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Filesonic stellt seinen Dienst ein

von - quelle: Tom's Hardware DE

Aus der Verhaftung des File-Sharing Teams von Megaupload vergangene Woche ziehen jetzt auch andere Sharhoster ihre Konsequenzen. Filesonic hat seinen Dienst eingestellt.

Am Freitag berichteten wir über die Verhaftung des Megaupload-Teams und die Schließung der Webseite. Andere Filehoster ziehen nun nach. Um möglichen Verfolgungen durch die Strafbehörden, bzw. den drohenden Konsequenzen zu entgehen, hat jetzt auch der wahrscheinlich in Hong Kong befindliche Sharehoster Filesonic die Sharing-Funktion abgeschaltet. Aus einem Hinweis auf der Webseite ist zu entnehmen, dass der Zugriff nur noch auf die Inhalte möglich sei, die persönlich hochgeladen wurden. Ein Austausch von Dateien mit anderen sei vorerst nicht mehr möglich. Auch das Belohnungssystem und damit die Möglichkeit der Uploader „Geld zu verdienen“ ist Vergangenheit. Genau dieses Belohnungssystem war unterer anderem ein Grund der US-amerikanischen Behörden gewesen gegen Megaupload wegen des Austausches, bzw. der Bereitstellung von urheberrechtlich geschützten Inhalten vorzugehen. 

Filesonic gehörte mit zu den beliebtesten Filehostern. Laut einem Bericht von TorrentFreak habe  das Unternehmen rund 250 Millionen Seitenaufrufe pro Monat verzeichnet und habe damit zu den Top Ten der Filesharing-Sites im Internet gehört. Auch der Sharehoster Uploaded.to zog mittlerweile seine Konsequenzen. Für US-amerikanische Nutzer ist der beliebte Uploader ebenfalls gesperrt. Aus dem Ausland ist diese Webseite momentan noch erreichbar.

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Orwell1984@Guest 23/01/2012 12:28
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-2+

R.I.P. MegaUpload
R.I.P. FileSonic
Der Maulkorb ist schon angelegt...

"Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke, Zensur ist Schutz! Es lebe SOPA und PIPA!"
--Das Ministerium für Wahrheit

Cryogenes14@Guest 23/01/2012 13:37
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-3+

Das erschreckendste ist, dass es keinerlei Anhörung der Beschuldigten gegeben hat. Auch wenn sie später von den Vorwürfen freigesprochen werden (durchaus möglich, Rapidshare hat sich auch in verschiedenen Gerichtsverfahren behauptet), die Firmen sind trotzdem tot.

Leute, hört endlich auf, eure Unterdrücker mit eurem Geld zu füttern. Keinen Cent mehr für Musik- und Filmindustrie oder ihre Unterstützer (Apple, Microsoft)!

numerobis 23/01/2012 18:14
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-3+

Ich würde auch sagen, jetzt erst recht! Es sollte wirklich mal auf breiter Front die Kino/Film-Industrie und Musikindustrie bestreikt werden... aber leider werden da wohl nie genug mitmachen. Von mir bekommen sie auf jeden Fall nichts mehr!!!

kmueho 23/01/2012 19:11
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--3+

Hi Leute,

ihr müsst doch einsehen, dass Forschung und Entwicklung als auch die Herstellung von Musik, Film und Buchtexten sehr aufwändig und kostenintensiv sein können.

Nehmen wir einmal an, dass das Copyright aller Werke weltweit auf jede Person übergehen würde - und damit abgeschafft wäre. Zusätzlich würde auch der Schutz von Markennamen und Patenten abgeschafft. Allen gehört alles. Klingt doch gut oder?

Jede chinesische Firma könnte Audis und BMWs herstellen, unterm "Intel inside"-Aufkleber wäre dann irgend was anderes und der billigste Textilienschund wäre mit den nobelsten Markennamen bedruckt.

Klingt immer noch gut?

Ok, ab sofort würde jede Forschung und Entwicklung eingestellt, da es sich einfach nicht mehr lohnt. Der permanente Forschritt, an den wir uns gewöhnt haben, würde praktisch zum Erliegen kommen. Und die Medikamentenschachtel aus der Apotheke enthält auch nicht mehr unbedingt das, was draufsteht.

Man könnte ja auch ohne Fortschritt auskommen?

Fein! Darüber hinaus wird kein neuer Film mehr gedreht, kein neues Buch mehr geschrieben und neue Musik gibt's vielleicht noch vom Egomanen, der seine Hobby-Künste per Webcam aufgenommen hat und bei Youtube zur Schau stellt.

Wird's langsam langweilig?

