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HP Envy x2 im Test: Windows-8-Tablet oder flexibles Atom-Notebook?

HP Envy x2 im Test: Windows-8-Tablet oder flexibles Atom-Notebook?
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Tablet mit Docking-Tastatur oder Notebook mit Slate-Funktion? HPs Envy x2 ist ein flexibles Gerät mit langer Laufzeit. Von der Atom-CPU darf man keine großen Sprünge erwarten, aber im Alltag macht das Gerät überraschend viel Spaß.

HP Envy x2: Atom-Notebook oder Windows-8-Tablet?HP Envy x2: Atom-Notebook oder Windows-8-Tablet?

Erinnern wir uns kurz an die IFA 2012 zurück, wo zwei Themen dominierten: Windows 8 und Convertibles, also flexible Geräte, deren Display sich drehen, klappen oder abnehmen lässt. Um genau so ein Exemplar handelt es sich bei HPs Envy X2, das auf den ersten Blick wie ein klassisches und recht schickes Notebook aussieht, sich aber im Handumdrehen auch in ein Tablet mit Touch-Display verwandelt. Einen ersten Blick konnten wir schon zur IFA auf das Gerät werfen und bekamen bei einigen Ausstattungspunkten ein wenig Zweifel an der Zusammenstellung: Sind 2 GB RAM, eine 64 GB kleine SSD und eine Atom-CPU wirklich eine ausreichende Basis für einen Windows-8-Rechner? Das Ergebnis hat uns positiv überrascht. Aber eins nach dem anderen.

Also noch mal von vorn: Das HP Envy ist ein Hybrid, denn es ist Notebook und Tablet zugleich. Möglich macht es die Dockingstation mit integrierter Tastatur, Trackpad und zweitem Akku. Als Convertible macht das Envy x2 einen sehr guten Eindruck. Die Größe ist mit 11,6 Zoll angenehm. Das helle silber-metallische Gehäuse hat ein gebürstetes Alu-Design und lässt das Envy x2 modern und zeitlos erscheinen. Die Materialwahl sorgt auch für eine hohe Anfassqualität und eine sehr gute Verarbeitung, wenngleich im Innern Kunststoff anstatt Metall genutzt wurde. Auf dem Deckel ist, tablettypisch die Kamera für Schnappschüsse “nach außen” eingefasst. Auch die Lautstärkewippe und der Knopf zum Starten des Ultrabooks/Tablets befinden sich auf dort. Auf der Displayseite findet man dann die eine weitere Kamera für Videosessions und unterhalb des Displays auf der Längsseite den als Sensortaste ausgeführten Windows-Knopf, welcher zur Navigation im Tabletmodus gedacht ist.

Die Tastaturbasis bietet dem Envy x2 per einfacher Klick-Einrastfunktion nicht nur einen weiteren Akku sondern auch einen optimalen Stand durch den sich ausfahrendem Fuß an der Hinteren Unterseite. Was zum Arbeiten auf geraden Untergründen wie Tischen und Arbeitsplatten für mehr Ergonomie sorgen soll, ist beim Arbeiten auf dem Schoß gewöhnungsbedürftig und leicht unangenehm, da sich der aufgerichtete Fuß sehr punktell in die Oberschenkel bohrt. Auch der Öffnungswinkel ist eher klein und könnte gern noch 15 Grad weiter sein. Zudem ist die Klappmechanik recht schwergängig, was immerhin Nachwippen oder versehentliches Zuklappen verhindert. Dennoch macht die Dockingstation an sich einen sehr stabilen Eindruck. Das schlägt sich alles insgesamt auch im Gewicht nieder, denn mit rund 710 Gramm ist der Tablet-Teil nicht gerade leicht. Als Notebook betrieben, sind die gut 1,4 Kilogramm allerdings voll in Ordnung.

Die Tastatur ist nicht beleuchtet. Braucht man eine hellere Tastatur kann man im Zweifelsfal in den Tabletmodus wechseln und die Bildschirmtastatur nutzen. Die normal großen Tasten haben ansonsten die notebooktypischen Eigenschaften wie den kurzen Hub. Der Widerstand bei der Dockingtastatur des Envy x2 fällt mäßig weich aus, der Anschlag ebenfalls eher weich. Der Druckpunkt ist sehr prägnant und eher hart. Alles in allem stellt sich jedoch ein gutes Tippgefühl ein.

Das Trackpad hat eine leicht angeraute Oberfläche, was besseres Navigieren ermöglichen soll. Es ist über das gesamte Trackpadfeld tipp- und klickbar, hat aber zusätzlich im unteren Fünftel noch einen abgegrenzten Tastenwippenbereich. Ein Navigieren ist also allen Usern und ihren Präferenzen möglich. Bedenkt man jedoch, dass das Envy x2 ein Touchdisplay hat, wird man sicher immer seltener das Trackpad benutzen und eher auf die Navigation per Bildschirm ausweichen.

3 Kommentare anzeigen.
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  • pescA , 7. Februar 2013 11:09
    Zitat :
    Mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln ist das 11,6“ große Display sehr gut aufgestellte. Nicht nur die Pixeldichte überzeugt hier, sondern auch die anderen technischen Daten des Displays. Dazu gehört die durchschnittliche Helligkeit mit 286 cd/m²...

    Klingt eher nach nem Billigpanel, wie es schon seit 5 Jahren aufm Markt ist... sehr gut aufgestellt ist das Nexus 10 (immerhin 2.560 x 1.600 bei 10,1" - ob man das braucht ist ne andere Frage) und max 286 cd/m² finde ich für ein Gerät, welches ja gerade draußen benutzt werden können soll jetzt wirklich nur durchschnittlich.
  • saulus , 8. Februar 2013 16:23
    Acer Iconia W5 selbe CPU aber mit 1,5GHz, und 32GB Speicher, dafür aber nur 500€

    Acer Iconia W7 i3 CPU, 4GB RAM 700€
    Acer Iconia W7 i5 CPU, 4GB RAM, 128GB SSD 900€


    Ist das Envy X2 viel zu teuer? Definitiv!
  • _1u21 , 9. Februar 2013 09:16
    Welche SD-Karten schluckt den das Envy X2? Nur SDHC oder auch SDXC?