Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Im Test: Gainward GTX 680 Phantom - neue Referenz oder nur Durchschnitt?

Im Test: Gainward GTX 680 Phantom - neue Referenz oder nur Durchschnitt?
Von

Mit einem neuen Kühler ergänzt Gainward die schwarze Phantom-Reihe um eine werksübertaktete GeForce GTX 680. Waren die Phantom-Karten bisher im Bezug auf Leistung und akustische Zurückhaltung eine Art Referenz, muss sich die GTX 680 erst noch beweisen.

Schwarz, bullig und irgendwie auch so etwas wie ein kastenförmiges Schwarzbrot für extrem Leistungshungrige - so kennt man vor allem die Spitzenmodelle aus Gainwards Phantom-Reihe, Werksübertaktung meist inklusive. Mit der neuen GTX 680 Phantom schickt man nun das Flaggschiff auf die Reise, auch in der Hoffnung, es mit dem leicht modifizierten Kühler mal wieder zu reißen.

Die Voraussetzungen dafür sind gar nicht mal so schlecht, denn die Mitbewerber sind aktuell alle ein wenig mit kleineren Macken behaftet. Zu laut, ein ungünstiges Lüftersteuerungsprofil, zu wuchtig und schwer - das sollte doch zu schaffen sein. Zumindest sollte man es annehmen, denn die Phantom-Kühler gehörten neben den noch wuchtigeren DirectCUII-Kühlern der Asus-Karten immer zur Grafik-Oligarchie der leisesten und kühlsten Vertreter ihrer Art. Ob dies mit der neuen Karte wirklich gelingt und wo vielleicht noch Verbesserungspotential gibt, das alles soll dieser Test nun hinterfragen.

Experten im Forum befragen

Zu diesem Thema einen neuen Thread im Forum Artikel erstellen.

Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

Alle 26 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • hujo@guest , 17. April 2012 07:45
    Warum schreibt ihr Pfeifen eigentlich was von KELVIN in euren Test?

    1 Kelvin = -272°C

    Da habt ihr in der Schule nicht aufgepasst gell?
  • LouPaua@guest , 17. April 2012 07:54
    ...si tacuisses...
  • fragger , 17. April 2012 08:08
    Zitat :
    Warum schreibt ihr Pfeifen eigentlich was von KELVIN in euren Test?

    1 Kelvin = -272°C

    Da habt ihr in der Schule nicht aufgepasst gell?

    Wie geil... made my Day...
  • FormatC , 17. April 2012 08:10
    Zitat :
    Warum schreibt ihr Pfeifen eigentlich was von KELVIN in euren Test?
    1 Kelvin = -272°C
    Da habt ihr in der Schule nicht aufgepasst gell?
    Temperaturdifferenzen werden seit Ewigkeiten in Kelvin ausgegeben, für lernschwache Geister hat man später die Angabe in °C zusätzlich hinzu genommen (im EU-Raum). Die frühere Temperaturdifferenz-Angabe Grad hat man seinerzeit durch das Kelvin abgelöst und schreibt nun völlig richtig K statt grd.

    Das kann man natürlich nur wissen, wenn man in der Schule aufgepasst hat. Typische Frage an einen 8-Klässler: "Was ist die spezifische Wärmekapazität?". Weißt Du die Antwort?

    Spoiler
    Es sagt aus, welche Energie einem Stoff pro Masse zugeführt werden muss, um seine Temperatur um exakt ein Kelvin zu erhöhen. Selber Pfeife :D 

