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Fazit: OCZ belegt unsere These

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Ein Fazit müssen wir gleich zu Beginn ziehen: Das neue SATA II 2,5-Zoll-SSD von OCZ auf Basis eines Samsung-Laufwerks ist das beste Flash-SSD in unserem übersichtlichen Benchmark-Testfeld; dieses haben wir zusammengestellt, um Performance, Leistunsgaufnahme und Leistung pro Watt entsprechend messen zu können. Das OCZ Flash-SSD bietet Performance, gegen die sogar ein flottes Mtron-Laufwerk in vielen Bereichen keine Chance hat; zudem ist seine Energieeffizienz unübertroffen. Solche Ergebnisse erwarten wir eigentlich von weiteren Flash-SSDs – leider war ein derartiges Laufwerk zum Zeitpunkt unserer ersten Flash SSD-Analyse noch nicht erhältlich.

Ein Blick auf das restliche Testfeld vermittelt zwei Eindrücke: Einer unterstützt die Schlussfolgerung unseres ersten Artikels: Flash-SSDs sind noch nicht da angekommen, wo sie laut Werbetextern und Marketingabteilungen sein wollten - wobei einige Modelle sehr wohl dazu beitragen könnten, dass Ihr Notebook-Akku schneller leer ist als nötig. Das bezieht sich auf Szenarien mit klaren Anforderungen, so z.B. bei der Wiedergabe von DVD-Videos oder bei langem Leerlauf des Laufwerks. Unser zweiter Eindruck verdeutlicht, dass Flash-SSDs, sogar die schwachbrünstigen, unter Auslastung effizienter sind als Festplatten. Das gilt für die Benchmarks, mit denen wir Random-I/O und sequenzielles Lesen getestet haben. Wie immer liegt die schlußendliche Ansicht irgendwo dazwischen; für oder gegen ein Flash-SSD sollte man sich nicht pauschal, sondern nur anhand eines bestimmten Produkts entscheiden; vorher sollte man schon wissen, wie man es einsetzen will und sich genau über dessen Betriebsbedingungen informieren.

Flash-SSDs: Sieger unter Last

Die meisten der getesten Flash-SSDs liefern bessere Random I/O-Performance und besseren sequenziellen Durchsatz als mechanische Festplatten. Bei Random-I/O zeigen Flash-SSDs eine ähnliche Leistungsaufnahme wie 2,5-Zoll-Festplatten, während diese mehr Leistung für sequenzielle Lesevorgänge in Anspruch nehmen. Da der sequentielle Lesedurchsatz bei Flash-SSDs oftmals höher ist, bieten diese auch das bessere Performance-pro-Watt-Verhältnis, da sie bessere Performance bringen und dabei weniger Leistung aufnehmen. Das gilt auch für Random-I/O, allerdings sind hier die Vorteile von Flash-SSDs im Vergleich zu mechanischen Festplatten geringer. Soviel also zum Abschnitt, den Flash-SSDs für sich entscheiden.

Mechanische Festplatten: Effizient im Leerlauf und bei niedriger Auslastung

Die beiden anderen Benchmarks decken Vorteile für herkömmliche Festplatten auf, wenn diese im Leerlauf verbleiben oder einen gleichbleibenden Datenstrom wie z.B. bei der DVD-Videowiedergabe aus dem Laufwerk heraus wiedergeben müssen. Viele von Ihnen wollten unbedingt den Video-Wiedergabe-Test, der wiederum vom neuen OCZ Flash-SSD beherrscht wird – dem schnellsten und effizientesten Produkt. Was zukünftige Flash-SSDs angeht, haben mechanische Festplatten ihre beste Zeit wohl hinter sich. Allerdings gelingt es der Hitachi Travelstar 7K200, die meisten anderen Laufwerke zu übertreffen, indem es für die DVD-Videowiedergabe dank seines Niedrigenergie-Leerlaufmodus (mit dem die Leistungsaufnahme des Laufwerks gedrosselt wird) weniger Energie aufnimmt und dabei noch die zu liefernde Performance beibehält. Wichtig: Die Platten rotieren dabei. Wären da nicht die langsame (aber effiziente) Sandisk-SSD und der neue Sieger von OCZ, so ginge dieser Bereich eindeutig an mechanische Festplatten.

Die Ergebnisse sind im Leerlauftest fast gleich: Hier haben wir die Leerlaufleistung der Laufwerke nach 10 Minuten Inaktivität gemessen, was den Laufwerken ermöglichte, in ihre jeweiligen Energiespar-Betriebsarten zu wechseln, sofern sie welche haben. Alle Festplatten-Energiesparfunktionen von Windows wurden deaktiviert, um zu sehen, was Laufwerke bei Langeweile tatsächlich machen. Auch hier gilt: Wäre die neue SSD von OCZ nicht unter den Testkandidaten, hätten sich viele Flash-SSDs erneut den altmodischen Festplatten ergeben müssen, da ihre Leerlaufleistung schlichtweg zu hoch ist.