Natürlich muss sorgfältig abgewogen werden, ob jedes Schrott-Patent wirklich eingetragen werden muss. Und selbstverständlich muss das Copyright zeitlich beschränkt werden, damit alle Werke schließlich ins Kulturgut übergehen können. Ebenso, wie das Wissen aus der Forschung beizeiten öffentlich gemacht werden sollte. Aber eine Weile muss man den Leuten schon Zeit lassen, damit das aufgewendete Geld wieder reinzuholen. Und das geht schlecht, wenn ich mir die Kinofilme beim Filesharer oder per Bittorrent schon vor dem Kinostart runterladen kann.

OstBerlin@Guest 23/01/2012 22:03
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-2+

@kmueho:
Mach dir mal Wasser ins Gesicht Junge, wa? Ein Download ist NICHT ein entgangener Kauf und bei den ganzen miesen Filmen in letzter Zeit kann ich verstehen das manche Internetnutzer sich zu solchen Angeboten verleiten lassen.

Bevor man sich ein Auto käuft (heiratet) will man ja auch mal probefahren, wa Junge?

Cain&Abel@Guest 23/01/2012 22:17
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-2+

Fileserve und Uploaded.to reagieren jetzt auch! DAS IST DAS ENDE! Die Meldung kam eben auf ars rein. Mal sehen was noch für Hiobsbotschaften kommen!

kmueho 24/01/2012 01:43
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--2+

@OstBerlin@Guest :
Selbstverständlich kann man einen kostenlosen Download nicht einem Kauf gleichsetzen. Aber - seien wir doch mal ehrlich - es ist doch die Ausnahme, dass ich mir ein Musikstück oder eine DVD noch kaufe, wenn ich mir das "Werk" bereits gratis und in brauchbarer Qualität aus dem Netz saugen konnte. Viele Leute besitzen terabyteweise Musikstücke und ich wette, dass davon weniger als 1 von 1000 Songs gekauft wurden.
Würde das "Probehören" zu wenigstens 5% Käufen führen, würden die Copyright-Inhaber vermutlich keinen Mucks von sich geben und das als geeignete Vertriebsplattform ansehen.

Im Laden kannst du dir alle CDs ausgiebig vor einem Kauf anhören und sich bei fast allen Online-Portalen 30 Sekunden der Musikstücke vor einem Kauf anhören. Also "ganz im Sack" muss man die Katze nicht kaufen.

hulu@Guest 24/01/2012 08:25
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-3+

davon abgesehen wird kein künstler aufhören musik zu machen, er hat sowieso nur etwa 4 %, für die produktion gehen vielleicht incl. werbung 20% drauf und den resat sackt die plattenfirma ein.... und die bezahlen davon eben ihren wasserkopf, den sie sich in all den fetten jahren angeschafft haben, als sie die künstler ausgenommen haben. die künstler verdienen mit konzerten

Brat 24/01/2012 08:43
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-3+

Naja früher konnte man auch per Kassette Radiomitschnitte aufnehmen und so an die gewünschten Lieder kommen, selbiges gilt natürlich auch für Filme z.B. per VHS ... ich sehe es als hinnehmbar, da Filme eh irgendwann und heutzutage sehr schnell im TV zu sehen sind und Musik bei der Breite an Überflussangebot an Bedeutung verloren hat. Ich trauer nur um spezielle Programme, in die man mal schnuppern konnte, ohne gleich 3stellige Summen für Lizensen zu verschwenden.

Aber der Trend der Zensur ist absolut nicht zu hinzunehmen !

_revOguest@Guest 24/01/2012 10:11
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-2+

Es sind noch viel mehr One-klick-Hoster weg. Viele haben auch das Belohnungssystem beendet.

Krampflacher 24/01/2012 10:42
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-0+

@numerobus: "Jetzt erst Recht" und "bestreiken" sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Ich würde recht gut ohne Hollywood-Filme und copyrightgeschützte Musik auskommen. Schliesst sich wer an?

tottino@Guest 24/01/2012 11:03
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--1+

Es ist zum Teil haarsträubend, zu lesen, welcher Wert geistigem Eigentum beigemessen wird
und keinerlei Unrechtsbewusstsein vorherrscht.
Dabei finde ich den Vergleich zwischen Soft- (Spiele, Programme, Musik, Filme, Musik)
und Hardware (Autos etc.) schon gewagt, da die Vertriebs- und Beschaffungswege
komplett unterschiedlich sind und Software wesentlich einfacher zu beschaffen ist.
Daher vielleicht und aufgrund der Anonymität die nicht vorhandene Hemmschwelle.

