Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Das Test-Mainboard: Asus Crosshair V Formula

Bulldozer im Effizienzvergleich
Von , Achim Roos

AMDs FX-Serie setzt auf den nicht mehr ganz taufrischen Sockel AM3+, der abwärtskompatibel zum Sockel AM3 des Athlon II und des Phenom II ist. Wer bereits ein Mainboard mit AM3+-Chipsatz sein Eigen nennt, kann es nach einem UEFI/BIOS-Update mit dem Bulldozer bestücken. Besitzer der älteren AM3-Mainboards schauen dagegen meistens in die Röhre, denn trotz gleicher PIN-Belegung sind die Platinen laut AMD nicht kompatibel zu den FX-CPUs, da sie nicht für die höheren Spitzenströme des TurboCore ausgelegt sind. Mit einigen AM3-Mainboards wie zum Beispiel manchen Modellen von Asus funktioniert es dennoch, hängt aber letztlich vom jeweiligen Hersteller ab und schließt daher nicht automatisch jede AM3-Platine mit ein.

Mit unserem Test-Mainboard Asus Crosshair V Formula stehen wir auf der sicheren Seite, was die Unterstützung der FX-Serie betrifft. Im Rahmen einer PR-Maßnahme von AMD musste dieses Board sogar dafür herhalten, den "offiziellen" Taktfrequenz-Weltrekord für den Bulldozer aufzustellen, der bei jenseits von 8 GHz liegt, sofern man den Screenshots glauben möchte.

Die dafür nötigen Voraussetzungen bringt das Crosshair V Formula gemäß seiner technischen Daten auf jeden Fall dafür mit: Das Asus-Mainboard basiert auf dem AMD 990FX/SB950-Chipsatz und lässt sich über 4 DDR3-Steckplätze mit maximal 32 GB RAM bestücken. Auf der Haben-Seite stehen außerdem vier PCI-Express-2.0-Steckplätze (x16), sechs SATA 6 Gb/s-Ports, acht USB-2.0- und vier USB-3.0-Anschlüsse sowie eine eSATA-Schnittstelle, 7.1-Audio und Gigabit-LAN.