Betrieb und Client-Management im Test
Dem Datenblatt zufolge kann das PW5130 die Maximalleistung für drei Minuten aufrechterhalten, was normalerweise nicht ausreicht, um komplexe Server herunterzufahren. Allerdings können Sie diese Akku-“Zeitspanne” durch zusätzliche externe Akku-Module (EBM) erweitern. Auf diese Weise erhalten Sie eine Überbrückungszeit von bis zu einer Stunde, da alle zusätzlichen Akkus mehr als lediglich 9 Ah bieten. Wir haben einen alte Dual Prozessor Xeon an die USV-Einheit angeschlossen, der bei voller Auslastung konstant 390 W aufnimmt. In diesem Fall konnte das PW5130 den Systembetrieb für insgesamt 31 Minuten aufrechterhalten bis eine Batteriekapazität von 20% erreicht war. Da dieser Mindestwert als Grenze gilt, war der Test hier zu Ende. Der Mindestwert macht Sinn, da das USV jederzeit das sichere Abschalten aller wichtigen Geräte garantieren muss.
Client Software: Das Network Shutdown Module
Sobald Ihre Eaton 5130 auf einem Host-System richtig installiert ist können Sie das Network Shutdown Module auf anderen Systemen installieren, die an die USV-Einheit angeschlossen sind. Dabei ist es wichtig, den richtigen Proxy auszuwählen, um das Netzwerk-System durch die USV abschalten zu lassen. In diesem Fall ist der Proxy das System, das via USB 2.0 oder seriellem Anschluss direkt an die USV angeschlossen ist und die Master-Software betreibt. In unserem Fall hat das System den Proxy nicht automatisch gefunden, weshalb wir die IP-Adresse manuell eingeben mussten. Das hat allerdings prima funktioniert. Es hat ein paar Sekunden gedauert, bis der Client die Status-Informationen entsprechend angezeigt hat (siehe Screenshot links).
Es ist möglich, den Abschalt-Modus bzw. –Timer manuell festzulegen, was wir für fragwürdig halten. Obwohl es hilfreich sein mag, sich über die Haupteinstellungen, die auf dem Proxy-System gespeichert sind, hinwegzusetzen, können Veränderungen der vorgegebenen Timer bzw. Modi die geplante Abschalt-Strategie komplett zunichte machen. Dieses Tool sollte eindeutig nur für Administratoren zugänglich sein bzw. nur die Haupteinstellungen ausführen können.


Mich würde interessieren, wie hoch der Stromverbrauch der USV im "idle-mode" ist - also wenn die Batterien geladen sind und kein Stromausfall vorliegt.
VORSICHT! (Laser-)Drucker dürfen normalerweise NICHT an USVs angeschlossen werden. Desweiteren ist es beliebig sinnfrei einen Drucker an einer USV zu betreiben. Es gehen doch keine Daten verloren, wenn der Druck unterbrochen wird!
Drucker gehören also nicht an eine USV. Zumindest nicht im Unternehmen. Wer zu Hause seinen kleinen Tintenstrahler vor Überspannung schützen möchte, was eigentlich auch jede bessere Steckdosenleiste können sollte, der kann den vielleicht dort anschließen, überflüssig ist es dennoch.
Verstehe ich das nun richtig, daß, egal wann und wie lange ein Stromausfall aufgetreten ist, die USV alle Geräte schlafen legt (Befehl zum herunterfahren sendet) und sich dann selbst 1200s später abschaltet?
Falls das der Fall sein sollte, dann ist diese USV für Server vollkommen ungeeignet.
Angenommen: Nachts, 01:30Uhr. Der Strom ist für 20s weg. 5 min später sind die Server aus, 1200s später die USV, obwohl der Strom schon lange wieder da ist.
Was interessiert es denn da, daß die Akkus schonmal geladen werden?
Oder war gemeint, daß wenn die 1200s der "Leerlaufzeit", also nachdem die Rechner bereits abgeschaltet wurden, vorbei sind die USV ihren eigenen Shutdown-Befehl bekommt und nur dieser nicht mehr anzuhalten ist?