Oder wer von Euch würde freudig zusehen, wenn ein Fremder Eure neue Soundanlage oder
Flachbildschirm aus der Wohnung mitnimmt, einfach nur weil sie Ihm gefällt und unbedingt haben will und keinen Bock hat, in den Laden zu gehen und dafür zu bezahlen ?

avatar_87 24/01/2012 13:17
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-2+

Es gibt gute Argumente für beide Seiten. Es ist nicht in Ordnung aufs Urheberrecht zu scheißen. Aber es ist auch nicht in Ordung, dass Künstler (Musiker, Schauspieler ...) Millionen verdienen und das sogar trotz Raubkopien.
Das Grundproblem, und davon bin ich fest überzeugt, ist, dass auf der Welt nicht jeder für seine Arbeit angemessen entlohnt wird. 10% der Bevölkerung besitzen in Deutschland mehr als 60% des Gesamtvermögens und es wird immer schlimmer. Es kann nicht sein, dass Leute Vollzeit arbeiten aber trotzdem nur schwer über die runden kommen. Ich würde Menschen die sich ab und an Musik, Filme oder Spiele illegal herunterladen, weil sie sich diese kaum leisten können, nie verurteilen. Jeder der arbeitet verdient einen gewissen Lebensstandard! Dazu gehört ein Eigenheim, 2-3 Kinder, ein Jahresurlaub mit der Familie und natürlich Filme, Musik und Spiele. Wie gesagt. Das Geld ist da, nur eben nicht fair verteilt. Wenn Leute sich die ganzen Medien leisten könnten würden sie gerne dafür bezahlen und es auch mal verschmerzen, wenn ein Musikalbum, Spiel oder Film nicht ihre Erwartungen erfüllt.

diekuh 24/01/2012 15:39
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--1+

Naja, um Kim Schmitz tut es mir nicht leid. Konnte den nie leiden. So arrogant, nun hat er die Quittung zum 2ten mal bekommen, hoffentlich kommt er 20 Jahre in den Knast!!
Tauschbörsen sind halt illegal, das ist jedem klar und den Filehostern dürfte es nun mehr als klar sein.
Was mich wundert, ist das die Torrent-User massiv abgemahnt wurde und mit Anklagen überhäuft wurden, aber solche Hoster wurden nie belangt. Dort war der Download mit 50-100Mbit möglich, jederzeit.
Lustig ist auch, dass die USA sich ein neues Ziel für seine Kriege gesucht hat. Das Internet. -- Passend zum Movie "J. Edgar"..... hahaha

Inquisitor@Guest 24/01/2012 17:01
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-0+

@diekuh:
Sei stark in deiner Ignoranz, aber dir werden die Augen auch noch aufgehen.

Das du ihn nicht magst ist dein Ding, liegt wohl aber am:
"Neid der Besitzlosen."

benzi 24/01/2012 17:47
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-0+

Interessante Aussagen, nur spiegeln sie leider nicht die Wahrheit.
Ein paar Fakten:
Laut einer Kanadischen Studie kaufen "Raubkopierer" mehr als "Nicht-Kopierer".
Ein Standart-Vertrag der Schweizer Musik-Industrie (sogenannte Rechte-Vertreter) lässt dem Künstler pro verkauftem Album 0.04 sFr. Kaufpreis ist in der Schweiz in jedem Fall mehr als 10.- sFr, im Maximum 34.- sFr.
Viele Schweizer Künstler verzichten auf solche Verträge, stellen ihre Musik selber online auf Youtube und Torrent-Server. Durch die erreichte Verbreitung ihrer Musik kriegen sie Konzerte-Anfragen in ganz Europa (die Rechte-Vertreter waren während nicht fähig Konzerte ausserhalb der Schweiz zu organisieren.
Das Interview mit Dieter Bohlens Aussage, dass man seine Alben in Tauschbörsen holen soll brauch ich eigentlich nicht mehr zu Erwähnen
Eine Blueray-Disc kostet in der Schweiz 74.- sFr (im Blödia-Markt). Der gleiche Film kostet im legalen Video-on-Demand Shop für 10 Tage 5.-sFr. 69.-sFr für die Herstellung und den Vertrieb einer Blueray-Disc?
Tauschbörsen und File-Hoster sind die Antwort auf einen Dinosaurier, der sich nicht an das Internet-Zeitalter gewöhnen kann.
Die grösste Konkurenz für die Content-Mafia ist in meinen Augen sowieso iTunes. Die Rechte-Vertreter würden ihre Millionen besser in ein Konkurenz-Produkt investieren, anstatt die grössten Liebhaber ihrer Produkte zu kriminalisieren.

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