[IDF] Persönlicher Gesundheitscheck - wichtige Daten im Blick

Ein Muster eines kompakten Rechners für den medizinischen Einsatz stellte Intel am Vortag der eigentlichen IDF-Veranstaltung vor. Das Gerät in Form eines Tablet-PCs erfasst wesentlichen Daten wie Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur, EKG und Sauerstoff-/CO2-Gehalt des Atems. Anhand dieser Kennmarken werden Rückschlüsse auf den Fitness- und Gesundheitszustand des Körpers gezogen, so dass der verantwortliche Arzt entsprechende Maßnahmen einleiten kann. Die Besonderheit bei diesem System ist darin zu sehen, dass der Arzt nicht unbedingt vor Ort beim Patienten sein muss, sondern per Datenübermittlung informiert wird und bei Bedarf stets auf dem aktuellsten Stand ist. Vor allem bei weit auseinander liegenden Ortschaften und geringer Bevölkerungsdichte - wie es beispielsweise in den USA der Fall ist - würden solche Diagnose-Systeme durchaus Sinn machen. Zudem spart dieses Technik gegenüber der herkömmlichen Vorgehensweise Geld, zumal in den USA ein nicht zu vernachlässigender Anteil an der Gesamtbevölkerung keine Krankenversicherung hat.

Weitere Artikel zum IDF und Intel Prozessoren bei Tom’s Hardware:

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
3 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • Anonymous
    Finde ich gut. Zumal Ärzte heutzutage eh kaum noch Zeit und Geduld für Patienten haben.
    0
  • jemand84
    Gibt es schon und ist nichts neues. Wird nur nicht benutzt, weil sowas viiiiel zu teuer für Deutschland wäre. In Schweden und Dänemark laufen Patienten z.B. mit Bluetooth Ekgs durch die Gegend.
    0
  • derGhostrider
    Man darf soetwas aber nicht mit einem Medizinstudium verwechseln!

    Wenn ich schon heute immer Hausfrauen höre, die sich über alle erdenklichen Krankheiten, seien sie auch noch so exotisch unterhalten und sich gegenseitig Diagnosen erstellen, da sie sie irgendetwas irgendwo im TV gesehen oder im I-Net gelesen haben, dann wird mir ganz anders.
    Solche Geräte könnten diesen Trend weiter anheizen. Das ist nicht wirklich gut und kann durchaus auch Panik verbreiten. Die Leute machen sich dann selbst bei kleinen und absolut unbedeutenden Abweichungen verrückt und werden DADURCH krank.
    1