GTA4 ist weiter in der Kritik

Abstürze und Probleme mit ATi-Grafikkarten: Der Titel »Grand Theft« ist bei vielen Käufern des Games GTA4 Programm, sie fühlen sich um die rund 50 Euro betrogen, die das Spiel kostet. GTA4-Entwickler und Publisher arbeiten fieberhaft an einem Patch.

Von Spielspaß kann bei der PC-Version des für Konsolen hoch gelobten Games GTA4 noch immer keine Rede sein, vor allem bei Anwendern von ATi-Grafikkarten. Seit Tagen häufen sich die Beschwerden darüber, dass das Spiel nicht zu starten ist. Wer es zum Laufen bekommt, hat oft mit Grafikfehlern zu kämpfen oder ärgert sich über Abstürze während des Zockens. Wie gestern berichtet (siehe »GTA4: Abstürze und Grafikkarten-Fehler«), läuft das Game nicht richtig, wenn eine ATi-Grafikkarte im PC eingebaut ist.

Für die Fans sind die Entwickler von Rockstar und die GTA4-Herausgeber die Sündenböcke. Von einem »unfertigen Spiel, mit dem man zum Weihnachtsgeschäft« noch Geld machen wollte, ist unter anderem die Rede. Nicht nur in Gamer-Foren, sondern auch auf Verbraucher-Plattformen und natürlich auch beim Multimedia-Versender Amazon. Knapp 50 Euro kostet die PC-Version von GTA4. Viele Gamer haben es bislang umsonst gekauft.Dort sind mittlerweile kapp 450 Kundenrezensionen vorhanden, und die meisten sind negativ. Das Spiel, das als Konsolenversion Preise und Awards einheimste, ist bei den Bewertungen böse abgestürzt. »Adieu Rockstar und herzlichen Glückwunsch zum größten verschenkten Potenzial aller Zeiten« und »Nicht spielbar«, heißt es. Mittlerweile ist auch die Teilnehmerzahl der Gamestar-Umfrage weiter in die Höhe gegangen: 6800 GTA4-Anwender haben mitgemacht, bei 68 Prozent läuft das Spiel »gar nicht beziehungsweise stürzt ständig ab«.

Der deutsche Herausgeber Take 2 Interactive hat mit gtasupport@rockstargames.de eine Adresse eingerichtet, an die Betroffene per Mail schreiben sollen. Das Problem: Zwar arbeitet Rockstar laut den Kollegen von Golem fieberhaft an einem Patch, doch sie fischen noch im Trüben. Anwender sollen eine Problembeschreibung abgeben und die Entwickler über das eingesetzte Betriebssystem, die CPU, den Speicher und natürlich über die Grafikkarte informieren. Wer sich mit PCs auskennt, soll auch die Werte mitschicken, die das DirectX-Tool DxDiag ausgibt.

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65 Kommentare
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  • 1. Guten Patch rausbringen
    2. Zur Wiedergutmachung: Eine alternative Installationsroutine rausbringen, bei der man nicht jeden Scheiß installieren muss. Dann könnten noch deutlich mehr Leute dazu verleitet werden, das Game zu kaufen..
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  • Beim nächstenmal zuerst eine Beta/Demo (kostenlos) veröffentlichen!
    Treten Probleme auf kann man sie in ruhe lösen und eine voll und stabil laufende Version verkaufen.
    Verursacht die Beta/Demo keine Probleme hat man ne gute Werbung sofern das Spiel gut ist.
    Auf die Verkaufszahlen kann das keinen Einfluss haben, wer nichts bezahlen will bekommt das Spiel sowieso irgendwie.
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  • "sie fischen noch im Trüben", nette Umschreibung für "kein großes Interesse", die wussten ja wohl, was sie da releasen. Jetzt sollen sie nicht so tun, als wär das ein plötzlicher Bug, das ist einfach nur peinlich, aber immerhin sehen sie langsam ein, dass es ein fehler war, es viel zu früh zu releasen. Eine Rückrufaktion sieht man selten bei sorftware...
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