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AMD: Alles ist Fusion

von - quelle: Tom's Hardware

Der Prozessor-Hersteller richtet sich neu aus: Aus »Smarter Choice« wird »The Future is Fusion«. Damit spielt AMD auf die künftige Verschmelzung von CPU und GPU an und stellt zugleich ein neues Tool für Gamer vor.

Was sich alles hinter dem neuen Claim verbirgt, erklärt AMD auf seiner frisch eingerichteten »Fusion«-Webseite. Grundsätzlich geht es um die Verbindung von GPU und Prozessor, diese Fusion hat AMD nun zu seinem Slogan gemacht, dessen Bedeutung sich durch viele Bereiche der Konzern- und Marketing-Strategie ziehen soll: »There’s a new energy coming from the people of AMD«, heißt es dort. Aufgeklärt wird darüber, wie sich AMD etwa die Zusammenarbeit mit Parntern vorstellt, um den Hybrid-Chip auf den richtigen Weg zu bringen — und den grundsätzlchen Nutzen einer Vereinigung von Grafikchip und Prozessor. »Die Idee hinter Fusion ist es«, so AMD-Marketing-Manager Nigel Dessau, »Technologien zu nehmen und sie zusammenzuführen«.

AMDs heterogener Hybrid-ChipÜber die GPU-CPU-Kombination selbst äußert sich AMD lediglich rudimentär. Der Hybrid-Chip soll 2009 bis 2010 für Mobil- und Desktop-PCs kommen. Dann sollen auch die AMD-Prozessoren nicht mehr mit mehreren, gleichartigen Kernen homogen aufgebaut sein, sondern heterogen: mehrere Cores samt GPU, die jedoch für unterschiedliche Aufgaben konzipiert sind. Eine einfache Grafik zeigt, wie sich AMD dies vorstellt.

Da »Fusion« nun für AMD nicht mehr nur für Hardware steht, sondern für ein übergreifendes Konzept, hat man auch das seit heute als Beta-Version verfügbare, speziell für Gamer gedachte Software-Tool so genannt: »AMD Fusion for Gaming« wird auf AMDs Treiber-Seite genauer beschrieben und soll unter Windows Vista Ressourcen freischaufeln, die der Performance beim Spiele zugute kommen.

Zwingend notwendig hierfür ist natürlich ein AMD-Prozessor, sinnvoll sind ein installiertes Catalyst-Control-Center sowie AMDs OverDrive-Tool, mit denen Fusion for Gaming zusammenarbeitet. Die Software deaktiviert bei Bedarf Windows-Vista-Dienste und Programme. Dies kann so weit gehen, dass alle weiteren laufenden Anwendungen außer dem Game beendet werden. Alle Einstellungen sind in Profilen abzulegen; »Advanced«, »Expert« und »Basic« sind vorgegeben, eigene zu erstellen.

Zum simplen Ausprobieren oder Herumspielen ist die Software nicht gedacht. AMD warnt Anwender davor, etwa die Firewall oder Sicherheitssoftware zu beenden. Zudem ist die Beta-Version natürlich nicht frei von Fehlern. Die Kollegen von Planet3DNow beispielsweise berichten von diversen Abstürzen bei ersten Tests. Optimiert ist Fusion for Gaming laut AMD für Windows Vista 32 Bit, läuft aber auch unter Windows XP und den 64-Bit-Windows-Varianten.

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Lord Nelson 18/09/2008 16:54
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Hören sich ziemlich zukunftsorientiert an, diese Pläne. Hoffentlich ist das der richtige Weg, damit sich AMD wieder aus dem Sumpf ziehen kann.

Soulwax 18/09/2008 19:09
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-0+

wenn dann noch die software so konzipiert wird das die gpu auch mti einbezogen wird für bestimmte berechnungen ist das ein wahnsinn was dann dort an rechenpower in einem kleinem dings drinne steckt..

wie wirds dann aber heißen.. CGPU? =D

Morado 18/09/2008 21:39
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-0+

Auf die ankündigung seitens AMD/ATI hab ich echt gewartet, grade für Notebook verspreche ich mir da viel davon, auch im hinblick auf die Kühlbarkeit.

Am besten wäre es natürlich, wenn die Hardware sich dann entsprechend anpassen würde, und wie Soulwax sagt die GPU auch mti berechnet. Dazu wird es dann gute Treiber brauchen.