Konsequenzen

Wie zuvor schon betont, hängen die Leistungsnachteile mit dem Design älterer Flash-SSDs zusammen, denen man ineffiziente SATA-Bridges eingesetzt hat. Und obwohl wir uns in unserem ersten Flash-SSD-Artikel von einem Fehler im Testverfahren zur Akkulaufzeit in die Irre führen ließen, waren die Schlussfolgerungen nicht gänzlich falsch.

Wir raten Ihnen davon ab, eine Flash-SSD zu kaufen, ohne sich zuvor genau über dessen Performance und Leistungsaufnahme zu informieren. An sich tragen Flash-SSDs nicht dazu bei, Ihre Akkulaufzeit zu steigern. „Flash-SSD“ per se ist kein Kriterium für Effizienz oder Performance!

Riesige Unterschiede gibt es nicht nur bei Flash-SSDs, sondern auch mechanischen Festplatten. Unseren Erfahrungen zufolge kann eine mechanische Festplatte mit 7.200 U/Min bei bestimmten Anwendungen bedeutend effizienter sein, während ein Laufwerk mit 5.400 U/Min durchaus in der Lage ist, ein theoretisch schnelleres Laufwerk mit 7.200 U/Min in bestimmten Benchmarks abzuhängen. Gleichzeitig hängen Leistungsaufnahme und Effizienz stark vom jeweiligen Produkt ab; deshalb nochmal: Wir empfehlen Ihnen, die relevanten Testergebnisse genau zu beachten, bevor Sie Geld ausgeben.

Eine weitere Konsequenz der abweichenden Benchmark-Ergebnisse muss die Anpassung der Test-Methodik zur Bewertung von Festplatten und Solid State-Laufwerken sein. Während Tester Performance immer von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten – dafür meistens Leistungsaufnahme im Leerlauf und unter maximaler Auslastung verfolgen – wird es zunehmend wichtiger, Speichergeräte auch hinsichtlich ihrer Effizienz basierend auf häufig auftretenden Anwendungsszenarien zu begutachten. Sie dürfen davon ausgehen, diese Information in allen zukünftigen Testberichten von Festplatten und Solid State-Laufwerken bei Tom’s Hardware zu finden.

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brosi 15/07/2008 18:14
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-1+

Frage zum OCZ-Model:
Zitat:"Das Laufwerk basiert auf der aktuellen SLC Flash-SSD von Samsung und einer modernen SATA-2-Schnittstelle."

Die Core-Serie bei Geizhals wird als 'MLC' ausgewiesen. gibt es mehrere SSD Core Modelle von OCZ, sowohl SLC als auch MLC? Oder ist eine der Angaben fehlerhaft? Wieviel GB Speicherkapazität hat denn die im Test verwendete Platte von OCZ?

kscr13 15/07/2008 18:55
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-0+

@brosi: Es sollten MLC sein in der neuen Core-Serie, soweit ich weiß.

Voyager 15/07/2008 19:15
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-0+

Das ist interesannt wie gründlich THG ein Produkt nachtestet bzw. das sie es überhaupt tun , wenn sich Ungereimheiten ergeben. Ich kann mich erinnern das in vergangenen Tests oftmals Ungereimheiten und Fehler waren und THG hat nichts gemacht im Gegenteil man hat die fehlerhaften Tests oftmals in neuen Artikeln als Referenz verlinkt nach dem Motto passt schon so.

derGhostrider 15/07/2008 19:20
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-0+

Bei Heise stand auch, daß die OCZ "MLC" verwenden würden.

Tja, was ist nun wahr?

-------

Aber egal ob SLC oder MLC: Die Daten sprechen erstmal eindeutig für die OCZ SSD. Zudem soll der Preis echt super niedrig sein. 400Euro oder sowas für 128GB.

Schnell gegooglet finde ich 64GB für 230Euro. SUPER!
Ich glaub ich muß bald mal eine neue Systemplatte kaufen. :)

anonymous 15/07/2008 19:52
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-0+

230 ? für 64 GB? Dazu fällt mir nur der MediaMarkt-Werbespruch ein... und den kann ich definitiv widerlegen.

anonymous 15/07/2008 19:53
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--1+

PS: Nicht mal Umlaute gehen hier im Nick... wo kann man Bugs melden? lol

derGhostrider 15/07/2008 20:00
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-1+

@NixüWissü:
Raptor 74GB relativ früh nach dem Erscheinungstermin: 240Euro.
Velociraptor: Heute ungefähr 240Euro teuer. (aber langsamer als die OCZ Core)
73GB SAS 15k: ca 180Euro

.... Wenn man bei ähnlicher Leistung sucht, dann wird es nicht billiger. Wobei alle oben genannten DEUTLICH längere Zugriffszeiten haben, mehr Abwärme produzieren, mehr Strom verbrauchen, mehr Lärm verursachen, nicht so schockresistent sind, ...

Nochmal nachgeschaut liegt der Preis tatsächlich bei knapp unter 220Euro.

