ECS mit ersten Mainboards für AMDs Llano-APU
Noch sind es einige Wochen, bis die AMD-Llano-APU offiziell erhältlich sein wird, doch schon jetzt zeigen erste Hersteller die dazu passenden Mainboards
In den letzten Wochen wurde schon eine Vielzahl von Details zu AMDs neuster Llano-APU bekannt, so viele, dass sich der eine oder andere fragt, ob an dem bisher bekanntgegebenen Erscheinungstermin, dem 4. Juli festhalten wird.
Diese Spekulationen erhalten nun neue Nahrung, denn schon jetzt tauchen erste Mainboards für die Plattform auf. So kündigt heute Elitegroup Computer Systems (ECS) die A75-Serie an, die mit AMDs Hudson D3 Chipsatz auf den Einsatz von AMDs neuster CPU-GPU-Plattform abzielt.
Der Hersteller bietet in der Serie drei verschiedene Boards mit zwei unterschiedlichen Formfaktoren an. Während A75F-A, auch als „Black Deluxe“ bezeichnet, ein ATX-Format besitzt, werden A75F-M und A75F-M2 im Micro-ATX-Standard gefertigt. Alle drei Varianten verfügen einen PCIex16-Steckplatz und können DirectX 11 darstellen. AMDs UVD3 sorgt für schnelleres Decodieren von MPEG4- und Blue-ray-Daten.
Als Topmodell der Serie liefert das A75F-A-Board seinen Nutzern, neben vier USB-3.0-Schnittstellen, fünf 6Gb/s schnelle SATA-Steckplätze sowie einen eSATA-Anschluss der ebenfalls 6 Gb/s verarbeiten kann. Zudem sind auf dem Mainboard vier DDR3-Bänke verbaut. Für das Anschließen von Bildschirmen stehen eine HDMI-, eine DVI- und eine VGA-Schnittstelle bereit. Der Sound wird über eine 8-Channel-HD-Audio-Schnittstelle ausgegeben.
Im Vergleich dazu muss man bei dem A75F-M auf die eSATA-Schnittstelle verzichten, hat dafür, genauso wie beim M2, einen SATA-Steckplatz mehr. Beim A75F-M2 kann der Nutzer auf nur zwei DDR3-Speicherbänke zurückgreifen, die DVI-Schnittstelle ist optional und der Soundausgang besitzt nur sechs Kanäle.
Wann und zu welchen Preisen die Llano-Mainboards in den Handel kommen, lässt ECS derzeit noch offen.
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Hi,
schade das doch recht wenig Informationen über die neue AMD Serie bekannt werden.
Werden wohl auf die ersten Benchmarks warten müssen, um letztendlich eine Entscheidung- Für oder Wieder, treffen zu können.
Preise wären interessant.
Gruß
Dauert alles einen gefühlten Tick zu lange...
*Daumen-drück-für-AMD*
Langsam aber sicher wird der eine kombinierte Alibi-PS/2 Anschluss doch lächerlich. Wir verkaufen bei uns im Geschäft seit einer halben Dekade keine PS/2 Peripherie mehr. Und wer zwingend seine alte Maus/Tastatur behalten will, kann auch nen 3€ Adapter nehmen. Ich will nur darauf raus, dass man stattdessen auch 2 USB3.0 Ports oder 1x eSata an dieser Stelle für 99% der User sinnvoller verbauen könnte. Außerdem find ichs merkwürdig nur teilweise all solid capacitors zu verwenden. Ich wüsst keinen, der nicht bereit wäre, die 50 Cent Aufpreis zu zahlen, wenns überhaupt soviel ist.
Hi,
gute Argumente.
Gruß
Die größten Hersteller werden hoffentlich, wie gewohnt, solide Boards abliefern. - All solid capacitors sind ja in der Regel bei den (teuren) ASRock-, MSI-, Asus- und Gigabreit-Boards anzutreffen, sowie eine große Anschlussvielfalt. - Abgesehen von ein paar Ausreißern.

Den PS/2 Anschluss finde ich jetzt gar nicht mal sooo überflüssig: Ich kroch kürzlich bei mir unter'm Tisch im Staub und stellte erstaunt fest, dass ich auch so einen Dinosaurier am Board habe.
Ich möchte auch den VGA-Port ehrlich gesagt nicht missen, obwohl der auch langsam in Rente gehen könnte...