HD-Verschlüsselung wird bei Dell die Regel

Geht es nach Seagate und McAfee, soll die automatische Verschlüsselung von Massenspeichern Standard werden. Mit im Boot ist Hersteller Dell, der das in Festplatten integrierte Verschlüsselungssystem bei seinen PCs und Notebooks einführen will.

Dell, McAfee und Seagate tun sich in Sachen Datenschutz zusammen. Laut US-Medienberichten, unter anderem von Cnet, werden Sicherheitssoftware-Hersteller McAfee, Festplatten-Produzent Seagate und PC- und Notebook-Hersteller Dell kooperieren. Die Massenspeicher von PCs und vor allem von Laptops sollen grundsätzlich und selbstständig verschlüsselt werden, ohne dass der Anwender etwas davon bemerkt oder sich darum kümmern muss.

Basis für die Technik ist Seagates 2,5-Zoll-Momentus-Produktreihe. Sie gibt es mit 5400 sowie 7200 Umdrehungen pro Minute und in diversen Kapazitäten von bis zu 500 GByte. »Full Disk Encryption« (FDE) per AES ist bei diesen Massenspeichern bereits integriert. McAfee liefert die passende Software zur Administration der Festplatten: Für Einzel-Anwender sowie ganze IT-Abteilungen soll es entsprechende Programme zur Steuerung der Verschlüsselung geben.

Dell will Latitude-, Precision- und OptiPlex-Rechner mit den selbst verschlüsselnden Festplatten ausstatten. Ein Preisaufschlag für mehr Sicherheit wird allerdings fällig: Die 160-GByte-Version einer Momentus mit 7200 U/min soll umgerechnet rund 120 Euro kosten. Ohne FDE kommt die Festplatte derzeit auf etwa 60 Euro.

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9 Kommentare
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  • auser
    praktisch. dann muss sich das bka und co nur noch bei seagate und co melden, wenn es zugriff auf deine daten haben will.
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  • f1delity
    Zu dem Preis noch nicht sinnvoll, TrueCrypt und ganze HD verschlüsseln find ich da weit besser, auch wenn ich öfters lange überlegen muss wie man Passwort nun war :D
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  • momo2k
    Stimmt.
    Oder man kauft sich gleich ein Thinkpad. Ist billiger als Dell und kann mehr (unter anderem auch Verschlüsselung)
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