Nokia: Anteilseigner rütteln an Elops Stuhl

Stephen Elop übernahm im September 2010 das Ruder bei Nokia, einem Hersteller, der zwar zu den größten Produzenten aller Art von Mobiltelefonen gehört, allerdings zu diesem Zeitpunkt schon bei en Smartphones den Anschluss an die Konkurrenz verloren hatte. Denn die Finnen waren nicht in der Lage ihr hauseigenes Betriebssystem Symbian soweit zu entwickeln, dass es mit den Plattformen von Apple und Google mithalten konnte. Elop schmiedete daraufhin eine Allianz mit einem anderen Hersteller, der von der Entwicklungsgeschwindigkeit bei Smartphones überrascht wurde - sein früherer Arbeitgeber Microsoft.

Zusammen wollten Microsoft unnd Nokia den Markt aufrollen und mit Windows Phone auf Lumia-Smartphones innerhalb von kürzester Zeit die Dominanz von iOS und Android brechen. Von seinen Aktionären erhielt Elop zwei Jahre Zeit um seine Strategie umzusetzen - die sich langsam dem Ende nähern. Der erhoffte Erfolg ist jedoch bisher ausgeblieben. Zwar konnte der Hersteller zuletzt höhere Absätze bei seinen Smartphones verzeichnen, die Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt. Der Aktienkurs Nokias dümpelt derzeit bei nicht einmal mehr drei Euro; zu Hochzeiten mussten 65 Euro für eine Aktie bezahlt werden. Ein Kurswechsel kann nicht mehr ausgeschlossen werden.

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6 Kommentare
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  • _1u21
    Auf Android sollte Nokia auf keinen Fall schwenken. Man sieht aktuell an HTC, dass der Androidzug für viele Hersteller nicht der richtige ist.
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  • matthias wellendorf
    Lustig wäre ein Lumia mit Firefox OS, das ein bisschen mehr bietet als die bisherigen Einfach-Smartphones. Ob damit aber der große Erfolg winkt, wage ich zu bezweifeln...
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  • matthias wellendorf
    Lustig wäre ein Lumia mit Firefox OS, das ein bisschen mehr bietet als die bisherigen Einfach-Smartphones. Ob damit aber der große Erfolg winkt, wage ich zu bezweifeln...
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