Stephen Hawking hat einen neuen Supercomputer

"COSMOS" ist an der DiRAC-Einrichtung (Distributed Research utilizing Advanced Computing) der University of Cambridge installiert und soll für Rechenaufgaben genutzt werden, die das Verständnis von Herkunft und Struktur des Universums voranbringen.

Das System beinhaltet 1856 Xeon-E5-Sandy-Bridge-Prozessorkernen sowie 14,5 TByte Shared Memory. Laut der Universität soll COSMOS später noch mit 31 Xeon-Phi-Koprozessoren aufgerüstet werden. Der SGI-Altix-UV2000-Cluster ist bereits jetzt das größte Shared-Memory-System in Europa.

"Wir haben in letzter Zeit spektakuläre Fortschritte in der Kosmologie und der Teilchenphysik gemacht", so Hawking in einem vorbereiteten Statement. "Die Kosmologie ist nun eine Präzisionswissenschaft und wir brauchen Maschinen wie COSMOS, um das Universum erfassen zu können und um zu erforschen, ob unsere mathematischen Modelle korrekt sind."

Hawking drückte außerdem seine Hoffnung aus, dass wir in Kürze die ultimative Theorie finden werden, mit der sich im Prinzip alles im Universum vorhersagen lässt. Supercomputer wie COSMOS sind laut Hawking notwendig um zu beschreiben, wie sich etwas so Großes und Komplexes wie das Universum entwickelt – oder gar, warum sich die Menschen verhalten, wie sie es nun einmal tun.

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22 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Die sollten mal aus Jux und Tollerei einen PC Benchmark à la Cinebench darauf laufen lassen, dann würde es Jahrzehnte dauern bis ein Heimanwender den Wert knackt ;-)
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  • Jahrzehnte? das wird wohl in 5-6 Jahren der Fall sein so rasant wie die Technik sich entwickelt ;)
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  • 5-6 jahre ist viel zu kurz, so schnell geht das nicht.
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