\...\...\...\. Das gleiche gilt für diese penetranten Sicherheitsabfragen.
Ich weiß halt einfach nicht was mich bewegen sollte zu Vista zu wechseln. Bringt halt effektiv höchstens für Zocker oder in Spezialfällen was. Aber wie heißt es doch so schön: "never change a running system". Mein XP läuft wie geschmiert, super stabil und für meine Zwecke ohne Einschränkungen. Also wieso auf ein neues Betriebssystem wechseln was mehr Ressourcen frisst, mir aber nicht mehr bringt? Die neue Oberfläche finde ich nebenbei sehr unübersichtlich, auch mit ausgeschaltetem "Buntgeraffels". Ich hab mich halt dabei erwischt alles wieder so einzustellen wie ich es von XP her gewöhnt bin, dass ist ja nicht der Sinn der Sache...
Ich hoffe mit Windows 7 geht man ein wenig back to the roots, wieder weg vom durchsichtige-Fenster-Schnick-Schnack hin zu mehr übersicht und sinnvollen Verbesserungen im Detail und vor allem guter Performance.
...Das gleiche gilt für diese penetranten Sicherheitsabfragen.
... sagte "Angemeldet als MEINTOLLERXPCOMPUTER\Administrator"