Laut einem Bericht eines neuseeländischen Nachrichtenportals haben FBI-Ermittler im Megaupload-Fall ohne Wissen neuseeländischer Behörden auf Festplatten befindliche Daten kopiert und per FedEx in die USA versandt.
Die USA sorgt durch seine FBI-Ermittler erneut für einigen Wirbel im Megaupload-Fall. Wie jetzt durch einen Bericht des neuseeländischen Nachrichtenportals Stuff.co.nz bekannt wurde, haben FBI-Ermittler Daten des Megaupload-Gründers Kim Schmitz alias Kim Dotcom heimlich kopiert und in die USA versandt. Die Daten sollen sich auf sieben Festplatten befunden haben zu denen sich die US-amerikanischen Ermittler Zugang verschafft haben sollen.
Schmitz Anwalt Willie Akel habel aufgrund dieses „hinterhältigen Verhaltens“ bereits Beschwerde beim Vorsitzenden des High Court of New Zeeland eingelegt, heißt es. Seinen Angaben zufolge habe das FBI Kopien der Daten ohne Wissen geschweige denn der Zustimmung der neuseeländischen Polizei geklont und per FedEx gen Heimat versandt. Dies soll nur deshalb überhaupt möglich gewesen sein, da der ansässige Polizeikommissar „keinerlei Kontrolle" mehr über die Festplatten ausüben konnte, nachdem man den FBI-Ermittlern am 20. März Zugang zu dem Material gewährt habe.
Willie Akel sieht in der Vorgehensweise einen illegalen Akt. Er beruft sich dabei auf eine Vereinbarung, die bestanden haben soll. Laut derer hätte möglicherweise belastendes Material, dass nach der Festnahme seines Mandanten sichergestellt werden konnte, nicht ohne vorherige Zustimmung an das FBI weitergeleitet werden dürfen. Anscheinend haben die US-amerikanischen Ermittler sich jedoch ein juristisches Schlupfloch im neuseeländischen Strafrecht zu Nutze gemacht und die angebliche Vereinbarung „vergessen“. Denn Daten auf Festplatten werden als reine Informationen gewertet und nicht als „physikalisches Material“. Das Klonen von Daten fällt somit laut einem Sprecher der neuseeländischen Staatsanwaltschaft nicht unter eine strafbare Handlung, da kein Diebstahl von Gegenständen vorläge.
Ob die Handhabe der USA nach neuseeländischem Recht ein „illegaler Akt“ gewesen sein mag, oder nicht, sei dahingestellt. Die rechtliche Seite scheint zumindest eindeutig. Gespannt sein darf man allerdings darauf, inwiefern das Verhalten der US-amerikanischen Behörden womöglich Einfluss auf den Ausgang des Auslieferungsverfahrens haben wird, dessen Anhörung nach wie vor im August stattfinden soll.

Find ich hier bei den US-screenshots auch immer lustig wenn da z.B. steht: "db(A), less is better"
das muss man dem Ami mit seinem V8 und seiner pumpgun schon dazu sagen....
Ich sag immer; Wissen ist zu wissen, wo Wissen steht ... im Zeitalter des Breitbandinternets sind Informationen in jeglicher Vielfalt und einer fast allgegenwärtigen Präsenz vertreten, nur ob einem die Intelligenz zu Grunde liegt, all dies zu verstehen, ist und wird auch morgen das Kriterium sein.
Dank der heutigen Technik muss ich mir auf jedenfall weniger merken, was aber nicht gleich bedeutet, das alle verdummen; viel schlimmer finde ich den stetigen Rücklauf der Geburtenrate der Deutschen und das jeder Alibaba hier mind. vier Kinder hat.
Mit Intelligenz hat das auch recht wenig zu tun, Amerika ist nicht deshalb eine Weltmacht geworden weil dort alle so dumm sind. Und ein Europa das den großteil seiner Zeit mit Kriegen untereinander verbracht hat und sich sogar jetzt innerpolitisch nicht einen will sollte das eigentlich wissen.