Garmins Nüvifone kommt endlich in den Handel
Im Januar 2008 wurde es angekündigt, dann oft verschoben, doch jetzt kommt Garmins Kombination aus Handy und Navi endlich auf den Markt – wo doch GPS-Navigation bei etlichen Smartphones mittlerweile zur Standard-Ausstattung zählt.
Im Januar des letzten Jahres machte Garmins Ankündigung auf dem Mobile World Congress (3GSM) in Barcelona noch neugierig: Es gab zwar schon einige Handys mit GPS-Navigation, doch ein Navigationsgerät mit eingebautem Handy von einem der größten Navi-Hersteller, das hatte was (siehe »Garmin steckt ein Handy ins Navi«).
Doch Monate vergingen, und auf entsprechenden Messen und Ausstellungen zeigte Garmin stets nur Prototypen des nüvifone, der gemeinschaftlichen Entwicklung von Garmin und Asus (siehe »Nüvifone von Garmin und Asus«). Nun ist es aber so weit: Für 300 US-Dollar inklusive Zweijahresvertrag ist das nüvifone zunächst in den USA bei AT&T ab 4. Oktober zu haben – so zumindest die Ankündigung von Garmin in seinem Online-Shop.
Der Kunde erhält ein Quad-Band-Handy mit UMTS-Modul (HSPA), WLAN und Bluetooth, einem MP3-Player, einer Kamera (3 Megapixel) inklusive Geotagging-Funktionen und natürlich Garmins Navigationssoftware. Der Touchscreen ist 3,5 Zoll groß und stellt 272 x 480 Bildpunkte dar. Ein 4 GByte großer Speicher ist per microSD-KartenSD auf bis zu 16 GByte zu erweitern. Das nüvifone basiert auf einer Linux-Variante. Mit dem Modell M20 planen die Hersteller auch eine Windows-Mobile-Version.
Die lange Verspätung macht es dem nüvifone nicht unbedingt leicht auf dem Smartphone-Markt. Nach den technischen Angaben ist es wohl ein durchaus smartes Phone, doch das Navi-Argument zieht nicht mehr: Etliche Geräte wie Atom-basierende Handys, das iPhone und Blackberrys enthalten ein GPS-Modul und bieten längst Navi-Funktionalität.
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Für den Preis mit Vertrag sieht das NavFone nicht sonderlich wertig Verarbeitet aus, auch das Design empfinde ich als etwas hinter dem Markt mit dem zurückgesetzten Display. Dieses hat bei 3.5" eine recht niedrige Auflösung.
Interessant wäre zu wissen ob Garmin nur die Sandartkarte mitliefert, oder die gute Topo Karte (Kosten 150€), deutschlandweit. Wäre dies der Fall würde das Gerät evtl. für Naturliebhaber aller Art interessanter.
über design lässt sich streiten, ich find das ding hässlich.
außerdem ist es meiner meinung nach zu teuer für die leistung.
ich vermute das es kein großer erfolg wird.
Selbst ein N95 von 2006 ist ein sehr gutes Navi was mit der richtigen Software sogar einige Navi's übertrifft und das bekommt man bereits ab einem Euro!
Vor eineinhalb Jahren war ich ganz scharf drauf, aber wer so lange braucht um sein vorgestelltes Gerät marktreif zu machen, und dann auch die verbaute Technik nicht dem aktuellen Stand anpasst, der brauch sich über miese Verkaufszahlen nicht wundern...