Ilse Aigner kritisiert Facebooks Timeline-Funktion
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will Facebooks Umgang mit den persönlichen Daten seiner Nutzer so nicht länger hinnehmen. Sie fordert, dass das europäische Datenschutzrecht künftig auch für Unternehmen mit Sitz im Ausland gelten müsse.
Für Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner ist Facebooks Umgang mit den persönlichen Daten seiner Nutzer nicht länger hinnehmbar. Einem Bericht des Handelsblatts zufolge übt sie harte Kritik an Facebooks Timeline-Funktion.
Die Aufforderung das gesamte Leben der Nutzer in einer Timeline zu veröffentlichen hält sie für absurd. Gegenüber dem Handelsblatt erklärte sie: „Die Aufforderung, die letzten Datenlücken im Internet schnell zu schließen, ist genau das Gegenteil dessen, was wir unter Medienkompetenz verstehen: Sparsam mit seinen persönlichen Daten umzugehen“.
Mit dem Ziel sich für einen besseren Schutz der persönlichen Daten von Verbrauchern in Europa einzusetzen, kündigte sie an, sich auf europäischer Ebene künftig für einen strengeren Datenschutz einsetzen zu wollen. Ihrer Auffassung zufolge, müsse dafür gesorgt werden, dass auch für Unternehmen mit Sitz im Ausland, welche die Daten seiner europäischen Nutzer verarbeite, dem EU-Datenschutzrecht unterliegen. Dies alleine reiche jedoch nicht. Konzerne, die sich nicht daran halten würden, müsse sogar das Recht entzogen werden können, weiterhin Geschäfte im deutschen Binnenmarkt zu tätigen. Letztendlich könne nur so verhindert werden, dass Unternehmen ihren Firmensitz in Staaten mit einem geringeren Datenschutzniveau verlagern. Für Ende Januar ist vorgesehen, dass die EU-Kommission Vorschläge für ein neues Datenschutzrecht vorlegen werde, hieß es.
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Sehr geehrte Frau Ilse Aigner,
keiner zwingt sie dazu Facebook zu nutzen.
Mit freundlichem Gruss.
Mark Zuckerberg
p.s. ist es nicht viel wichtiger den drohenden holocaust am iranischen volk zu verhindern ?
?????
Dieses Fratzenbook Zeug ist doch eh nur was für freiwillige Opfer! Würde begrüßén, wenn dort auch Kreditkartendaten und Krankheitsgeschichten veröffentlicht werden! Man hat doch schließlich nichts zu verbergen, oder?
Wie weltfremd sind unsere Politiker eigentlich inzwischen? Haben sie noch etwas zu tun mit der eigentlichen Bevölkerung, und repräsentieren diese noch? Jedenfalls nicht die neue Generation junger Menschen, die "Generation Facebook".
Ich bin mitte 30, und sehe keinen Grund darin, permanent Facebook und alle Artverwandten zu kritisieren. Das Angebot ist freiwillig, und jeder Mensch sollte genügend Verstand haben, um zu wissen, wie er damit umgehen möchte. Ich kenne genug Menschen, die sorgsam mit den Möglichkeiten der Internetrevolution umgehen und diese für sich nutzen, sich daran erfreuen.
Der Schutz von Kinder ist eine andere Sache, aber man durchaus einem 14 jährigen, der ohnehin noch von den Eltern beaufsichtigt und erzogen werden sollte, beibringen, was für Risken, Nachteile oder Vorteile damit verbunden sind. Auch Kinder sind lernfähig, es brauch nur Eltern mit der Fähigkeit, Wissen zu vermitteln und korrekt zu erziehen.
Das Angebot zu streichen wäre absolut hinrissig, um es mal in klaren Worten zu sagen. Keiner verbietet Mikrowellen, weil jemand damit Unsinn anstellen könnte. Oder Staubsauger.
Die Absurdität und Entfernung zwischen Bevölkerung und heutigen Politikern, ihrem Freiheits und Rechtsverständnis zur Beugung von Regeln für das eigene Wohl oder den persönlichen Titel, und so vielem mehr lassen mich nur schockiert um mich blicken. Wie soll man vor Politikern noch Respekt haben, wenn es immer mehr Negativbeispiele gibt? Wo ist die alte Generation großer Staatsmänner und Frauen, die der Idealisten und nicht der Egoisten und Profi-Selbstdarsteller, abgeblieben? Ähnlich wie Stutt21, scheinen manche Menschen die Mehrheit und deren Interessen und Wünsche erst zur Kenntnis zu nehmen, wenn es zur Wahl oder Volksabstimmung geht.... Armes Deutschland.
Es kann doch jeder selber entscheiden was er bei Facebook einstellt. Bei ICQ hatten wir es doch früher auch dass man Name Vorname Adresse sogar Telefonnummer hinterlegen konnte, da hat es kaum jemanden gestört.
Fakt ist auch dass nen Sozialnetzwerk nur Sinn macht wenn man zumindest nen Teil richtige Angaben macht. Natürlich ist es nicht richtig dass ein Unternehmen die Daten auch illegal nutzt und das gehört natürlich auch strafrechtlich verfolgt.
Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch die Leute nicht die sich dann mit Fake Accouts bei Facebook anmelden meinen zu müssen. Die Leute haben den Sinn einer solchen Plattform einfach nicht verstanden.
Ich bin 25 Jahre alt, facebook Nutzer, Fachinformatiker - und stimme der Ilsner zu!
Facebook zwingt einen nicht direkt, drängt einen aber langsam und sicher dahin - bisher noch unauffällig, aber das wird sich sicherlich noch ändern.
Viele haben einfach keine Ahnung was ihren Daten passiert - habt ihr vielleicht lust, euer Gesicht auf irgendeinem Werbebanner wieder zu finden, wo mit eurem Bild für ein Produkt geworben wird, was ihr eig. gar nicht mögt? Ich nicht... aber das passiert, wenn man bei facebook an bestimmter Stelle vergisst, nachträglich noch einen Haken zu setzen...
Habe neulich auch noch eine Datenbank geknackt, eine unbedeutende Seite- dennoch hatte ich die kompletten Bank und Adressdaten von ein paar hundert Kunden - und facebook weiss sogar noch mehr...
Genauso mit euren Smartphones, wusstet ihr eig. schon wie leicht ihr zu orten seit, das man eure sms abfangen und mitlesen kann, Gespräche mit hören kann - ohne das ihr etwas davon merkt?!
No thanks folks, not for me....
Ich möchte nicht so gläsern für die Cyberwelt sein, deshalb begrüße ich Ilse's Idee und hoffe sie wird dieser weiterhin verfolgen!
Greetz, Eiselord.