Freu mich drauf ;-)

ToXic 19/09/2008 08:25
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-0+

Finde die Idee vor allem für Netbooks super. Wenn man in der Lage wäre einen solchen Chip dann noch ein wenig auf Stromsparen einzustellen würden sich ganz neue Möglichkeit ergeben. Vielleicht so als Grenze 5 Watt für CPU/GPU + Chipsatz... das wäre doch mal ein Atom-Schlag ;)

Weltenspinner 19/09/2008 09:02
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-0+

Zitat :

Vielleicht so als Grenze 5 Watt für CPU/GPU + Chipsatz... das wäre doch mal ein Atom-Schlag ;)




Chi hi, Wortspiel! ^.^

Wird aber nach wie vor CPU, also Central Prozessing Unit heißen, ist es mit Fushion ja sogar noch mehr als vorher. ;)

agnag 19/09/2008 11:15
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-0+

FPU (Fusion Processing Unit)

Fragt sich nur, was man machen muss, wenn man eine neue Grafikkarte braucht. Muss man dann eine neue CPU mitkaufen, oder kann man dann eine normale AMD-GraKa kaufen, die dann über CF zusammen rechnen?

Für Laptops und günstige PCs sicher interessant, aber ich glaube nicht, dass es sich für Spieler durchsetzen wird.

Da muss es dann auch haufenweise Modelle geben z.B.
alle Phenom X4 mit allen 48x0 Grafikchips.

Währen dann mal 26 Kombinationen.
(13 unterschiedliche Phenom X4 CPUs und 4850/4870 GPU)

Eine weitere frage ist dann, wo der Video-Ram untergebracht wird. Im Haupt-Ram, oder auf dem Prozessor.

kowa 19/09/2008 16:51
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-0+

@Agnag: Zuerst sollen wohl Office-PCs gebaut werden, um den Kostenvorteil der Integration zu nutzen. Wenn ich die beiden grünen "Accelerator"-Kästen oben in der Zeichnung richtig interpetiere, soll das eine Hybrid-Lösung darstellen, wo man eine externe Karte bei Bedarf zuschalten kann und wieder abschalten, wenn man Strom spart.
Mittelfristig hat das aber Potential für Highend-Lösungen. Die GPU kann ggf. gleich auf den L2-Cache zugreifen. Zumindest geht aber der Speicherzugriff bei AMD über den internen Controller per Hypertransport mit 10GB/sec und mehr. Den Flaschenhals PCIe kann man sich sparen. Geiler geht ja dann kaum mehr.
Hoffentlich äußert sich das dann auch mal in den Benchmarks.

Ansonsten wechselt man ja eh alle 1-2 Jahre CPU und Grafik.

agnag 19/09/2008 18:04
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-0+

@Kowa:
AMD/Ati hat mit CF schon den Vorteil, dass es keine 2 identischen GPUs braucht -> somit sollte das zuschalten einer 2. GraKa kein problem sein.

Damit die on-CPU-GPU auch für spiele taugt müsste man den Cache um ein vielfaches vergrößern. CPUs haben "nur" 4, ggf. 8 MB L2 Cache, aber auf der anderen hat jede nicht-Office-PC-Grafikkarte 512 bis 1024 MB
Als übergangslösung für Office und mobilsysteme könnte man wie bei Chipsatzgrafik üblich den Arbeitsspeicher verwenden (shared memory), aber da erreicht man keine Spieler als Kunden.

Man könnte 512/1024 MB in die CPU reinhauen. Vielleicht bringt es auch zusätzliche Prozessorleistung, wenn CPU und GPU gleichermaßen auf den Speicher zugreifen dürfen.

Zusätzlich wäre es bei den System toll, wenn es für ATi-Grafik (die hier verbaut werden wird) eine art CUDA gäbe.

PS: ich renne mittlerweise seit ziemlich genau 3 Jahren mit dem gleichen Prozzi und GraKa.
Prozzi ist noch ok, GraKa grenzwertig (6600GT)

leogecko 19/09/2008 19:41
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-0+

Ich fürchte auch, dass es nicht wirklich ankommt, also als Spiele-System. Mein Prozessor reicht vollkommen aus, aber als GraKa muss jetzt ne neue her.
Beides gleichzeitig tauschen konnte ich mir noch nie leisten und dann wie oft? 1x im Jahr?
Anders herum mein 790G Chipsatz + 4850e sind für meinen HTPC mehr als ausreichend. Will damit sagen als Mainstream Produkt Media-Office Bereich bestimmt nicht schlecht.

