GPU-Z in neuer Version
Das Tool GPU-Z liefert Infos zur verwendeten Grafikarte — deren Daten sich auch auf den Server des Herstellers übertragen lassen. 88 000 User haben ihren Grafikbeschleuniger dort bereits registriert.
Seit kurzem ist das Grafikkarten-Tool GPU-Z in Version 0.1.5 erhältlich. Es funktioniert ähnlich wie CPU-Z, nur eben nicht für Hauptprozessor und Speicher. Stattdessen zeigt GPU-Z alle möglichen Informationen über die verwendete Grafikkarte an: Eingesetzter Grafikchip, verwendeter Treiber, DirectX-Version, Schnittstelle und vieles mehr.
Das Besondere an Version 0.1.5: User können damit Infos zu ihrer Grafikkarte in die Datenbank des Herstellers TechPowerUp eintragen lassen. Die ist mittlerweile mit über 88.000 Einträgen gefüllt und lässt Rückschlüsse auf die derzeit verwendeten Grafiksysteme zu. Bei den Grafikchip-Herstellern beispielsweise führt Nvidia (61 Prozent) vor ATi (36 Prozent). Auch bei den Kartenherstellern liegt Nvidia mit 12 Prozent vor der Konkurrenz von ATi (11 Prozent). Interessant ist auch, dass immer noch vergleichsweise viele AGP-Karten genutzt werden: 15 Prozent aller GPU-Z-User, die ihre Daten veröffentlicht haben wollen, setzen demnach eine AGP-8fach-Karte ein.

Dass die TechPowerUp-Daten aber nicht den allgemeinen Durchschnitt repräsentieren, wird vor allem durch zwei Werte deutlich: Beim eingesetzten Speicher liegt GDDR3-Memory auf Platz eins, was wohl kaum auf die meisten Anwender zutreffen dürfte. Ähnliches gilt für die Größenangabe des Speichers, nach der vier Prozent der User 768 MByte nutzen — genauso viele, wie 320 und 640 MByte als Speichergröße angeben. 768 MByte kommen derzeit aber fast ausschließlich bei Nvidias 8800-GTX- und -Ultra-Modellen zum Einsatz. Da es sich dabei um hochpreisige Grafikkarten handelt, sind es wohl überwiegend Grafik-Freaks, die GPU-Z nutzen und ihre Daten im Web veröffentlichen wollen.
GPU-Z in Version 0.1.5 steht bei Tom’s Hardware zum Download bereit: GPU-Z 0.1.5
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