    @LouPaua: Wenn er schon die simpelsten Grundbegriffe der Wärmelehre nicht kennt, wird er wohl auch mit Latein nicht viel weiter kommen, obwohl der Spruch passt. Vielleicht war er ja wenigstens in Religion gut, Luther übersetzt das nämlich so "Wollte Gott, ihr schwieget, so wäret ihr weise" (Hiob 13,5)

    hujo@guest:
    Kelvin ist nichts für Kevins :D 
  • Kelvin@guest , 17. April 2012 08:42
    Temperaturschwankungen sind bei Kelvin und °C gleich.
    10 Kelvin mehr sind gleichzusetzen wie 10°C mehr ...
  • bustyjann@guest , 17. April 2012 08:44
    in der Schule haben wir Temperatur_UNTERSCHIEDE_ in Kelvin angegeben, also alles in Ordnung :>
  • bifi11@guest , 17. April 2012 08:48
    zu hujo

    die "pfeifen" haben aber recht, vielleicht haben manche leute von der schule auch nur noch den fakt in erinnerung, dass 0 K = -273,15 °C sind. wichtig ist aber das die temperaturdifferenz vollkommen richtig in kelvin angegeben wurde. also ist es wurst ob man °C oder K schreibt.

    summa summarum: du bist die "pfeife" und der den daumen up gegeben hat ist des selbigen geistes kind

  • 7664stefan , 17. April 2012 09:27
    Der Phantom-Kühler auf der 570/580 mit 3 Propellern war ein wirklich gelungenes und geiles Teil! Warum ist Gainward nur so dämlich, und vermasselt diese coole Innovation derart, dass Käufer heute zwangsläufig mit dem Kauf ein überteuertes Kastrat der 680 kaufen sollen?
    Meine 680 im Referenzdesign hat noch keine 80 Grad Celsius erlebt.

    Die Testergebnisse des Referenzdesigns mit dem alternativen TwinTurbo II sehen auch deutlich besser aus als das, was Gainward hier zu Spitzenpreisen abliefert.

    Da kann ich ehrlich gesagt nur den Kopf schütteln. :( 
  • FormatC , 17. April 2012 09:34
    Ich schrieb es ja im Artikel:
    Hier siegen Jahresendbonus-geile BWLer mal wieder über den gesunden Menschenverstand. Kühler kürzen und Propeller sparen kann nun mal nicht gut gehen.

    Ich hatte die Gigabyte Windforce mittlerweile mal in der Hotbox bei 35°C . Hier hätten genauso 25% Lüfter gereicht, ich habe es einfach mal manuell an eine Regelung angeschlossen, da waren es im Idle nur 39°C, also niedrige 4 Kelvin über dem Ambiente. So was reicht allemal. Verstehe einer die Asiaten....
  • Derfnam , 17. April 2012 09:51
    Moinsen.
    Samma, FormatC, mal abgesehen von dem wirklich vorzüglichen Startbild ('I drive a Rolls Royce 'cause it's good for my voice', you know) mal ne Frage: wenn du schon was von Wasserkühlung schreibst, ist denn ein dahingehender Test auch mal geplant? EVGA bringt ja (mindestens) eine GTX 680, PoV hat eine raus, wär also theoretisch umsetzbar.
    Ansonsten halte ich die Phantom bzw das Kühlkonstrukt eh für ne ziemliche Gurke, weil mir ne Reinigung enorm kompliziert erscheint oder bin ich da aufm Holzweg?
  • FormatC , 17. April 2012 10:10
    Reinigung geht nur unter kompletter Abnahme der oberen Abdeckung. Das Konzept ist schon gut, aber leider kühlen nun mal unsinnig eingekürzte Kühler und ein Lüfter weniger auch schlechter :D 

