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GEMA beklagt mageres Online-Business

von - quelle: Tom's Hardware DE

823 Millionen Euro hat der deutsche Musikrechte-Verwerter im letzten Jahr eingenommen – das ist der GEMA zu wenig. Vor allem die Einnahmen durch Internet-Anbieter seien »katastrophal niedrig«.

Laut GEMA-Vorstandschef Harald Heker wurden 2008 mit den 823 Millionen Euro von Veranstaltern, Tonträger-Produzenten oder auch Rundfunk-Anstalten rund 3,1 Prozent weniger eingenommen als noch im Jahr 2007. Von diesem Betrag werden rund 701 Millionen Euro an Komponisten, Texter und Musikverlage ausgeschüttet, meldet der Rechteverwerter anlässlich seiner Jahresbilanzkonferenz.

GEMA-Vorstandschef Harald HekerDas größte Minus – einen Rückgang um 17,4 Prozent beziehungsweise 32 Millionen Euro – verzeichnet die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) im Bereich der Tonträger. Doch auch die Verwertung von Musikrechten über das Web läuft zäh: Die Einnahmen durch Internet-Anbieter nennt Heker »nach wie vor katastrophal niedrig«. 7,3 Millionen Euro sollen es 2008 gewesen sein. Einnahmen in Höhe einiger Millionen Euro erwartet die GEMA noch nach Abschluss diverser laufender Schiedsverfahren: 2008 hat die GEMA nach eigenen Angaben über 20 solcher Verfahren gegen Urheberrechts-Verletzer gewonnen.

Mutmaßliche Verbreiter urheberrechtlich geschützter Musik werden weiter verfolgt: Die GEMA will ihren »Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vehement weiterführen«. Die »grundlegenden Probleme« sind so aber nicht zu lösen, erklärt der GEMA-Chef. Nötig ist sei ein »gesellschaftlicher Konsens, nach dem die Rechte von Autoren besser geschützt werden müssen«.
Bild: GEMA

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zeromaster 24/04/2009 18:19
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-1+

Der hat echt mal ein Gesicht wie ein Duden; Aufschlagen, zuschlagen und immer wieder nachschlagen.

Nieder mit der GEMA! Runter mit den Preisen! Weg mit dem Kopierschutz!

anonymous 24/04/2009 18:32
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-0+

Wie sagte ein Publisher im Interview: Um eine Raubkopie zuverhindern müßen wir 1000 weitere Spiele Verkaufen.


Und so wird es auch bei der Musik sein.

kaan 24/04/2009 19:09
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-5+

Gema und GEZ gehört abgeschafft, z.B. Youtube überall steht dieses Video steht in Ihrem Land nicht zu Verfügung!

Unsere EU Nachbarn können es aber anschauen dabei Zahlen wir 3x mehr in die Scheiß EU. Etwas einheitliches muss her, was Europaweites selbe Preise und Regeln für alle EU Staaten.

Casi 24/04/2009 20:54
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-0+

Interessant sind doch vielmehr die "richtigen" Zahlen.

Laut der Präsentation sind die Tonträger-Verkäufe in Deutschland z.B. nur um 9,9% was etwa 9,4 Mio Euro entspricht zurückgegangen. Dafür stiegen die Einnahmen beim Fernsehen um 7,4% und das sind ganze 16,6 Mio Euro.

Und das Youtube keinen ganzen Cent pro Stream zahlen will ist auch klar. Dann zahlen wir letztendlich für praktisch jeden Klick, ob Scheißvideo oder nicht, nur weil da 5 Sekunden Melodie laufen und die Gema verdient kurz mal 10 Mio mehr bei den Abermillionen von angeklickten Streams.

