Höllisch schnell beim Windows-Start aber maximal 32 GB - THG untersucht Zugriffszeiten, Stromverbrauch und Datentransferrate von Flash-Festplatten. Wir lassen herkömmliche Festplatten im 2,5-Zoll-Format gegen Flash-Laufwerke der gleichen Größe antreten. Steht also die Ablösung der mechanischen Festplatten bevor?
Endlich: Eines der ersten im Handel erhältlichen SSD-Laufwerke trifft in unserem Testlabor ein. Während wir noch vor einem Jahr lediglich einen SSD Flash-Prototyp von Samsung getestet und die Speicherhersteller daraufhin die baldige Ankunft von Flash-Speichern propagierten, halten wir mit der SSD 5000 von SanDisk die erste echte Flash-Festplatte mit 32 GB in den Händen. Gleich zu Beginn ein Hinweis: Für diverse Server-Anforderungen ist das Flash-Laufwerk nur bedingt geeignet ungeeignet; eingesetzt im Notebook oder Desktop-PC wird Ihnen dieses gute Stück allerdings ein Grinsen ins Gesicht meißeln, das mit dem Ausmaß eines Grafikkarten-Upgrades gut mithalten kann. Für alle Arten von PC-Systemen ist hohe Performance des Speichersubsystems bzw. der Festplatte von hoher Bedeutung. Flash-Festplatten beginnen nun damit, den Festplatten-Markt langfristig umzukrempeln.

Speicherexperten wie Bitmicro bieten SSDs, Solid State Disks, schon seit einigen Jahren an. Allerdings war nicht-flüchtiger Speicher – üblicherweise Flash – bislang viel zu teuer, um daraus Festplatten-ähnliche Produkte zu entwickeln, welche a) für den Einsatz im Desktop oder Notebook-Bereich ausreichend Speicherkapazität geboten hätten und b) zu einem angemessenen Preis angeboten werden konnten. Obwohl Flash-Speicherprodukte schon Kapazitäten zwischen 8 GB und 32 GB erreicht haben sind sie doch noch ein gutes Stück von den Kapazitäten entfernt, die bei Standard-Systemen üblich sind: Bei Desktop-Rechnern zumindest 160 bis 200 GB und im Notebook-Segment 80 bis 120 GB liegen – das nennt man den so genannten Sweet Spot, da in diesen Kapazitäten herstellungsgünstig mit nur einer Speicherscheibe gearbeitet werden kann. Dennoch ist ein 32 GB Flash-Speicher noch immer drei bis vier Mal so teuer wie herkömmliche Festplatten, die dann auch noch bis zu vierfacher Speicherkapazität bieten. Sollten Sie sich in nächster Zukunft also trotzdem eine SSD zulegen?
- Noch nicht alles perfekt
- Flash-Speicher im Überblick
- Flash ist überall
- Flash gegen Flash
- SanDisk SATA 5000 2,5-Zoll
- RAID 0 mit Flash SDDs & Testkonfiguration
- Datentransfer-Diagramme
- Ergebnisse: Zugriffszeit und Übertragungsraten
- Ergebnisse: I/O-Performance
- Anwendungs-Performance und Energiebedarf
- Fazit: Dringend zu empfehlen – aber nur für Desktops
Da ist doch die Frage berechtigt, ob der Übersetzer ne Dröhnung hatte.
Der Artikel ist vermutlich in englisch schon ganz, ganz niedriger Level.
Der Übersetzter toppt die technische Inkompetenz des Autors aber noch.
So viel Redundanz, langatmigkeit und hanebüüchener Unsinn war selten bei THG, glücklicherweise.
Autor und Übersetzer können sich die silberne THG-Zitrone 2007 bisher teilen, in meinen Augen.
Die Urteile sind nicht gut begründet und die eigentlich Schwastelle dieser SSDs sind nicht mal richtig gestreift. Wenn man nicht eh schon mehr als Autor + Übersetzer wüßte, wäre man hinterher nur verwirrter.
Ein verhemetes PFUI erster Klasse also.
Tut mir echt Leid, ich hab mich bemüht, auch positives zu finden: bloß da war nichts.
Der von Dir zitierte Text ist unverständlich. Wie sich weitere Teile auch holprig "lesen".
Du gehst in Deiner Kritik aber weit über das Ziel hinaus.
1. Der Artikel wird Dir kostenlos vor Deine Nase serviert.
2. Der Übersetzter wahrscheinlich weder ein Ingenieursstudium der Elektronik noch zusätzlich die Anglistik in der Tasche hat, so wie Du natürlich.
3. mach es besser.
4. Du hast die Goldene THG Kritikergurke 2007 gewonnen.
Dagegen werden wohl in Server und NAS-Systemen erst einmal etliche Zeit lang noch herkömmliche Platten dominant bleiben, einfach weil riesige Speichermengen so viel günstiger bereit gestellt werden können und Lautstärke völlig egal ist.
Trotz kleiner fachlicher Ungenauigkeiten ist der elektronische Sachverhalt im Wesentlichen korrekt angegeben (das kann ich beurteilen, habe Studium, Promotion und 19 Jahre Berufspraxis in der Elektronik hinter mir).
Das zentrale Anliegen des Beitrags ist die SSD-Untersuchung im Hinblick auf praktischen Einsatz, und das leistet er sehr gut.
@kiu77: Ich sehe keinen Grund, auf Formulierungsschwächen herumzureiten. Das zeigt meist einen niedrigen eigenen Horizont und ein aufwertebedürftiges Selbstbild. Diese Kritik ist völlig überzogen und geht am Wesentlichen vorbei. Die Aufforderung "Mach es selbst besser" ist völlig korrekt, hier scheidet sich der konstruktive vom destruktiven Teil.
Man sieht mal wieder: THW hat keine Ahnung. Inzwischen bringt Intel SSDs mit Cache und siehe da - schneller als alles andere!
realistisch gespeichert bleiben 1 Jahr, 5 Jahre 10 Jahre ?