Terabyte für jedermann: Samsung Spinpoint F, RAID und EcoGreen F

Es wir zunehmend schwieriger, die richtige Festplatte zu finden – und das obwohl schwarze Schafe im Festplattenmarkt kaum noch vorhanden sind. In der Vergangenheit konnte man als Anwender einfach im entsprechenden Marktbereich wie „Desktop“, „Server“ oder „Mobile“ nach den gewünschten Festplatten suchen. Mittlerweile bringen Hersteller immer mehr Produkte auf den Markt, die auf ganz bestimmte Segmente abzielen und sich mit herkömmlichen Marktbereichen überschneiden können. Für diesen Test sollten es drei Samsung-Festplatten sein, die sich sehr ähnlich sind und sich doch ganz erheblich voneinander unterscheiden.

Weshalb eine Festplatte im Portfolio nicht mehr reicht

Alle Hersteller sind mittlerweile dabei, zweckbestimmte Laufwerke auf den Markt zu bringen. Wir haben uns in diesem Test für drei aktuelle Festplatten von Samsung entschieden, hätten uns dabei aber genauso gut an die Produktportfolios von Hitachi, Seagate oder Western Digital halten können.

Die Entwicklung hat ihren Lauf genommen als Hersteller die Zuverlässigkeit ihrer Desktop-Festplatten verbesserten und sich damit einen Teil des Unternehmenssegments sichern konnten. Hitachi hat aus seiner Deskstar 7K1000 die rund um die Uhr betriebsfähige Ultrastar 7K1000 gemacht; Seagate hat die Barracuda ES-Familie im Angebot, welche auf der Barracuda 7200-Serie basiert; Western Digital tat das gleiche, hat sich mit seinen RAID-Modellen – auf Basis der Caviar-Serie für Desktop-PCs – aber an Enthusiasten und Anwender im Unternehmensbereich gehalten.

Standard, Business, Eco

Als erster Hersteller entwickelte Western Digital eine Festplatte mit großer Kapazität, die auf Energieeffizienz ausgerichtet ist. Die Green Power-Reihe, mittlerweile in Caviar Green umbenannt, dreht statt der üblichen 7.200 U/Min mit lediglich 5.400 U/Min und spart so entsprechend Energie. Als nächster Mitstreiter folgte Hitachi mit der energie-optimierten Deskstar P7K500, gefolgt von Samsung mit der EcoGreen F. Alle Anbieter haben zudem hochleistungsfähige Modelle für die Anwendung im Unternehmensbereich im Angebot. Wir haben uns für die verschiedenen Modell-Varianten der Samsung F-Familie entschieden.

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24 Kommentare
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  • Anonymous
    Interessant wäre eventuell noch, welche Firmwareversion jeweils verwendet wurden. Bei älteren Serien hat man doch gesehen, dass es da schon von Firmware zu Firmware leichte Schwankungen gab.

    Ich gehe mal also auch davon aus, dass alle drei Platten eigentlich Baugleich sind und nur eine Firmwareanpassung haben.

    Und da könnte TomsHardware wieder zuschlagen :-) . Eine Anleitung, wie man die einzelnen Firmwares auf die Festplatten bekommt ohne sich eine Hand dabei abzubrechen. Am Besten für die T166-Serie auch gleich, denn da habe ich es bis heute nicht geschafft die Platten auf die Dell-Samsung-Firmware hochzuflashen ("Drive is not supported", obwohl FW10 und 500GB SAMSUNG HD501LJ).

    Ansonsten Danke für den Bericht. Hat mich schon immer interessiert, ob die Unterschiede merkbar sind.
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  • bensen
    dann kauf mal deine Seasonic festplatte. :rolleyes
    echt nur spacken hier unterwegs
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  • Anonymous
    @dunnet

    zeig mir mal eine Festplatte vom Hersteller Seasonic.....

    immer dieses sch** rumgeflame, zum kotz**
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  • Anonymous
    Und wieder ein Beweis für viel heiße Luft an einer gewissen Stelle...
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  • okasten
    "dreht statt der üblichen 7.200 U/Min mit lediglich 5.400 U/Min"

    Falsche Angabe, meines Wissens nach dreht die WD Caviar Green Power Serie mit einem variablen Speed von 5400 - 7200 upm, wird also durch eine Technologie namens Intellipower gesteuert.
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  • daimonion81
    Samsung hätte nicht schon vor Monaten ein 1,5 TB Laufwerk entwickeln können, ihr habt selbst geschrieben, das dies aufgrund der Platterdicke nicht möglich ist/war.
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  • bensen
    @okasten
    dann musst du dich noch mal genauer informieren was intellipower sein soll.
    die drehzahl ist fest und keinswegs variabel.