KatSeiko 23/09/2008 14:17
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Ich hoffe doch, dass Fusion nicht nur "CPU plus GPU bedeutet, sondern dass der Fusion mit einer dedizierten Grafikkarte auch im CrossFire-Verbund läuft. Allein auf die Art kann man wirklich glaubwürdig für die neue Technik werben - alles andere ist Murks... Ich denke nicht, dass jemand nur für einen besseren Grafikchip auch die CPU wird tauschen wollen.

Für den Fusion wird wahrscheinlich nicht nur DRAM auf dem Mainboard platz finden, sondern auch VRAM. Letzteres könnte durchaus interessant werden...

anonymous 28/09/2008 18:49
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-0+

Also erstens ist es gar nicht so unüblich graka und CPU zu tauschen. Viele machen den Fehler langsame CPU und dafür highend graka und merken erst nicht wiviel leistung durch die lappen geht nur weils in dne benchmarks noch gut aussieht.

benmachmarks haben den nachteil die reelle cpu belastung in einem spiel nicht zu simulieren (zb besonders wenn voiip aktiv ist, eventuell bei schlechten soudntreibern die wieder einiges cpu brauchen etc)

so sinkt sehr schnell die leistung in realtion zum theorie benchmark dies nur mal nebnbei


ausserdem wird die neue technik um einiges billiger werden. die fertigung einer extra karte entfällt ja komplett (somit bis auf den gpu kern und die speicher auch das komplette material)

nicht zu vergessen das ihr auch eine sehr große menge strom spart
(bei kühlung angefangen bis hin zu dem vielfach energieeffizienteren datentransportweg und zusätzlich die entfallene bridgekühlung)

au spräche nichts dagegen die speicher für die gpu direkt am mainboard parallel zu den cpu speichern zu haben, speicheraufrüstungen wäre damit wieder möglich

(früher gabs ja aufrüstbare grakas)

man sollte auch hier den ersparniss im handel nicht vergessen.
schließlich bezahlt der kosument für 2 stück 100€ euro produkte mehr für den handelsweg (vom importeur bis zum fachhändler) als für ein 200€ produkt

es gibt also eine menge faktoren hier die hier das TCO senken (total cost of ownership).

selbst wenn die neue fusion sagen wir mal 75% in vergleich zu einer getrennten lösung kosten würde wäre wenn man den besseren relativen wiederverkaufswert sieht, stromersparniss etc as ganze gar nicht mehr soo unterträglich

rechnen wirs mal anders. sagen wir wir wollen alle jahre die graka tauschen alle 2 jahre auch die cpu. gehen wir von obigen beispiel aus (reine fantasie zur zeit nur berechnungssgrundlage)

derzeit beste amd cpu bei 200 euro
für die graka nehmen wir eine aus dem oberen segment mit 500 euro
für das fusion fantasieren wir mal 525 (75% der getrennten lösung)

nehmen wir mal an wir tauschen jährlich das fusion bzw die graka alle 2 jahre die cpu

getrennte lösung auf 2 jahre 1200 euro
fusion auf 2 jahre 1050

Also wenn das fusion bei etwa 75% zur gleichwertigen getrennten lösung liegt wäre man auf längere sicht sogar beim kauf billiger (plus wiedervk wert/ stromersparniss etc plus schnellere cpu die ja jährlich upgraded wäre damit zeit und auch wieder strom und andere resourcen ersparniss

sicher beimm boot sind vielleicht 1-2 sekunden, aber wenn mal zusammenrechnet und bei jedem api start 1 sek spart das aufs jahr hochrechnet bekommt ihr einige stunden des lebens zurück lol
die könnt ihr arbeiten und euch fusion leisten lach

nein im ernst...
wiviel teuerer das für games im highend bereich wirklich wäre hängt einzig vom fusion preis ab und hier gibts eben eine menge faktoren dies billiger machen werden.

im endeffekt ist es dank der minicpu preise wirklich schon egal ob ich die cpu mit tausche im highend bereich. da die grakapreise ohnehin in relation extrem hoch sind

von wirtschafltichen, ökonomischen und ökologischen überlegungne ganz abgesehen. allein durch wegfall der graka platinen ökologisch gutes tut ist nicht zu unterschätzen (und as der hersteller spart wird er früher oder später durch den markdruck sowieso an den kosumenten abgeben zumindest zum teil


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