Durch Facebock zum Millionär
Von dem geplanten Börsengang von Facebook werden nicht nur die damaligen Geldgeber profitieren. Auch die Mitarbeiter, die die Option eines entsprechenden Aktienpakets genutzt haben, werden finanziell ausgesorgt haben.
Man mag über Facebook geteilter Meinung sein. Sieht man das Unternehmen allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, so werden sich alle einig sein, dass eine Investition in das Unternehmen bisher rückblickend eine hervorragende Geldanlage gewesen ist. Ende November hatten wir darüber berichtet, dass der Konzern den Börsengang plant. Dadurch werden jedoch nicht nur die damaligen Geldgeber, wie zum Beispiel der PayPal-Gründer Peter Thiel, die Venture Capital-Firmen, wie Accel Partners, oder Greylock Partners von dem geplanten Börsengang profitieren.
Einige Mitarbeiter, die damals die Option genutzt haben Aktienanteile des Unternehmens zu erwerben, dürften ebenfalls finanziell ausgesorgt haben. So konnte man als ein Mitarbeiter, der zu dem Unternehmen hinzustieß, optional Aktienanteile erwerben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Personen, die zwar mit dem Thema vertraut sind, aber aus verständlichen Gründen nicht näher genannt werden wollen, dass durch den Börsengang rund 1000 Menschen über Nacht zu Millionären werden. Einige der Mitarbeiter nannten der Nachrichtenagentur auch schon ihre Pläne. Während einige sich eine Auszeit nehmen werden, um sich in Zusammenarbeit mit einem archäologischen Forschungsprojekt in Mexiko auf Spurensuche nach den Ureinwohner zu begeben, interessieren sich andere für diverse Investitionsmöglichkeiten. Unter anderem ist ein Mitarbeiter dabei, der rund 200.000 US-Dollar in ein Unternehmen investieren will, welches Weltraumausflüge vermarktet.
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 in Harvard wuchs das Unternehmen zum weltweit größten Sozialen Netzwerk heran. Rund 800 Millionen Nutzer verzeichnet mittlerweile der Konzern, dessen Wert auf ca. 100 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Ausgehend von einer Schätzung des Autors David Kirkpatrick, der „The Facebook Effect“ schrieb, hält der 27-jährige Firmengründer, Mark Zuckerberg, etwas über einem Fünftel der Anteile. In den letzten drei Jahren verdreifachte sich fast die Anzahl der Mitarbeiter.
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Facebock hat was
Und das ganze Geld wurde/wird durch Handel mit privaten Daten er"wirtschaftet".

Außer Werbung und gigantischen Datenbanken wurde nichts produziert oder verkauft...
Rosige Zukunft
hm da ist wohl eine null zuviel hineingerutscht, aber selbst 100mrd dollar sind wahrscheinlich ein stück zuviel.
100mrd kommen hin
1000 eher nicht ^^
Milliarden zu verdienen ohne jegliches Gut produziert oder Dienstleistung zu verfügung gestellt zu haben ist und bleibt falsch.
Wo es hinführt sieht man in Europa ja wunderbar.
Rosige Zukunft.....jop.
Facebook-Hype... Ich brauch es immer noch nicht.
Wie bitte kann man als Aktionär zum Millionär werden, nur weil neue Anteile an die Öffentlichkeit ausgegeben werden?
Ich hätte das gerne erklärt.
@Krampflacher:
ein Mitarbeiter hat z.B. 10.000 Aktien bekommen (durch Gehaltsumwandlung oder so). Der Kurs der Aktie wird bei der IPO (initial public offering) z.B. auf 100 festgesetzt bzw. danach durch Angebot und Nachfrage.
100 * 10.000 gibt ... richtig, 1 Mio.
Schwupps ... ueber Nacht Millionaer.
Gute Nacht.
Jake_B
@ Krampflacher: Anders erklärt: Bisher hatte man zwar Anteile an der Firma, da die Firma aber nicht Börsen notiert war, konnte man da nicht wirklich etwas mit anfangen. Wenn der Börsengang stattgefunden hat, kann man die Aktien/Anteile veräußern und bekommt sein Geld.