    @daimonion
    wie dick sollen die denn sein? hitachi bekommt locker 5 platter unter.
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  • MaxTheCB
    Zu WDC's Intelly-Power: In der Tat ist dies eine Technologie für eine variable Geschwindigkeit... zwar konnte ich bei WDC keinerlei genaue Angaben finden, aber den Hinweis in einer Tabelle "Rotational speed (RPM) | IntelliPower" ... und in Shops wird sie auch mit der Bezeichnung "5400-7200" gelistet...
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  • w_ing
    Drei Punkte mal an THG und Alle anderen - bitte Korrektur, wenn ich mich irre:

    1.) "...Spinpoint F1 nicht gerade energiesparend...":
    Naja:
    a) Im Vergleich zu ähnlichen Konturenzangeboten anderer Hersteller ist sie doch schon gut (oder nicht?)
    b) Also so die Einsparungen sehe ich im gesamten nicht: 1W oder 2 Watt meinetwegen mal zwei für durchschnittliche Systeme, die aber insgesamt bei 150W bis 350W im normalen Betrieb (so wie es benutzt wird - also inkl. Monitor) liegen... Da spart man mehr und tut der Umwelt sicher deutlich besseres, wenn die PCs nicht so oft unbedacht nebenbei weiterlaufen... ODER... 1 TB HDDs sind wohl in der Praxis eher bei Powerusern und/oder Gamespezis angesagt - diese Systeme verfügen üblicherweise über deutlich überdurchschnittliche GRAFIK (große Monitore; HighendGraKA; mehrere GraKa...) und DAS verbaucht die Energie! (nach ABC-Analyse).
    -> NICHT falsch verstehen, ich bin FÜR Energiesparen - nur wird hier oft Einiges mit falscher Wertigkeit dargestellt, pauschalisiert oder gar unreflektiert als Werbegedusel weiterverteilt...

    2.) "...EcoGreen F...":
    WO kann man das dann kaufen???- Klar gibt es die, aber sehr viele Händler bieten sie NICHT AN...

    3.) "...Die RAID-Edition kostet etwas mehr...":
    Hallo - Realität an THG - hallo??? ... - Ihr habt recht: Die RAID-Edition ist nicht ETWAS teurer!
    Hier mal zwei Beispiele in Euronen:
    a) Alternate (als großer Versender):
    - F1 = 102,90
    - RAID = 174,90 (das sind fast 170% einer F1)
    - EcoGreen = nicht mi Angebot
    b) notebooksbilliger.de (als besonders günstiger Versender):
    - F1 = 86,90
    - RAID = 159,90 (das sind 184 % einer F1)
    - EcoGreen = nicht mi Angebot
    D.h. ca. 2/3 Aufpreis - für zwei RAID-HDDs bekommt man also sicher drei F1-HDDs die im SoftwareRAID5 dann schneller und sicherer sein dürften - MEINE ZUMINDEST ICH...
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  • impaled
    Warum immer wieder Samsung festplatten ? Ich hatte schon 2 kaputte innerhalb weniger Monate, bekannte von mir auch, mit absolut unterschiedlichen Computerkonfigurationen.Hat also mit den Platten bzw. deren Logik zu tun, meinersehrachtens.Datenverlust ohne Ende....tausch brachte keine Besserung.Für mich: nie wieder Samsung.
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  • g0n
    also ich habe seit 5 jahren samsung und noch nie ist mir eine platte verreckt... also so verallgemeiner kann man das nicht...
    mit WD hatte ich auch noch nie Probleme.
    Kann eben mal vorkommen das die kaputt gehen, die werden auch nur von menschen gebaut bzw. von maschinen die der mensch gebaut hat, also im end effekt ist der mensch schuld ;)


    @ dunnet
    du hast wohl den knall nicht gehört...
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  • Anonymous
    Ich hab mit Samsung bisher nur gute Erfahrung gemacht. Schnell und leise. Bisher nie einen Ausfall gehabt.
    Überlege derzeit mit 2x 320GB zu holen als Raid0 fürs System. Da mein Rechner nicht 24/7 läuft tendiere ich derzeit zu den "nicht-Raid" F1. Der Preisunterschied ist mir für das bisschen Leistung dann doch zu hoch.
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  • ata2core
    [
    Zitat:
    Warum immer wieder Samsung festplatten ? Ich hatte schon 2 kaputte innerhalb weniger Monate ...

