[Kurztest] Rollenspiele: Sparkle GTX 650 OC Dragon Cyclone mit 3 autauschbaren Lüftern

Wechselbare Lüfter für verschiedene Anwendungsszenarien und etwas mehr Takt lesen sich immer gut. Ob sich so viel Aufwand für eine GTX 650 am unteren Ende der VGA-Nahrungskette auch lohnt? Sparkle meint ja, und so testen wir diese Idee einfach mal...

Die GeForce GTX 650 als solche ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber da sich Nvidia bisher mit Samples komplett zurückgehalten hat, stehen die Karten mit dem GK107 eher abseits vom Fokus der Computer-Interessierten. Eine VGA-Karte, die ungefähr in der Liga einer Radeon 7750 spielt, ist keine Sensation und auch keineswegs geeignet, Otto Normalzocker hinter dem heimischen Ofen hervor zu locken.

Damit hat dann ein Hersteller wie Sparkle so seine diversen Probleme, also musste irgend etwas her, was die Blicke wieder ein wenig mehr auf sich ziehen kann. Guten Mutes hat man dieser Karte neben dem Standard-Lüfter gleich noch 2 weitere, wechselbare Einsätze spendiert, die einen Silent- und einen Turbo-Modus umsetzen sollen. Klingt für mich erst einmal interessant, wäre es sicher auch für die Leser, aber die Karte, die bei mir letzte Woche ankam, war alles andere als im Lieferzustand ab Werk. Da diverse Nacharbeiten notwendig wurden, weichen die Ergebnisse unter Umständen von einigen Reviews ab, aber ich bin mir sicher, den Originalzustand recht gut getroffen zu haben.

Mit 1124 MHz taktet die Sparkle-Karte deutlich höher als das mit "nur" 1058 MHz getaktete Referenzmodell. Auch beim GDDR5-Speicher schafft man mit 1400 MHz immerhin 150 MHz mehr, als die mit 1250 MHz getaktete Empfehlung. Das reicht am Ende auch für eine bessere Speicherbandbreite von 89,6 GB/s, wobei man die Referenz mit ihren 80 GB/s sehr deutlich übertrifft. Damit sollte sich die kleine Sparkle-Karte irgendwo zwischen Radeon HD 7750 und HD 770 einordnen. Bliebe noch die Frage, mit welchem Leistungshunger und welcher Lautstärke. Da es drei Lüfter gibt, musste ich auch dreimal testen. Bitte umblättern.

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9 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    stellt sich eigentlich nur die Frage, wie einfach kann ich die "überflüssigen" Lüfter ins Gehäuse werfen :P
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  • FormatC
    Gar nicht. Das sind Einsätze, die nur auf der Karte passen und sonst nicht weiterverwertet werden könnten.
    Falls ich Dich jetzt richtig verstanden habe ;)
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  • Harry_zz
    @Tesetilaro laut dem bild "Das gegenstück am Lüftereinsatz" muss man erst mal löten.
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  • Tesetilaro
    hast Du richtig verstanden, und mit löten + brauchbare Halterung basteln scheidet die Option auch aus, schade ;)
    War halt so ein wirrer Geistesblitz - wie sich gezeigt hat, ohne Nutzen *g*
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  • besterino
    Schöner Titel! :D
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  • avaka
    Ok ich möchte jetzt eine leise Grafikkarte, weil ich einen Film schauen will (abgesehen daovn, dass sie da ohnehin nicht warm wird). Also, bück, murks, brassel, Kiste auf, Grafikkarte raus, Lüfter tauschen, Grafik rein, Kiste zu. Das macht doch keine Sau, nichtmal Enthusiasten und die sind leidensfähig.
    Lieber 3 Versionen der Karte anbieten, denn die breite Masse ist ohnehin nicht in der Lage, zu ergründen wie sich der Unterschied der Lüftergeometrie auswirkt, geschweige denn gewillt das mit tagelanger Arbeit herauszufinden.
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  • oXe
    Mal ganz im ernst....

    Man kann in die Treiber auch ganz einfach 3 leicht erreichbare "Profile" einbauen.
    Zum Beispiel in die Taskleiste.

    Dafür die Lüfter zu tauschen ist irgendwie, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schiessen ;)
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  • texas
    Witzig ist das Konzept zwar, aber in der Praxis bringt es wirklich nicht viel, zumal sich die drei Lüfter nicht stark genug voneinander unterscheiden.
    Vor allem aber wäre sowas bei einer High-End-Karte passender als bei einem Einsteigermodell.
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  • FormatC
    Eben. Die gibts noch mit einer GT 640 und fast fest getackerten Lüfterdrehzahlen. Bissl oversized... :D
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