    Ich schrieb vom Wasser, völlig richtig. Aber außer für Benchmark-Schweinereien bringt die Übertaktung der GTX 680 kaum Mehrwert. Ich besitze privat ein Philips Respironics System One (bringt 20 mBar Druck) und habe den Schlauch über einen Trichter + Gel-Auflage mal statt des Radiallüfters an die Referenzkarte in meinem PC angeschlossen, was diese beim Normaltakt übrigens auf geniale 60°C unter Volllast runterkühlt. Trotz Spannungsanhebung bin ich nicht stabil über die 1,3 GHz hinaus gekommen, auch wenn der 3DMark11 bis 1335 noch durchlief. Bei Crysis 2, Metro 2033 und Mafia 2 mit PhysX ist das Ding trotzdem ausgestiegen. Die GTX 680 ist keine sonderlich OC-freundliche Karte und auch hier streuen die Chip-Qualitäten extrem. Mit einer Wasserkühlung bist Du leiser, aber nicht schneller. Wer wirklich übertakten will, sollte sich besser eine 7970 selektieren und übertakten.
  • Derfnam , 17. April 2012 10:13
    k
  • Brat , 17. April 2012 17:49
    das der stefan mit seiner referenz karte noch keine 80° gesehen hat, liegt wahrscheinlich an dem fehlendem 1250mhz oc ?!
  • Rhowin@guest , 17. April 2012 18:13
    Für jemanden wie mich, der gerne eine recht leistungsfähige Karte sein eigen nennen würde, aber keine Motivation verspürt groß rumbasteln zu müssen - kann man denn über die Treibersoftware der Phantom bequem die Taktrate wieder auf die Standardgeschwindigkeit zum Nvidia-Referenzdesign setzen und somit das Ganze bei Last noch etwas leiser halten? Meist würde mir wahrscheinlich auch 80% der Leistung reichen, wenn ich dafür mich nicht mit einer nervenden Geräuschkulisse rumschlagen muss.
    Oder gibt es hier sinnvollere Alternativen - für die überwiegende Nutzung als Arbeitsrechner sollte die Grafikkarte nicht unnötig viel Strom fressen, quasi nicht höbar sein und gestatten 3 Monitore anzuschliessen (diese Anforderungen scheint die Phantom 680 ja zu erfüllen nach dem Test hier). Ab und zu spiele ich gern auch mal ein wenig, doch ein merkliches Lüftergeräusch verdirbt mir hier schnell die Laune (eine Wasserkühlung kommt jedoch für mich auch nicht in Frage) - das Preis/Leistung Verhältnis ist für mich weniger entscheidend.
  • FormatC , 17. April 2012 19:28
    Untertakten geht auch :) 
  • 7664stefan , 17. April 2012 20:54
    Zitat :
    das der stefan mit seiner referenz karte noch keine 80° gesehen hat, liegt wahrscheinlich an dem fehlendem 1250mhz oc ?!


    Nö, GPU-Offset von +200Mhz zzgl. Turbo...aber mal ehrlich: Das braucht keine Sau! :D 

    Als Alternative zum Untertakten einfach das FPS-Limit nutzen. Den Rest regelt die 680 dann von selbst. ;) 

  • FormatC , 17. April 2012 21:35
    Bringt ein paar Kelvin weniger, zumal die Lüfterkurve bei 77°C viel niedriger verläuft.
  • 7664stefan , 18. April 2012 08:53
    Mit einem FPS-Target von 90 und manueller Lüfterkurve komme ich im BF3-Dauerbetrieb (Ultra+HD+FXAA) auf max. 69-70 Grad. Die Standardlüfterkurve bei EVGA ist gem. Info des Support auf 'Silentbetrieb' ausgelegt.
  • Faboan , 19. April 2012 14:30
    nützt ja alles nichts,kein mensch kann einem was anderes als die referenz GTX680 liefern.schlechteste verfügbarkeit ever ;( aber nächste woche mittwoch datieren einige shops zb für die windforce karte, immerhin aber dennoch nervkram.
  • Turner38 , 19. April 2012 15:25
    Das Sandwich Lüfter Konzept ist optisch gut gelungen, im Idle Mode waren auch die GTX570/580 gut, aber auch die Karten wurden laut und heiss bei 3D Spielen. Somit fiel das Konzept unter Belastung durch und ist ersetzt worden durch einen Third Party Hersteller. Nachteil bei denen: die Kühler für die Spannungswandler sind nicht gut genug dimensioniert, hier eine Anregung, GPU Kühler und Lüfter sind immer hervorragend, der Rest wird bitter vernachlässigt. Liegt die Temp der GPU bei Furmark nun nur noch bei 70 °C, werden Spannungswandler so heiß, dass man sich die Fingerkuppen verbrennt trotz eines 120er Lüfters der genau auf diese Bauteile wirkt.
Alle Kommentare anzeigen