    Ich hatte auch schon zwei defekte Samsung HDs, dieses waren jedoch Frühausfälle, d.h. kurz nach der Lieferung traten defekte Sektoren auf und dieses nicht zu knapp. HDs eingeschickt, neu HDs zurück. alles i.O. Von Frühausfällen sollte man sich nicht abschrecken lassen, dieses Problem haben alle Hersteller. Wer schon lange mit Technik zu tun hat weiß dieses. Übrigens geht die Frühausfallrate nicht in die Ermittlung MTBF ein und dieses ist bei allen Herstellern so. Wäre dieses nicht so, würden Transportschäden mit in den MTBF eingehen und dieses würde keine Aussage bringen.
    Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht eine neue Festplatte immer erst einmal komplett mit Daten zu beschreiben und anschließende vollständig zu formatierten (keine Schnellformatierung) um solche Frühausfälle möglichst schnell zu erkennen.
    Mich würde Mal interessieren, haben die RAID-Festplatten tatsächlich einen besseren MTBF-Wert, oder ergibt sich dieser hohe Wert nur aus der Tatsache, dass diese Festplatten 24/7 betrieben werden, also nie ausgeschaltet werden. Jeder Techniker weiß, dass das Ein- und Ausschalten eines Gerätes immer am problematischen ist, hier gehen die meisten Geräte kaputt.
    Ich befürchte, dass hier die Hersteller nur durch ein anderes BIOS eine hochwertigere Platte vorgaukeln. Das BIOS- ist natürlich ein anderes und enthält auch andere Fehlerkorrekturmechanismen, nur sind diese nicht besser sonder schlechter/reduziert. Und dieses muss auch so sein, so versucht eine RAID-Platte einen defekten Sektor nicht über einen Zeitraum von ca. zwei Minuten doch noch irgendwie zu lesen, sondern meldet nach ca. 7 Sekunden einen defekten Sektor, der RAID Kontroller kann dann über die vorhandene Redundanz den Sektor rekonstruieren und wieder schreiben, die Festplatte wählt nun zum Schreiben einen Reservesektor, das RAID-Set ist wieder i.O. Würde die Platte dieses nicht machen, würde der RAID-Kontroller dieses Platte als defekt erkennen und Sie in den Status fehlerhaft setzen. Für Leute die ein RAID aufbauen wollen mit normalen Platten ist das umflashen also ein durchaus sinnvoller Weg. Hat dazu jemand Informationen?
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  • Anonymous
    Ich hatte auch eine Samsung. Funktioniert immer noch aber in einem anderen Rechner. Die aktuellen Samsung sind wohl nicht mehr so Zuverlässig, wie früher. Das kann man auch in den anderen Foren nachlesen. Frühausfälle hin oder her. Wenn die Platte kaputt geht, dann bedeutet das nur Ärger für den Anwender.
    Ich habe persönlich seit zwei Wochen eine Super Talent SSD 64 GB OX beim KM für 167,- € geholt. Jetzt möchte ich keine mechanische Laufwerke mehr in meinem Rechner haben. Das Arbeiten und Spielen macht deutlich mehr Spass. Laden von Programmen oder Maps hat sich je nach Anwendung zwischen verzweifacht bis zu verzehnfacht. Schreiben tut sie etwas langsamer oder gleich als meine 4 Jahre alte Samsung. Installieren mass man jedes Programm aber nur einmal. Kein RAID notwendig. Bechmarks zeigen beim Lesen 120-178 mb/s und beim schreiben 30-60mb/s. Der gefühlte Geschwindigkeitsvorteil ist aber innorm. Ob SSD lange aushält, kann man noch nicht eindeutig beantworten. Die aktuellen Platten halten aber auch meist nur 5 -7 Jahre.
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  • vfrreiter
    Die Drehzahl der WD-Green-Platten ist NICHT variabel. Dies liegt daran, daß Aerodynamik der Köpfe, die Drehzahl der Platter und die daraus resultierende "Flughöhe" der Köpfe in einem festen Zusammenhang stehen. Würde man die Drehzahl ändern, wären, je nach Auslegung, zwei Szenarien denkbar. Legt man die Köpfe für hohe Drehzahl (7200) aus und senkt dann die Drehzahl auf 5400U/Min kommt es zum berühmt-berüchtigten Headcrash. Anders herum hätte man das Problem, daß die Köpfe zu weit vom Platter entfernt und das Resultat Lese-/Schreib-Fehler wären.
    Das nur so als Denkanstoß...