JTRch 24/04/2009 22:33
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-2+

Tja im Internet gibt es keine Grenzen, da kann der Deutsche gut ausländische Angebote nutzen, die mit dortigen Verwerter bessere Verträge hinbekommen. Da ist nun der Wettbewerb lanciert, über die Grenzen hinweg. Ich denke da wird die Gema langfristig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wenn sie ihre Auffassung nicht ändert.

svD4 25/04/2009 13:17
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-1+

Den Großteil der Kohlen macht die GEMA doch sowieso mit rotziger Charts-Musik, also einfach keine Scheiße mehr kaufen und schon bald gibts keine GEMA mehr ;)

anonymous 25/04/2009 17:06
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-1+

Nieder mit der GEMA! Moralisch gefestigte Künstler bieten schon lange Ihre Tracks kostenlos zum Download an, ein recht Populäres Beispiel aus der Elektonischen Mucke: Matthew Herbert, man bekam von Ihm eine Original CD zugesandt (The Mechanics of Destruction), nur für einen frankierten Rückumschlag. Und Herbert hat die Adressen bestimmt nicht an Google verkauft *lacht*

Zu unserem Herrn Heker: Nach dem Satz "Die »grundlegenden Probleme« sind so aber nicht zu lösen, erklärt der GEMA-Chef. Nötig ist sei ein »gesellschaftlicher Konsens, nach dem die Rechte von Autoren besser geschützt werden müssen«."
bin ich doch recht erstanunt wie Realistisch die Einschätzung seiner Position ist.
Denn wir sind das Volk, und wir müssen unsere Macht nur nutzen, und in Bereichen wo mehr als 10% der Bevölkerun Rechtsbruch begehen, sollten neue Gesetze her, die der Moral des Volkes gerecht werden, unabhängig von den Querelen einiger Grosskonzerne.

Derfnam 25/04/2009 21:12
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-0+

Auf Konsens reimt sich Nonsens.

anonymous 26/04/2009 00:57
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-0+

Tja,

die GEMA spricht immer davon, das wir für die Charts zwahlen sollen, nur halten die auch ihre Hand auf, wenn gar nichts von dieser akkustischen Umweltverschmutzung zu hören ist!!!!

kyuss1975 26/04/2009 14:36
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-0+

herr henker sollte den weg zu selbigen einschlagen und diesen seine arbeit tun lassen.*lol*

hat jemand das video im fernsehen gesehen wo ein scheich einen betrüger sand in den mund stopft, von wegen er kann den hals nicht vollbekommen?
dasselbe sollte man mit konzernmanagern machen und ihnen jeweils ihr eigenes angebot in den rachen stopfen, als strafe für ihre gier!

hollywood79 26/04/2009 17:08
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-0+

Freiheit................................wird anscheinend immer ein traum bleiben.

bublic 26/04/2009 18:35
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-0+

wird zeit für ne revolution!

anonymous 26/04/2009 21:38
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-0+

Ja, ich kann Herrn Heker aber verstehen: Ich hab voriges Jahr Summe XXX an Gehalt verdient. Viele meinen das sei viel, aber ich finde doch ich hätte viel viel mehr verdient. Verdammte Ungerechtigkeit aber auch. Wieso mag mir keiner mehr geben?? Mag keiner meine Gier befriedigen??

Jetzt mal ernst, den Artikel hinterfragt: Soll hier festgestellt werden, dass die Musikindustrie noch immer einen signifikanten Schaden aufgrund von illegalen Downloads erleidet? Oder sind die Zahlen auf eine schlechte Strategie der GEMA zurückzuführen? Ist ja leider nicht ersichtlich aus dem Artikel. (oder hart ausgedrück: aus der Jammerei der gierigen herrschaften).

Ich geh mal ne CD kaufen, damit Hr. Heker sich Urlaub auf den Philippinen leisten kann...

Denken 27/04/2009 08:23
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-0+

Was die Gema will interessiert im Internet im Augenblick niemanden. Ich muss keine dt. Radiosender hören. Und wenn ich das nicht tue. Sieht die Gema keinen cent.

