Der Festplattenmarkt normalisiert sich erst Ende nächsten Jahres
Festplatten werden aus zahlreichen Bauteilen zusammengesetzt, die von Zuieferern gefertigt werden, und bei ddiesen heißt es in vielen Fällen noch "Land unter"
Die Fluten in Thailand setzten nicht nur ganz Bangkok unter Wasser, sondern spülten auch wichtige Werke der Festplattenhersteller weg, was sich in den vergangenen Wochen schon in deutlichen Preisaufschlägen widerspiegelte.
Nun ließ Stephen Luczo, CEO von Seagate, einem der beiden großen Hersteller unter den drei verbliebenen (Seagate, Toshiba, Wesern Digital), verlautbaren, dass der Markt für HDDs noch bis zum Beginn des nächsten Jahres benötigen könnte, um sich von dem Hochwasser zu erholen. Damit bezweifelt Luczo Spekulationen, dass die Hersteller ihre Produktionsstätten schneller als ursprünglich vermutet wieder instand setzen könnten. Und das obwohl Seagate einer der Hersteller ist, der von der Flut nur wenig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Wassermassen sind ziemlich genau an den Seagate-Fabriken vorbei geflossen; nur 180 der insgesamt 15400 der Arbeiter waren überhaupt betroffen - bei etwa insgesamt 13 Millionen thailändischen Flutopfern.
Branchenanalysten hatten auf eine Normalisierung des Festplattenmarktes im Sommer spekuliert.
Seine Aussagen trifft der Seagate-Chef anhand von Informationen von 130 Zulieferern, zahlreiche von diesen klagen bis heute noch über mehr als einen Meter Wasser in ihren Fabrikhallen. Und diese spielen bei der Produktion von Festplatten eine wichtige Rolle, schließlich sind HDDs komplexe Zusammenstellungen von mehr als 200 mechanischen Bauteilen, die zum Teil allein für eine bestimmte Serie oder einen Hersteller entwickelt werden.
Dies verkompliziert nun die Rückkehr zur Normalität. Denn die Festplattenhersteller stehen vor einem Puzzle aus Bauteilen und müssen nun versuchen entweder ihre Produkte möglichst so umzugestalten, dass in diesen verfügbare Baugruppen verwendet werden können oder neue Zulieferer suchen. Als letzte Lösung bleibt dann nur noch geduldiges Warten bis der jeweilige Hersteller wieder seine Produktion aufgenommen hat.
Doch ganz gleich welche Vermutung hinsichtlich einer Normalisierung des Festplattenmarkts zutreffen mag, eines scheint derzeit ziemlich sicher: Die Preise für HDDs werden noch eine ganze Weile steigen und noch länger auf hohem Niveau bleiben.
- Gerücht: Amazon bringt 2012 eigenes Smartphone auf den Markt
- "SendMoney": Geldtransfer per PayPal innerhalb Facebook
- Skype ermöglicht jetzt Videochats zwischen Facebook-Nutzern
- Qualcomm launcht acht Snapdragon-S4-Prozessoren
- Motorola-Aktionäre befürworten Google-Übernahme
- Auf in die Zukunft: ANNO 2070 ist da!
- iOS & Android haben höhere Spieleumsätze als Nintendos DS & Sonys PSP zusammen
- Apple: Siri bevorzugt exklusive Partner
- HP gibt Preis und Verfügbarkeit des neuen Slate 2 bekannt
- Winziger Computer verwandelt HDMI-fähige Bildschirme in Android-basierte Smart-TVs
- Windows 8 optimiert Update-bedingte Neustarts
- Anzahl mobiler Malware nimmt zu
- Mehr als 40000 Apps für Windows Phone Marketplace
- Erste Benchmarks zu AMDs Trinity APU
- Apple könnte zum führenden PC-Hersteller heranwachsen
- Android 4.0: ICS erstmal ohne Flash
- Gaming: Rockstar kündigt 'Max Payne 3 Special Edition' an
- Samsung entwickelt Quadcore-ARM-Prozessor






Dann lohnt sich's ja bald, nur noch SSD's zu kaufen, wenn HDD's das gleiche kosten.
Verkauf lieber mal deine Deppenpluralapokatastrophen, Rimtech.
Liest eigentlich keiner solche Meldungen gegen?
Im Titel ist von Ende 2012 die Rede, im Text steht jedoch, 'dass der Markt für HDDs noch bis zum Beginn des nächsten Jahres benötigen könnte, um sich von dem Hochwasser zu erholen.'
Ja watt denn nu? Extreme Vorzeitigkeit oder was ist das? Plusquamfutur?
Je später der propagierte Termin liegt, desto mehr verdienen die Beteiligten. Solange einige HDDs also noch auf Lager sind, der Händler sie aber zu exorbitanten Preisen anbietet, funktioniert das...
mittlerweile kosten die Festplatten fast das doppelte: eine externe Fesplatte (2TB, USB3.0) kostet um die 180€. Das USB 2.0 Pendant hat um die 90-100€ gekostet.
@Derfnam erst Nachdenken, dann schreiben?
Es steht lediglich da, dass es noch bis Anfang des Jahre dauern kann bis die Hersteller sich vom Hochwasser "erholt" haben, es heißt aber nicht das sie dann die Produktion wie gewohnt aufnehmen können oder?
ach wie schön, daß niemand weiß, daß ich Rumpelstielzchen heiß.
Hi,
hauptsache er beruhigt sich überhaupt. Die HDD Preise waren schon sehr günstig.
@ualua, heißt es nicht so:
"Ach wie schön das niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stiess?"
Gruß
Neben den Preisen ärgert mich noch mehr wie sehr wir von der fernost elektronik abhängig sind. Im Extremfall (Krieg, Wirtschaftskriese, etc) können wir kacken gehn.
innerhalb von ein paar monaten könnte man fabriken für die so dringend benötigten teile ich china aufbauen.

statt dessen wollen die genau an den gleichen stellen die werke neu aufbauen.
nun ratet mal was in einem jahr wieder in thailand passieren wird
so leute^^ der Markt ist aufm Weg der besserung. 1 Terabyte kostet nun c.a. 90 Euro.
gammaunix, du meinst hoffentlich 2Terabyte :-) und selbst für 2TB ist das noch teuer...und ja, ich habe die Flut mitbekommen und auch die dadurch entstehende Preisentwicklung .
(Beispiel: im Dezember konnte man, wenn man unbedingt eine Festplatte brauchte, eine Externe MIT GEHÄUSE für unter 80€ kaufen (interne haben ab 120€ gekostet - lol)...man muss sich halt nur etwas umschauen :-)