Ja, der Preis ist angemessen. Preis/Leistung passt eben. Nun muß die Zeit zeigen, ob diese SSDs halten.

nuts 15/07/2008 20:42
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-0+

die ocz's sind die ersten vernünftigen ssd's!
und schubs gleich der testsieger ;)
man muss ja nicht immer gleich beta tester für eine neue technologie spielen und dafür auch noch ein vielfaches ausgeben ..
ich stimmte ghostrider zu: solangsam wird das was!

wartet noch ein bisschen dann ziehen die anderen hersteller nach und es kommt zu einem gesunden preiskampf!
die alten festplatten können dann im prinzip einpacken und werden nurnoch als datentanks gebraucht.

anonymous 15/07/2008 21:46
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-2+

die hier getestete Mtron SSD (6000er Serie) ist bereits alt,
neuere Modelle(3000er, 7000er, 7500er) sind schneller und brauchen weniger Strom.

die getestete OCZ ist die OCZSSD2-1S Serie (SLC-Flash, teuer) und nicht die preiswertere "Core"-Serie OCZSSD2-1C (MLC-Flash)

löblich dass THG ordentlich nachtestet und das ganze geraderückt, ärgerlich dass die SSDs nicht ordentlich spezifiziert werden

sqeez3r 15/07/2008 22:59
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-0+

kauz, das ist interessant! bist du dir ganz sicher, dass die getestete OCZ nicht die günstige core serie ist? wollte schon zuschlagen, aber natürlich nur, wenn es auch die richtige ist ;)

anonymous 15/07/2008 23:29
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-1+

ich bin doch ziemlich sicher ... nicht 100% weil THG eben die Spezifikation nicht angibt. aber auch das bild deutet darauf hin. die core serie sollte anders aussehen.

mal bei geizhals nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen Modelle mit bildern

derGhostrider 15/07/2008 23:34
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-0+

@kauz:
Ich gehe davon aus, daß das Bild falsch ist, da die andere OCZ laut Spezifikationen auf OCZ-Website langsamer ist.

Ansonsten hätte der Redakteur ja kräftig ins Klo gegriffen.

Die andere OCZ kostet mal eben muntere 820 Euro.

anonymous 15/07/2008 23:38
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-0+

bin recht sicher ... nicht 100% da THG eben nicht spezifiziert. das bild deutet darauf hin. die core sollte anders aussehen.

bei geizhals mal nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen modelle mit bildern.

anonymous 15/07/2008 23:57
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-0+

sry für doppelpost!

tja letztendlich kann das nur THG selbst beantworten ...
OCZSSD2-1S64G oder OCZSSD2-1C64G, sollte ja wohl auf der SSD draufstehen ... S oder C ... SLC oder MLC ... 750 oder 214 Euro

anandtech hat zB auch die andere "nicht-core" getestet

finde das mit den Mtron-SSDs auch doof, weil die neuen wirklich besser sind.

nuts 16/07/2008 00:15
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-0+

mhm das müssten wir jetzt wirklich genauer wissen!
ich hoffe thg sorgt schnell für klarheit - ich war nämlich auch schon kurz davor eine ocz zu ordern.

anonymous 16/07/2008 00:31
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-0+

Ok, jetzt bitte noch die genaue Bezeichnung der OCZ Platte, damit man nicht zur falschen greift...

I-HaTeD2 16/07/2008 01:52
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-0+

Ich finde die OCZ ist von Leistung und Angebot derzeit schon ziemlich gut und der erste Schritt das die SSDs auch wirklich lohnend werden. Ich denke für den Officbetrieb ist die kleine 32GB Version für ca. 135€ sehr zu empfehlen da dort auch nicht dauernd geschrieben oder gelesen wird wie bei einer Filmwiedergabe bei der SSD.

In den nächsten Monaten sollte sich dahingehend sowohl im Preis als auch im Angebot noch einiges tun denke ich.

Gibt es im übrigen irgendwo Laptops ohne Festplatten zu kaufen? :)

Superfritz 16/07/2008 09:34
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-0+

@I-HaTeD2 ich muss dich enttäuschen, allen Anschein nach sind die hier getesteten OCZ Platten die teureren "alten" nicht-Core Platten.. also nix mit 150@ für 32GB...

Gefällt mir persönlich nicht, wie das hier dargestellt ist, bei all dem Rummel um die endlich halbwegs bezahlbaren OCZ Core Platten hier einen Test zu machen, den man sehr sehr leicht missverstehen kann.

anonymous 16/07/2008 10:03
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Und was hier wieder nicht erwähnt wird wie sich die Akkulaufzeit denn jetzt im DVD-Betrieb verhält. Was bringt es mir derzeit eine SSD (selbst wenn es sich bei der OCZ um die billigste Core für 220 Euro / 64 GB handelt) wenn ich dafür statt 4 Stunden Laufzeit gerade mal 4:05h erhalte.

Gegenüber der Hitachi spart die OCZ ja gerade mal 0.5 Watt pro Stunde (im DVD Betrieb).

Gibt es denn dazu Testwerte?


Für meinen lautlosen Desktop-PC (mit Wasserkühlung und passiven MORA-Radiator) allerdings ist die günstigste OCZ sehr interessant: endlich eine weitere Lärmquelle (für allerdings immer noch viel Geld) eliminiert. Eine 2.5" SATA wäre zwar auch hier die Alternative, bringt mir aber für einen Desktop nicht genug Leistung.

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