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EA: All Points Bulletin mit neuem Bezahlmodell

von - quelle: Tom's Hardware DE

Mit dem neuen Open World-Mehrspielertitel All Points Bulletin führt EA-Games im Juli 2010 ein neues Bezahlsystem ein. Ob dies zum Vorteil der Spieler gereicht oder nur zum neuen Geschäftsmodell wird - wir haben die ersten Informationen und Preise für Sie.

Der Open World-Mehrspielertitel All Points Bulletin (APB) von Realtime Worlds wird am 1. Juli 2010 für den PC veröffentlicht. APB greift das universelle Thema von Räuber und Gendarm auf und siedelt es in der von Verbrechen geplagten, fiktiven Stadt San Paro an. Die Spieler können entscheiden, in welche Rolle sie schlüpfen möchten. Eine andere Entscheidung dürfte hingegen schwerer fallen. Nämlich die, wie viel Geld man eigentlich investieren will und kann. Worum geht es?

Realtime Worlds setzt erstmals auf ein neues Bezahlmodell, bei dem die Spieler nur für die Zeit
bezahlen, die sie im Spiel verbringen. Die Verkaufsversion beinhaltet ein Kontingent von 50 Stunden Spielzeit, dazu ein unbegrenztes Zeitkontingent für die sozialen Features von APB, wo Spieler an der Individualisierung arbeiten, Kontakte pflegen und auf dem Markt Handel treiben können. Nach Verbrauch der 50 Stunden haben Spieler die Wahl: 20 weitere Stunden kosten 6,29 Euro. Ein 30-Tage-Paket ohne zeitliche Beschränkung wird für 8,99 Euro angeboten werden. Wer sich gleich für 90 und 180 Tage entscheidet, erhält zusätzliche Preisnachlässe. Neben diesem flexiblen Bezahlmodell sollen Spieler auch durch das eigentliche Spielen weitere Spielzeit erreichen, d.h. erfahrene Spieler sollen für ihre Kreativität belohnt werden.


Dazu David Jones, Urgestein und Gründer von Realtime Worlds:
„Wir wollten sowohl Gelegenheitsspielern als auch Intensivspielern eine einfache und flexible Methode geben, für ihr Spiel zu bezahlen, ohne sich finanziell daran binden zu müssen. Außerdem hält das Modell für Kunden die Möglichkeit bereit, ihre Kosten zu senken, indem sie ihr Talent einsetzen oder auf dem Punkte-Marktplatz handeln. Spieler, die es wirklich draufhaben, können auf diese Weise sogar umsonst spielen."

Liest sich gut, aber ob dies auch realistisch erreichbar ist, das wird wohl die Praxis beweisen müssen. Interessant wird zudem sein, wie teuer die Vollversion letztendlich wirklich im Handel angeboten wird.



Einstufung:
APB hat von der USK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten.

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metal_alf 07/05/2010 10:47
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Das ganze ist ja schön und gut aber wenn man sich z.B: EvE Online anschaut nicht ganz neu! Zwar bezahlt man hier auch pro Monat / 3 Monate / Halbjahr oder Jahr aber wenn man ein Hardcorezocker ist kann man sich das ganze auch mit ingame-Währung kaufen!

FormatC 07/05/2010 11:04
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Für EA ist es jedenfalls neu. Bleibt nur die Frage, wie hoch der Zeitaufwand angesetzt werden muss, um eine Kompensation zu schaffen. Solche Methoden schaffen nur wieder neue Kellerkinder, da dürfte auch die hohe Einstufung mit 18 nichts ändern.

mf-tribun 07/05/2010 12:40
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durch die blume gesprochen, ein neuer weg spiele extrem zu verteuern ohne das es gleich auf der packung steht. das ist ja wohl das letzte, ein spiel kaufen und dann noch regelmäßig zahlen zu müssen um es spielen zu können

dabiggy 07/05/2010 12:42
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Das wird dann so wie bei Battleforge, dass erfahrene Spieler "Noobs" auf dem Marktplatz abzocken und denen Items für "Punkte"(Geld?) abluchsen..

Bei BF kannste auch Dinge, die umgerechnet 10 EUR kosten bei "Noobs" für 1-5 cent bekommen...

FormatC 07/05/2010 12:48
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Deshalb sehe ich es auch noch mit seeeehr gemischten Gefühlen :)

bigreval 07/05/2010 14:34
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Na ja,für mich sieht das ganze wie eine andere Form des Onlinezwangs aus... Aber mal ehrlich, I-Net Kosten, WoW Kosten, und dann noch dieses und jenes Spiel, da ist man mal locker im Monat 100 Euro los, bei 12 Monaten... Da gehen andere für 1 Monat lang Arbeiten. Langsam find ich das nicht mehr alles komisch...

FormatC 07/05/2010 15:38
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Ich auch nicht.

Mr. J 08/05/2010 00:13
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Ist dieses Spiel jetzt ein Offline- oder Onlinetitel? Irgendwie sehe ich das aus der Beschreibung nicht so ganz. Bei einem MMORPG sind monatlich Kosten ja irgendwo normal und aus meiner Sicht auch halbwegs verständlich da der Hersteller sich nunmal um Server und Weiterentwicklung des Spiels kümmert.
Allerdings muss ich als ehemaliger WoW-Spieler auch sagen dass man eigentlich mehr als ein MMORPG garnicht schafft da bereits die gesamte Zeit von dem einen Spiel beansprucht werden kann.

MfG
Mr. J

FormatC 08/05/2010 07:22
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Zitat :Mit dem neuen Open World-Mehrspielertitel All Points Bulletin führt EA-Games im Juli 2010 ein neues Bezahlsystem ein
:)

Deshalb schrieb ich auch, dass es wohl neue Kellerkinder schaffen wird.

anonymous 08/05/2010 20:36
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Naja wenn sich ersteinmal Systeme, wie der neue Ubisoftkopierschutz, etabliert haben kommt auf uns Spieler das ganze auch noch für Singleplayerspiele zu. :)

dabiggy 10/05/2010 09:29
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Das von Mr. J kann ich nur befürworten.. 2005-2007 war ich auch aktiver WOW-Spieler und hatte ohne weiteres eine gute 40 Stundenwoche, im Urlaub eher Richtung 80... Konsole, CS, UT, für kein anderes Spiel hatte ich noch Zeit, mit Mühe und Not meine damalige Freundin und die Ausbildung...

Zum Glück kam ich zum BC-Release davon los ;-)

MMORPG - Einmal und nie wieder...

f1delity 19/05/2010 08:10
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Ich finde das Modell klingt eigentlich gut, auch wenn nicht abschätzen kann in wie weit die Erfahrungen aus der Beta, Missionslänge usw. mit der Retail übereinstimmen werden.

So könnte ich wenigstens zwischendurch APB zocken und wenn nicht verfällt auch die Spielzeit nicht, sofern das ganze denn auch richtig funktioniert.

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