3,5” oder 2,5”? USB 2.0 oder Firewire? USB 3.0 oder eSATA? Es gibt zahlreiche Optionen für unsere Storage-Anforderungen und manchmal ist es nicht so einfach, die ideale Lösung zu finden. FreeAgent GoFlex von Seagate zielt auf die Modularisierung externen und portablen Speichers ab und soll Ihren gewünschten Formfaktor, Kapazität, Interface und Funktionen auf flexible Art und Weise miteinander verbinden. Wir haben uns fast die gesamte GoFlex-Produktfamilie angesehen, denn angesichts weiter fallender Preise für Festplattenprodukte stellt sich schon die Frage, ob der Mehrpreis für ein individuelles System überhaupt sinnvoll ist.
GoFlex trennt das Laufwerk von seinen Funktionen
Das Konzept an sich sieht kompliziert aus, da Seagate viele verschiedene Produkte auf der GoFlex-Seite der Seagate-Website aufführt. Allerdings ist die Idee dahinter einfach: Es gibt zwei unterschiedliche Laufwerkstypen, 2,5” und 3,5”. Diese heißen GoFlex Ultra-portable Drive und Desk External Drive. Beide basieren auf Festplatten von Seagate und sind in hübschen Gehäusen untergebracht und sind mit SATA-Interfaces versehen.
Bei den 2,5” -Laufwerken können Sie eines von vier Upgrade-Kabeln anbringen, um so das GoFlex Ultra-portable Drive mit einem von vier Schnittstellen auszustatten: Firewire 800, USB 2.0, USB 3.0 oder eSATAp (p steht für Stromversorgung über die Datenverbindung - “powered”). Ein fünftes Modell ist mit integriertem Auto Backup erhältlich.
Alternativ können Sie die Ultra-portable Laufwerke auch in den TV HD Media Player oder das Net Media Sharing Device einführen. Die Laufwerke im 3,5”-Format müssen an einen der drei Desk-Stands, also den Basismodulen, angeschlossen werden. Diese Desk Desktop Adapter bieten Firewire 800 und USB 2.0, USB 3.0 oder ein USB 3.0-Kit mit USB-3.0-Controller für PCI Express. Alle GoFlex-Laufwerke basieren auf SATA-Schnittstellen, was bedeutet, dass sie alle direkt mit internen SATA-Controller und entsprechender SATA-Leistung verbunden werden könnten. Allerdings brauchen Sie SATA-Kabel oder die passenden Desk Stands, um die GoFlex-Laufwerke wie vorgesehen als externen oder portablen Speicher benutzen zu können.
Sollten Sie sich für ein FreeAgent GoFlex-Laufwerk entscheiden, müssen Sie sich für eine Interface-Option entscheiden. Alles andere kann später noch hinzugefügt weren. Wir haben uns das 1 TB 3,5“ Desk External Drive, das 2,5” Ultra-portable Drive und alle Upgrade-Kabel und Desktop-Adapter ausprobiert und so Nutzerfreundlichkeit und Performance für Sie getestet. Zudem haben wie uns auch die Auto-Backup-Option und GoFlex Net für die Datenbereitstellung über Netzwerke genauer angesehen.
- Wie variabel ist Seagates GoFlex?
- Die 3,5”-Laufwerke: FreeAgent GoFlex Desk (1 TB)
- GoFlex Desk-Adapter
- GoFlex Desk USB 3.0-Kit
- Die 2,5”-Laufwerke: FreeAgent GoFlex Ultra-Portable (500 GB)
- GoFlex Upgrade-Kabel und Auto Backup
- GoFlex Auto Backup
- GoFlex TV HD Media Player
- GoFlex Net Media Sharing Device
- AutoSync-Software
- Testkonfiguration und Interface-Performance
- Ergebnisse: Lese/Schreib-Durchsatz
- Ergebnisse: I/O-Performance
- Ergebnisse: Real-Life-Copy-Testing
- Zugriffszeit bei gleichzeitigem Lesen und Schreiben
- Fazit

Preis?
Da gab es Adapterkabel für Parallel, SCSI, USB und Firewire
War mehr verwirrend als praktisch...
Bei Seagate hätten eigentlich zwei Modelle mit je zwei Schnittstellen gereicht: USB 2.0 + e-Sata und USB 3.0 + Firewire 800/400.
Einmal günstig, einmal Power...