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Fujitsu stellt Primergy BX900-Server vor

von - quelle: Tom's Hardware DE

Mit Stolz hat Fujitsu Technology Solutions den Primergy BX900 – auch »Dynamic Cube« genannt – vorgestellt. Mit dem Blade-System will Fujitsu seinen Marktanteil bei x86-Servern deutlich ausbauen.

Fujitsus Primergy BX900 »Dynamic Cube«

Auf Energieeffizienz, Virtualisierung und Hochverfügbarkeit setzt Fujitsu bei seinem neuesten Blade-Server »Dynamic Cube« Primergy BX900. Er ist kein Nachfolgeprodukt zum BX600, sondern darf als dessen großer Bruder gelten, der BX600 wird weiter verkauft. Fujitsu Technology Solutions (FTS) ist aus Fujitsu-Siemens Computers hervorgegangen. Das Unternehmen baut den Server im japanischen Fukushima sowie in Augsburg und will ihn ab 21. Mai in den Handel bringen.

Das BX900-System soll Unternehmen laut FTS eine »vollständige Server-Infrastruktur innerhalb eines einzigen Blade-Chassis« bieten; vor allem als Virtualisierungsplattform ist der BX900 geeignet. Das Konzept »CoolSafe« verbindet die Stromversorgung mit der Lüftung und soll zusammen mit neuester Netzteiltechnik und diversen Stromsparfunktionen die Energiekosten bei Unternehmen drastisch reduzieren. Die Netzteile und die Lüftung sind direkt in die Blade-Schächte integriert, aber trotzdem im laufenden Betrieb auszutauschen. FTS spricht von mehreren tausend Euro jährlich, die an Energiekosten einzusparen sind. Verglichen wurde bei der Rechnung die Energieaufnahme von Primergy-RX200-Rack-Servern mit ebenso vielen Blade-Servern in einem BX900-System.

Vor allem durch eine hohe Skalierbarkeit will FTS die Konkurrenz von IBM, Dell, Sun oder auch HP schlagen: In einem 10-HE-Blade-Chassis sind bis zu 18 Server-Einschübe einzusetzen, bei bis zu sechs davon kann es sich um Storage-Blades mit jeweils bis zu 1,2 TByte Kapazität handeln. Die Blades werden grundsätzlich mit Intels Xeon-5500-CPUs ausgestattet. Auch beim Arbeitsspeicher wird nicht gespart; insgesamt 2,59 TByte an DIMM-Modulen lassen sich einbauen. Die Verbindung der Komponenten erfolgt über eine passive Midplane mit 18 x 16 I/O-Pfaden mit einer Bandbreite von bis zu 6,4 TBit/s. »Kein anderer Server-Hersteller bietet mehr physikalische I/O-Pfade pro Server-Blade an«, erklärt Michael Homborg, Marketing Manager Server & Storage bei Fujitsu Technology. Insgesamt zeigt sich der dynamische Würfel flexibel: Komponenten wie LAN- und WAN-Switches oder auch die Storage-Module dürfen auch von FTS-Partnern wie Cisco, EMC oder auch NetApp stammen.

»Die vier Grundprinzipien«, so Wolfgang Horak, Senior Vizepräsident FTS, »die der Produktentwicklung und dem Produktdesign des Primergy BX900 zugrunde lagen, gewährleisten, dass wir mit diesem System den hohen Anforderungen von Rechenzentren gerecht werden«. Bei Preisangaben hält sich FTS noch zurück. Grundsätzlich orientiert man sich dabei am Primergy-BX600-System: Integriert der BX900 eine höhere Anzal an gleichen Komponenten, steigt der Preis eben entsprechend. FTS geht von einem 1,8-fachen Preis aus.

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