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Tom's Timeline: Vor 5 und 10 Jahren - HD-DVD-Wiedergabe, Drobo, 845-Boards und DIY-Wasserkühlung

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 1 kommentare

Vor 10 Jahren war Wasserkühlung noch eine Exotenlösung, und der 845E-Chipsatz war die erste native DDR-Plattform aus dem Hause Intel. Vor fünf Jahren gab es noch HD-DVDs, die abgespielt werden wollten, und Pseudo-NAS ohne LAN-Anschluss.

Vor 5 Jahren

HD-DVD? Was war das gleich?HD-DVD? Was war das gleich?Na, wer erinnert sich noch an den Kampf der damaligen Next-Gen-Formate HD-DVD und Blu-ray? Wie der am Ende ausging, wissen wir heute. Vor fünf Jahren interessierte uns aber, welche Karte ist  besser für die HD-DVD Wiedergabe: ATI oder Nvidia?

Fazit - Radeon 2400, 2600 und GeForce 8600 ideal für HD DVD

Für einen reinen Videorechner mit HD-DVD-Wiedergabe sind der ATI Radeon HD 2400 XT, HD 2600 XT und Geforce 8600 GT eine gute Wahl. Der GeForce 8500 GT hat identische Werte bei der HD-DVD-Bildqualität, benötigt aber 5 bis 10 Prozent mehr CPU-Leistung. Ein Manko beim Testsample mit Radeon HD 2400 XT ist der laute Referenzlüfter, der Geräuschpegel von 43.6 bis 44.4 dB(A) ist deutlich zu hören, eine Alternative wäre eine passiv gekühlte Variante.

Etwas enttäuschend sind die fehlenden HD-DVD-Funktionen der GeForce 8800 GTS und GTX, Nvidia hätte mehr integrieren können. Bei ATI ist die Unterstützung auch bei älteren Modellen enthalten, warum eine neue Karte kaufen ?

  

Drobo - bis zu vier HDDs aber kein LANDrobo - bis zu vier HDDs aber kein LANExterne Festplatten sind schön und gut, haben aber zwei Nachteile: Ihre Kapazität ist begrenzt, und beim Ausfall sind die Daten futsch. Data Robotics zeigte uns vor fünf Jahren mit dem Drobo eine externe Speicherbox für bis zu vier HDDs im RAID-Verbund, die per USB 2.0 angebunden werden konnte. Da ein LAN-Anschluss fehlte, ging es leider nicht als NAS durch. Wir überlegten also - Datenroboter Drobo: Speicher der Zukunft?

Fazit: Technologisch wegweisend, aber teuer

Obwohl der Drobo Datenroboter wirklich einfach zu handhaben ist, die Verarbeitung stimmt und dem Benutzer sehr viel Verwaltungsarbeit und Aufwand beim Datenmanagement abnimmt, scheint uns der Preis für ein Consumer-Gerät zu hoch gegriffen. Durch den fehlenden Netzwerkanschluss ist die Positionierung des Gerätes eindeutig im Home-User Segment zu suchen, und die Zielgruppe wird es sich genau überlegen, Drobo für etwa 500 Dollar anzuschaffen.

Vor 10 Jahren

Wasserkühlung unter der LupeWasserkühlung unter der LupeWasserkühlung oder Luftkühlung? Vor der Frage steht der Enthusiast bei jedem neuen System. Beide haben unbestreitbare Vor- und Nachteile. Für die WaKü spricht der potentiell geringere Geräuschpegel bei höherer Kühlleistung. Kontra-Argumente sind der meist höhere Preis und der Aufwand bei der Montage. Wir näherten uns diesem Thema vor zehn Jahren im Beitrag Wasserkühlung im Eigenbau: Lautlos & eiskalt.

Fazit: Höchstleistung bei lautlosem Betrieb

Das einfache Wasserkühlungs-Kit ist für 199 Dollar erhältlich, in der maximalen Ausbaustufe verlangt der Hersteller 365 Dollar. Viel Geld für so manchen Anwender, der den Cent dreimal umdrehen muss, für eine perfekte Lösung wiederum ein absolut angemessener Preis. Vergleicht man die Kühlwirkung einer Wasserkühlung mit der eines leistungsfähigen Luftkühlers der Highend-Kategorie, so fällt der preisliche Unterschied nicht mehr so eklatant hoch aus. Nicht selten verlangen Einzelhändler für Spitzenmodelle bis zu 80 Dollar. Hinzu kommt: Ein Top-Luftkühler erreicht seine hohe Kühlleistung nur durch einen hochtourigen Lüfter (massive Bauweise), der nahezu Baustellenlärm verursacht. Damit geht jeglicher Ansatz für Ergonomie verloren.

  

Intels 845E-Chipsatz mit DDR-RAMIntels 845E-Chipsatz mit DDR-RAMSchon in der letzten Timeline erinnerten wir daran, dass auch Intel endlich so langsam zur Einsicht kam, das RDRAM nicht das Nonplusultra im Speicherbereich war. Mit dem 845E-Chipsatz sattelte Intel auf DDR-RAM um, wenngleich damals noch als Alternative zu und nicht als Ersatz für Rambus. Preiswerter waren Boards mit diesem Chip allemal, spätestens auf Systemebene dank DDR-Speicher. Deshalb prüften wir Die E-Klasse im Test: Neun P4-Boards mit 845E. Auffällig war das Abit-Board (na, wer erinnert sich an Abit), das ganz ohne Legacy-Anschlüsse auskam. Kein PS/2? Den findet man heute noch auf Boards!

Fazit: Testsieg für Gigabyte - Asus knapp vorbei

Alle Motherboards außer Intel und Zida sind Overclocking-fähig. Mindestens der FSB-Takt und die Kernspannung des Prozessors lässt sich bei allen Kandidaten erhöhen, so dass eine solide Grundlage für die Steigerung der Systemleistung vorhanden ist. Eine Information zur Grafikkarte: Wir müssen eindringlich darauf aufmerksam machen, dass nur Modelle mit 1,5 Volt Spannungsbedarf eingesetzt werden können. Dies sind vor allem aktuelle Grafikboards für AGP 4x. Ältere Grafikkarten mit AGP 2x benötigen eine höhere Spannung, die in der aktuellen Spezifikation des 845E-Chipsatzes nicht vorgesehen ist, was zu einer Beschädigung der Platine und der Grafikkarte führen kann. (...)

Eine interessante Entwicklung zeigt Abit: Er ist der erste Hersteller, der ganz auf die klassischen Legacy-Komponenten wie etwa PS/2 Tastatur- und Mausanschluss sowie COM- und LPT-Ports verzichtet. Zwar sind USB-Tastaturen noch etwas teurer als PS/2-Modelle, jedoch ist die Abschaffung der betagten Standards inzwischen im Gange. Wer in Zukunft dennoch beispielsweise einen COM-Port benötigt, wird für wenig Geld eine I/O-Karte im PCI-Format kaufen können.

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  • eierbär@guest , 7. Juli 2012 21:31
    Drobo gibt's auch heute noch mit USB-Anschluss :-) Heute aber mit BeyondRaid .. interessanter Ansatz, aber mit Bedacht auf die Zielgruppe ziemlich unsicher.