    Ich hatte auch so meine Probleme mit den Samsungs. Habe mal eine mit Lagerschaden erworben und dann doch in eine Hitachi umgetauscht. Eine 2,5er hat mich einfach ausgesperrt - also Laptop kriegt nurnoch WD...
    Auf dem Desktop allerdings schnurrt eine 250er Samsung meistens im 24/7-Betrieb und das schon seit drei Jahren. Dazu hat sich noch eine 640er F1 gesellt, über die ich angesichts der gebotenen Performance recht begeistert bin.
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  • okasten
    Nochmal zur variablen Drehzal der WD Green Power Serie hier ein Zitat aus den Heise News (http://www.heise.de/resale/Energiesparende-Terabyte-Festplatten-Update--/news/meldung/93194):

    "Um Energie zu sparen, arbeiten Western Digitals GreenPower-Laufwerke der Spezifikation zufolge mit einer variablen Drehzahl. Finden über eine längere Zeit keine Zugriffe statt, sollen die Platten die Drehzahl automatisch von 7200 auf 5400 U/min reduzieren können. Western Digital nennt das IntelliPower."

    Ob das jetzt nun die letztendlich gültige Wahrheit ist weiß ich auch nicht, habe es auch nur mehrfach gelesen, im WD Datenblatt zu den Platten ist jedenfalls keine Angabe zur Drehzahl zu finden. Laß mich diesbezüglich gerne belehren. Wenn die Platten nur die Drehzal herunterfahren wenn längere Zeit keine Zugriffe zu verzeichnen sind, stände dies ja nicht im Gegensatz zu dem Kommentar von vfrreiter (woher hast du denn die Info?)
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  • bensen
    da hat dann wohl heise den werbetext von western digital falsch widergegeben. das da steht 5400-7200 hat nur zu bedeuten das die rotationsgeschwindigkeit der platten irgendwo in dem bereich liegt. von variabel stand da nie etwas.

    @dunnet
    selbst wenn du seagate statt seasonic geschrieben hättest wäre der post kompletter bullshit
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  • ka0t
    Ich will mir auch keine Samsung mehr holen, meine hat sich lautstark verabschiedet und in meinem Betrieb werden nun auch keine Samsungs mehr verbaut, weil wir so viele defekte Platten wieder zurückbekommen, das es schon nicht mehr feierlich ist

    Bei den Preisen für Platten muss man sich auch nicht wundern, finde ich.
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  • w_ing
    ..."bei den Preisen...muss man sich auch nicht wundern"...

    lol - nein, besser: LOL !!! *LACH*

    Weder sind Samsung die billigsten, noch läßt der Perisunterschied (siehe allein die Handelsspanne verschiedener Versender) wirklich Rückschlüsse auf Herstellereinsparungen zu!!!

    Beispiele:
    bei notebooksbilliger.de:
    Samsung SPINPOINT F1 1000GB HD103UJ = 87,90 Euro
    Western Digital Caviar Green 1000GB WD10EACS = 87,90 Euro
    bei alternate.de:
    Samsung HD103UJ 1 TB = 102,90 Euro
    Western Digital WD10EACS 1 TB = 99,90 Euro
    Hitachi HDS721010KLA330 1 TB = 104,90 Euro

    ...und bei Litec ist sogar die Seagate um drei Euro günstiger als die Samsung...
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  • BlackX
    Was soll das über haupt nur Samsung zu vergleichen als wenn es die oberbesten wären, was sie nicht sind!
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