FBI gelingt Schlag gegen illegale Datenhändler

Das FBI hat bekannt gegeben, dass ihm ein großer Schlag im Kampf gegen den illegalen Datenhandel gelungen ist. Insgesamt haben die Ermittler zwei Jahre lang gegen Kreditkartenbetrüger ermittelt und jetzt zugeschlagen. In dreizehn Ländern fanden zeitgleich mehr als 30 Durchsuchungen statt, bei denen insgesamt 24 Verdächtigte festgenommen wurden. Unter den Verdächtigten befindet sich auch ein Deutscher.

Bei der Bande handele es sich den Angaben zufolge um mehrere Personen, die es auf die Daten von insgesamt 411.000 Kreditkarten abgesehen hatten. Mit der Operation sei somit ein Schaden von maximal 205 Millionen US-Dollar abgewendet worden und damit der bisher größte Schlag gegen den illegalen Datenhandel gelungen, heißt es. Um an die Bande heranzukommen habe das FBI eigens ein Forum namens „Carder“ eingerichtet, dass die Kreditkartenbetrüger genutzt haben sollen, um untereinander zu kommunizieren und mit den gestohlenen Daten zu handeln.

Manhattans Staatsanwalt Preet Bharara erklärte in dem gemeinsamen Bericht, dass die Antwort auf Internetkriminalität globaler und schlagkräftiger werden müsse, da diese ebenfalls immer internationaler stattfände. Durch eine Zusammenarbeit mehrerer Behörden habe man gezeigt, dass Hacker und Betrüger nicht mehr so einfach in der Anonymität des Internets untertauchen können und auch über die Ländergrenzen hinweg befürchten müssen vom langen Arm des Gesetzes ergriffen zu werden.    

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