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Gestresster Bolide: Sony Vaio VPC-F12Z1E/BI

Gestresster Bolide: Sony Vaio VPC-F12Z1E/BI
Von , Sebastian Jentsch

Ein 16,4-Zoll FullHD-Panel und eine Geforce GT 330M mit i7-740QM kombiniert. Sonys F-Serie spricht keine Gamer an, sondern Bildschirmarbeiter der Foto- und Videoverarbeitung. Bei der Arbeit sollte man aber besser Kopfhörer aufsetzen.

Die im Februar 2010 vorgestellte Vaio F-Serie hält Sonys stärkste Notebooks bereit. Das Stichwort kraftvoll gilt aber nicht für die Grafikkarte, denn eine Nvidia Geforce GT 330M ist allenfalls eine durchschnittliche Spieler-GPU. Sie ist Standard für alle F12- bzw. F11-Modelle. Auf Seiten des Prozessors stehen dafür der Core i5-520M, der Core i7-720QM und seit neustem auch der i7-740QM zur Verfügung.

Alle F-Modelle besitzen eine FullHD-Anzeige mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Dies gilt auch für das günstigste Modell VPC-F11M1E/H in Titanium-Grau, das bereits ab 999 Euro erhältlich ist. Es hat aber keine entspiegelte Anzeige. Auch auf optische Finessen, wie die Leder Optik der Handauflage, muss das kleinste Modell verzichten. Alle Varianten haben eine Vielzahl von Anschlüssen gemeinsam, einen Docking-Port, USB 3.0 oder DisplayPort muss aber verzichtet werden.

Wir werfen einen Blick auf die Oberklasse der F-Serie, den Sony Vaio VPC-F12Z1E/BI mit der Intel Vierkern-CPU Core i7-740QM. Kann das 16,4-Zoll-Paket anspruchsvolle Power-User zufrieden stellen? Zum Preis von 1.530 Euro muss es schon mehr bringen als Mafia 2 in hohen Details.

Gehäuse – Wuchtig aber stabil gebaut

Der 16,4-Zoller ist 3.118 Gramm schwer und mit seinen wuchtigen Dimensionen zum schnellen Transport im Rucksack weniger geeignet. Auch das dazugehörende 90 Watt Netzteil (400 Gramm) ist nicht gerade winzig. Ein transportables Notebook ist der F12 in gewisser Weise aber trotzdem, denn er ist fast überall stabil gebaut. Davon weicht nur der Bereich unter dem optischen Laufwerk ab. Handballenauflage und Touchpad lassen sich nicht eindrücken, nur der linke Bereich kann mit deutlicher Kraft eingedellt werden. Das Leder-Imitat auf der Handauflage ist dasselbe, wie bei den Profi Fotokameras der Alpha-SLR-Serie. Unsere Hände fühlen sich auf dem rutschfesten und breiten Leder sehr wohl.

Die Oberflächen des Chassis sind matt und gegenüber Fingerabdrücken unempfindlich. Die Displaygelenke halten den Deckel sicher in Position. Maximal kann selbiger auf etwa 140 Grad geöffnet werden. Dazu benötigt der Nutzer trotz der  schwergängigen Gelenke nur eine Hand. Das Chassis hält sich durch sein Gewicht selbst auf dem Schreibtisch.

Es gibt 9 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 0
    blablub84 , 5. Oktober 2010 16:34
    Der F13 wird zumindest USB3.0 und eine GT425M drinnen haben....wobei mir nicht ganz klar ist, wo der F12M 999 kostet? F12F ja...aber der hat dann auch statt dem FullHD Display ein 1600x900 spendiert bekommen und den etwas schwächeren i5.. :) 
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    valen , 5. Oktober 2010 14:29
    @Danubediver: dann hast du entweder unglaulbiches Glück oder du hörst es einfach nicht. Ich hatte 7! Modelle in der Hand alle hatten dieses Problem.
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    anonymous@guest , 5. Oktober 2010 14:07
    Ich habe das oben empfohlene Sony VPCF11M1E/H seit fast einem halben Jahr im Betrieb und kann von einem nervigen Hoch- und Runterregeln des Lüfters nichts bemerken.
    Unter Idle läuft das Ding praktisch unhörbar und wird dann unter Volllast deutlich hörbar bis laut, aber welches moderne Notebook mit der Hardware wird das unter Volllast nicht? :-)

    Übrigends ich verwende es genau für das:
    Profis der Bildbearbeitung ...
    Dazu sollte man aber das (gute) Display zwingend hardwaremäßig farbkalibrieren, den die Werkseinstellungen auch mit mitgelieferten Farbprofil sind eher für optimales Ablesen in Sonnenlicht optimiert, sollte aber sowieso kein Thema sein.