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Fujitsu Lifebook U772 im Test: Business-Ultrabook auf Japanisch

Fujitsu Lifebook U772 im Test: Business-Ultrabook auf Japanisch
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Mit dem Lifebook U772 bietet Fujitsu ein Ultrabook fürs Businessegment an. Wer jetzt einen schwarzen oder grauen Langweiler erwartet irrt. Das Ergebnis ist feuerrot, flach und sehr schnell. Es gibt aber auch Verbesserungspotenzial.

Fujitsu Lifebook U772Fujitsu Lifebook U772

Wie einige andere Firmen hat sich Fujitsu mit seinen ersten Ultrabooks ein wenig mehr Zeit gelassen. Waren Asus, Toshiba, Lenovo und andere schon kurz nach der IFA 2011 mit ersten Modellen am Start, hat der japanische Hersteller erst in diesem Sommer seine Utrabook-Premiere gefeiert. Damit ist der Großkonzern, der auch in Deutschland fertigt, in guter Gesellschaft, denn auch Dell hatte es mit seinem XPS 13 nicht besonders eilig. Wo Dell aber noch auf Sandy Bridge setzte, verbaut Fujitsu die aktuelle Ivy-Bridge-Technik und den passenden Chipsatz. Zudem richtet es sich mit einigen Features speziell an Business-User. Wer aber nun ein graues Mäuschen erwartet, liegt voll daneben.

Das 1,4 Kilogramm leichte Fujitsu-Ultrabook Lifebook U772 besticht sofort mit seinem knackigen roten Design. Alternativ gibt es auch eine Variante in Silberoptik. Den Deckel ziert neben dem Fujitsu-Schriftzug auch das Firmenlogo, ein silbernes Unendlichkeitszeichen. Jedoch wirkt das Ultrabook damit nicht überladen oder zu auffällig, eher besticht dieses Design und zieht Blicke an.

Das Ultrabook wirkt mit seinem metallisch-mattem Design sehr edel und vor allem hochwertig, was auch daran liegt, dass Ober- und Unterschale aus Magnesium bestehen, während das C-cover (der Bereich um Tastatur und Touchpad) aus Aluminium gefertigt ist. Im Innenraum geht es business-like edel und schlicht weiter. Fujitsu spricht von einem "rahmenlosen" Display, und in der Tat sitzt das matte Panel in einem sehr schmalen Rahmen, der an den Seiten nicht mehr als 0,5 cm misst.

Auch Tastatur-, Trackpadfläche und Umrahmung der Eingabegeräte sind schwarz. Die Bodenplatte ist, genau wie der Deckel, knallig rot in einem mattem Metalldesign. Sie lässt sich zwar abschrauben, jedoch sind die Schrauben unter Gumminoppen versteckt und lassen die Bodenplatte noch edler, weil durchgängig erscheinen. Der Akku ist, typisch für Ultrabooks, fest verbaut. Die ansonsten glatte Oberfläche der Bodenplatte wird nur von der Lüfteröffnung sowie einem kleine Doppeltürchen unterbrochen, hinter dem sich die Anschlüsse für Dockingstations verstecken. Ganz hinten findet sich noch eine kleine Plastiklasche, die den Einschub für eine SIM-Karte schützt.

2 Kommentare anzeigen.
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  • Joker-00 , 18. Oktober 2012 11:17
    "Fujitsus Datenblätter legen aber nahe, dass nur die (offenbar nicht erhältliche) Version mit Core i5-3427U mit vPro-Funktionen aufwarten kann. Ist das Kaufkriterium, muss man sich wohl oder übel im europäischen Ausland umsehen."

    Das ist so nicht richtig, der Prozessor ist auch hier erhältlich. Jedoch nicht in einem vorkunfigurierten Lifebook. Wer dieses sucht, sollte sich an einen FTS Fachhändler wenden, der kann eine sogenannte BTO (BuildToOrder) mit diesem Prozessor bestellen.
  • derGhostrider , 19. Oktober 2012 22:59
    Das Gerät mit ordentlichem Display - vielleicht sogar Alu-Gehäuse statt plastik. Das wär doch mal was... *seufz*
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