Die meisten Internetradios haben legt man die aktuellen Hörerzahlen zu Grunde eh im Augenblick kaum Zuhörer. Das schöne daran ist aber das sie zumeist um einiges Individueller sind, gerade was das Musikangebot angeht.

anonymous 27/04/2009 09:04
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-0+

Zum einen sehe ich die Strategie der Musikindustrie als falsch an, denn im Zweifelsfall würde die Masse der Verkäufe doch sicherlich mehr bringen als eine kleine Summe mit unverschämten Preisen, zum anderen möchte ich dann auch völlig über MEIN Eigentum verfügen können - MP3 Player, CD fürs Auto, am PC... whatever, wayne!

In Anbetracht der aktuell kursierenden Wirtschaftskriese - hach, wie ich das Wort liebe - braucht sich aber auch die GEMA nicht wundern, dass die Zahlen rückläufig sind. Die Bürger müssen sparen, um sich ab und an was leisten zu können. Und gerade wer einen etwas individuelleren Musikgeschmack hat, ist oft mit einem Livestream aus dem Netz besser bedient. Natürlich gibt es immer noch den Durchschnittsdeutschen, aber Leute... daran das Maß aller Dinge zu setzen kann´s doch echt nicht sein.

Ganz ehrlich... würde ein aktueller Hit beispielsweise nur 20 oder 30 cent kosten, würd ich ohne Nachzudenken zuschlagen. Millionen andere User sicher auch. Und glaubt Ihr nicht, diese Masse würde den günstigen Preis dann wet machen?

anonymous 27/04/2009 09:43
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-1+

Jede Brange muss zu Zeiten der Wirtschaftkriese Einbrüche verzeichen da das Geld nicht mehr so locker sitzt und die Musikbrange ist ne Ausnahme? Hier sind die Raubkopierer schuld? Wie praktisch für die GEMA! ;-)

mieleman 27/04/2009 13:15
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-1+

man möchte einmal nachhaken, weshalb ich der GEMA Geld zahlen soll, nur damit diese existiert? Und dann gleich mehrere hundert Millionen?

Zitat :
Laut GEMA-Vorstandschef Harald Heker wurden 2008 mit den 823 Millionen Euro von Veranstaltern, Tonträger-Produzenten oder auch Rundfunk-Anstalten rund 3,1 Prozent weniger eingenommen als noch im Jahr 2007. Von diesem Betrag werden rund 701 Millionen Euro an Komponisten, Texter und Musikverlage ausgeschüttet, meldet der Rechteverwerter anlässlich seiner Jahresbilanzkonferenz.


mach immerhin einen Betrag von 122 Millionen EUR, den die GEMA nicht weitergibt. Verdient die GEMA also Geld mit dem geistigen Eigentum anderer, ohne dafür Gebühren zu zahlen? ;-) lol

Nein, natürlich nicht, denn die GEMA profitiert natürlich nur davon. Merkwürdigerweise erhebt die GEMA ihre Gebühren aber auch für NICHT-Mitglieder. Dies wird deutlich, wenn man sich private und öffentliche Festivitäten anschaut bei denen die GEMA kräftig hinlangt.

Zitat :
Auch Urheber, die Interpreten ihrer eigenen Werke sind, müssen - sofern sie selbst als Veranstalter auftreten - die Veranstaltungsgebühren an die GEMA abführen. Bei mehr als 80 % eigenem Repertoire können sie mit der so genannten Nettoeinzelverrechnung (auch: Direktverrechnung) diese Beträge zurückerwarten - abzüglich einer Bearbeitungsgebühr. Dies allerdings nur, wenn sämtliche Urheber einer Veranstaltung erfasst sind, was z. B. bei Festivals und für Vorgruppen nicht vorgesehen ist.


da kann ich nur sagen, ein feiner Selbstbedienungsladen!

kyuss1975 28/04/2009 11:50
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-0+

der typ hat die gleiche frisur wieder andere mutmaßliche verbrecher: der fünfte der mit dem mohr tanzt (ist ein österreicher, wer ihn erkennt bekommt ein fleißsternchen!).*lol*

Seramis 30/04/2009 05:09
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-0+

Meinl V., der mit den 100 Mio Kaution.

*Sternderl bekomm*

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