Verkaufsstart für ASUS EeeKeyboard-PC
Erst gab es Gerüchte, dann Studien und funktionierende Prototypen auf Messen zu sehen, jetzt startet der Verkauf von ASUS' EeeKeyboard, einem PC im Tastatur-Format.
Was auf den ersten Blick wirkt, wie eine normale, wenn auch gestylte, Desktop-Tastatur im Aluminium-Look mit einem kleinen Display, ist tatsächlich ein kleiner PC. Im Prinzip handelt es sich um ein Netbook auf Atom-N270-Basis, den man eben ins Tastatur-Format gebracht hat.
Überhaupt ist das EeeKeyboard mit interessanten Ideen nur so gespickt: Dort, wo normalerweise der Ziffernblock sitzt, trägt der Tastatur-PC ein kleines 5-Zoll-Display (800 x 480) mit Multi-Touch-Fähigkeiten. Er stellt sozusagen die "Kommandozentrale" dar, von der man Programme aufrufen oder Webcasts starten kann. An einen externen Monitor angeschlossen, dient es auch als Trackpad-Ersatz. Die Tastatur besitzt eine Hintergrundbeleuchtung, wodurch sie auch im Dunkeln gut ablesbar ist.
Externe Displays aller Art, egal ob Desktop-Monitor oder Flachbild-Fernseher, bindet das EeeKeyboard per HDMI-Buchse direkt an. Da neben der altgedienten GMA-950-Chipsatzgrafik des 945GSE-Chipsatzes auch noch ein Broadcom AV-VD 904 als Videodecoder zum Einsatz kommt, soll der kleine Atom-Rechner auch HD-Videos bis 720p noch flüssig dekodieren können. Eine Kabelverbindung ist aber nicht zwingend nötig: Auch ein UWB-Sender (Ultra Wideband Wireless) ist verbaut, mit dem man HD-Videos an entsprechende Empfänger wie beispielsweise Beamer senden kann. Das soll über eine Entfernung von bis zu 5 Metern gelingen. Passende Einsatzgebiete sieht ASUS deshalb nicht nur im High-Tech-Wohnzimmer sondern auch in Büros, wo der EeeKeyboard-PC als kompaktes, vollwertiges Präsentationssystem dienen könnte.
Die weiteren technischen Daten lesen sich wie die eines Netbooks: Atom-N270-CPU, 1 GB DDR2-RAM und eine 16 GB SSD. Als Betriebssystem dient Windows XP Home. Dass man nicht nur eine Tastatur in Händen hält, merkt man spätestens beim Anheben: Das EeeKeyboard soll laut Hersteller etwa 1,1 Kilo wiegen. Ein Teil davon erklärt sich auch durch den Akku, der eine Laufzeit von bis zu vier Stunden abseits des Stromnetzes erlauben soll. Realistisch darf man aber gerade bei den spannenderen Aufgaben wie HD-Videos von weit kürzerem Durchhaltevermögen ausgehen.
Der EeeKeyboard PC ist ab sofort im Handel in Deutschland und Österreich verfügbar. Die Preisempfehlung seitens ASUS lautet 549 Euro. Im Lieferumfang sind standardmäßig Netzteil, Ultra Wideband Receiver, HDMI Kabel und Mini-USB Kabel enthalten. Die Garantiezeit beträgt 24 Monate und umfasst einen Pick-Up & Return Service
| Technische Daten: ASUS EeeKeyboard-PC | |
|---|---|
| Display | 12,7 cm / 5 Zoll (800 x 480) Multitouch Display |
| CPU | Intel Atom Prozessor N270 (1,6 GHz, 533 MHz FSB) |
| Chipsatz | Intel 945GSE / ICH7-M |
| Arbeitsspeicher | 1 GB |
| Grafiklösung | Intel GMA 950 (integriert) |
| Video-Decoder | Broadcom AV-VD 904 |
| Festspeicher | 16 GB SSD |
| Netzwerk | b/g/n-WLAN Gigabit LAN Bluetooth 2.1 |
| andere Merkmale | UWB-Sender beleuchtete Tastatur |
| Schnittstellen | 3 x USB 2.0 1 x VGA 1 x HDMI 1 x Audio-In 1 x Audio-Out |
| Gewicht | 1.100 Gramm |
| Maße | 145 x 425 x 10 ~ 24,4 mm |
| Betriebssystem | Windows XP Home |
| Garantie | 2 Jahre inkl. Pick-up & Return Service |
| Preis | € 549 |
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass man daran angenehm arbeiten kann, wenn der Bildschirm rechts neben der Tastatur ist.
Viel zu unhandlich der kleine Bildschirm taugt gar nichts also brauch man auch keine Tastatur ergo brauch man auch keinen Tastatur PC. Lohnt wenn für zu hause aber dann nur mit einem extra Bildschirm und dann kann man auch besser 600 euro in einen guten Desktop PC investieren.....
Ich würde das Fail nennen.
Naja, das ist ja auch nur ne Notlösung für den Fall, daß gerade kein Fernseher Monitor oder Beamer zur Verfügung steht.
Ich finde die Idee nicht schlecht. Das erinnert mich irgendwie an die Gute alte Zeit.
Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, daß so die Zukunft des HTPC´s aussehen könnte.
ihr schlauberger... das ding rechts neben der tastatur soll nicht den Bildschirm ersetzen. Den Bildschirm sollte man extern anschliessen.
Es ist einfach für leute, welche keinen platz in der küche o.ä. haben um neben Bildschirm und Tastatur noch einen Tower zu stellen.
Das ding als Tastatur ohne Rechner dafür mit einem Wacom Pad Kompatible Eingabe Möglichkeit statt dem Bildschirm und das ding wäre gekauft.
Naja, halt ein "Gadget" für reiche Jungs, aber durchaus interessant
Hatte das ding schon in dr Hand und muss sagen, so übel ist es nicht. Der kleine Bildschirm ist ja ein Multitouch, wo man sich auch ein Nummernblock oder ähnliches drauf legen kann. Das Feld ist frei konfigurierbar, zumindestens war es das, wo ich es in der Hand hielt. War aber nicht die finale gewesen.
Auch für Firmen ist es interessant, als Rechner für Beamer oder ähnliches.
Das einzige, was mich jetzt noch interessieren würde, ist der Akku nun rausnehmbar oder haben sie ihn fest mit der Tastatur verbunden?
Commodore C64, Atari 1040 ST und Amiga 500 lassen grüßen....
für 200 wäre es definitiv angenehmer, vllt auch für 300 aber 599 ist erstmal zu teuer!...
MfG
Finde das Ding genial für 2 Anwendungen:
1) Schnell mal Emails schecken.
2) Mal eben nen Film zu Streamen über WLan.
Nur reicht die Leistung für meinen 2 Punkt nicht aus. Und dann ist der Preis nen Witz. Also Aaasus Atom N330+Nvidia Ion und das Ding ist gekauft.
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