Das ist etwas vollkommen anderes und wäre nicht nur Verständlich, sondern wohl auch relativ normal. Dann müsste ja auch der Fall eintreten, daß Stromausfall und Einstellungen der USV rein zufällig perfekt zueinander passen, denn das Abschalten der USV selbst wird wohl nur 10s oder soetwas dauern. In diesen 10s müsste dann der Strom wiederkehren. Das ist dann immernoch ärgerlich, aber zumindest unwahrscheinlich.
Noch eine Frage: Ist die USV dann wirklich AUS oder schaltet sie nur in einen "Durchlassmodus"? Wenn die USV dann komplett aus ist, sehe ich es als grundlegenden Designfehler an.
Auch basierend auf den Erfahrungen mit meiner eigenen USV (Doppelwandler, also vom Typ "Online" USV - Xanto RS1500) und den USVs, die ich sonst kenne. Wenn ich meine USV "abschalte", dann wird die Netzleitung einfach nur direkt durchgeschaltet. Kehrt also irgendwann der Strom zurück, so haben die angeschlossenen Geräte natürlich auch wieder einen Grund anzulaufen.
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Seite 3 oben:
9Ah für den GESAMTEN Akku der USV? Könnte es nicht viel ehr sein, daß Module aus sechs Akkus zu je 9Ah eingesetzt werden?
Zum Beweis Vergleicht mal das Bild eures "Akkus": http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html
Mit dieser Batterie: http://www.csb-battery-store.de/hr [...] -34-w.html
(schnell gegoogelt. Soll keine Werbung sein.)
Auf eurem Bild ist die Bezeichnung HR1234w zu finden. Für diesen Akkutyp gilt, wie bereits oben angemerkt: 12V, 9Ah pro Stück.
Bitte korrigieren!
Ansonsten hätte auch auffallen können, daß man aus einer 12V 9Ah Batterie nicht diese Leistung über einen so langen Zeitraum ziehen kann.
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Zum Test gesamt:
Wieso wird nicht auf die Vor- und Nachteile von Doppelwander- und "line-interactive"-USVs eingegangen? Gerade im Unternehmensbereich sind doch diese Entscheidungen, die sich teilweise massiv auf den Preis auswirken doch nicht zu vernachlässigen.
Wieso endete der Test bei erreichen von 20% der Akkukapazität und wie endete der Test überhaupt nach diesem Satz? "So, hier steht 20%, wir höhren nun auf."
Wie sieht es mit der Verlustleistung des Gerätes ohne Last aus? Wie sieht es mit der Verlustleistung aus, wenn sie zu 50% oder annähernd 100% ausgelastet wird? (Einfach den Stromverbrauch der entsprechenden Geräte ohne USV messen und dann einmal inklusive USV. Recht einfach und schnell durchzuführen.)
Wie sieht es mit Einbrüchen der Ausgangsspannung bei einem Netzausfall aus?
THG hat doch ein Oszilloskop! Wieso wird es nicht eingesetzt, um zu untersuchen, ob beim Netzausfall Spannungsspitzen an die Ausgänge weitergegeben werden?
DAS ist doch interessant bei einer USV!
Ein 6 Seitiges Abtippen von Datenblättern, dem Auswalzen der Software, was sich dann doch nur auf "hier steht, daß es geht" beschränkt und theoretische Aussagen (es sollte funktionieren, normalerweise, USVs im allgemeinen...) ist doch etwas fad, nur damit auf rund einer Seite dann gesagt wird: OK, die Software kann Probleme machen und mit unserem dual-Xeon war der Akku nach 31 Minuten auf 20%.
Das sind Angaben, die dazu gehören, schon fast "nebenbei" erwähnt werden können, aber wo ist nun die Untersuchung also der eigentliche Test von diesem Gerät?
:-( Schade. Soviel Potential...
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Noch ein Edit:
Könnte man nicht vielleicht einen "Teil 2" mit den oben genannten Untersuchungen nachschieben?