Western Digital erholt sich von der Flut
Western Digital hat die finanziellen Ergebnisse seines zweiten Quartals des Geschäftsjahres präsentiert, dass am 30. Dezember 2011 zu Ende ging. Danach konnte der Konzern einen Umsatz von zwei Milliarden Dollar erzielen, während der Gewinn bei 145 Millionen Dollar lag. Dieser hätte jedoch um bis zu 2,5-mal höher ausfallen können, hätte man nicht die Folgen der Flutkatastrophe in Thailand, aber auch der Übernahme des Konkurrenten Hitachi Global verarbeiten müssen.
Insgesamt sind die Zahlen jedoch vielversprechend. Der Hersteller konnte bereits 28,5 Millionen Festplatten ausliefern und das obwohl Western Digital neben Sony und Toshiba am schwersten von der Flut getroffen wurde. Erst im Dezember konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. Und bis heute sind die Produktionskapazitäten noch nicht in vollem Maße wiederhergestellt. Gerade die kleineren Zulieferer hätten nach wie vor Schwierigkeiten, die Produktion in vollem Umfang wieder aufzunehmen, so Western Digital. Allerdings sind die Fortschritte, die bei der Wiederherstellung der vormaligen Produktionskapazitäten erreicht werden, erheblich, auch wenn sie längst nicht mit der Geschwindigkeit gemacht werden, die sich die glühendsten Optimisten versprochen hatten.
Der Hersteller geht davon aus, dass die Produktion und die Lagerbestände ab September wieder auf dem Niveau vor der Flut sind – was sich dann auch in sinkenden Preisen ausdrücken soll.
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Jetzt, wo die Filehoster reihenweise dicht machen, werden eh weniger Festplatten benötigt!
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