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Fujitsu Stylistic M532 und Samsung Galaxy 10.1N: Flotte Tablets mit fetten Bildschirmen

Fujitsu Stylistic M532 und Samsung Galaxy 10.1N: Flotte Tablets mit fetten Bildschirmen
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Tablets wurden in den vergangenen beiden Jahren immer mal wieder zum großen Trend ausgerufen, doch neben Apple scheint die Luft vor allem für leistungsstärkere Pads dünn zu werden. Lediglich im Einsteiger-Bereich konnten bisher Amazon und Google/ASUS mit dem Nexus 7 größere Verkaufszahlen erreichen. Dennoch werden die Hersteller nicht müde und versuchen auch immer wieder mit leistungsstarken Geräten ein Stückchen vom Kuchen abzubekommen. Dabei scheint der Weg verstärkt in die Richtung Spezialisierung zu weisen, wie auch die beiden Testkandidaten, das Fujitsu Stylistic M532 und das Samsung Galaxy Note 10.1 zeigen.

Schicke Tablets: Während Fujitsu um Business-Kunden wirbt, steht bei Samsung die Unterhaltung im Privatem im Vordergrund Schicke Tablets: Während Fujitsu um Business-Kunden wirbt, steht bei Samsung die Unterhaltung im Privatem im Vordergrund

Optisch zwei Welten, physisch nah beieinander

Fujitsu ist zwar kein Unbekannter auf dem deutschen Markt, mit Smartphones und Tablets war der Hersteller hierzulande bisher aber nicht vertreten. Erst beim diesjährigen MWC in Barcelona kündigte Fujitsu an, seine Mobilgeräte auch nach Europa bringen zu wollen. Das Stylistic M532 ist dabei ein Vorreiter - wenn auch ein unauffälliger, denn die äußerliche Gestaltung ist sehr zurückhaltend. Mit den etwas billig wirkenden Knöpfen, die in den Seiten stecken rückt ein Designpreis in weite Ferne, dennoch vermittelt das Gerät insgesamt einen recht wertigen Gesamteindruck.

Ein schlanker roter Metallrahmen umfasst das Display und sitzt auf einer schwarzen, gummierten Kunststoff-Oberfläche. An dieser zeigt sich jedoch schon, dass das Stylistic-Tablet mit Details aufwartet, an denen gerade Business-Anwender gefallen finden können, denn das für die Rückseite verwendete Material zeigt sich auf glatten Oberflächen rutschfest. Auch bei einem dauerhaften, robusterem Einsatz macht das Tablet dadurch eine gute Figur, denn die Kunststoff-Rückseite ist nicht nur weniger anfällig für Kratzer, sondern schützt die Kanten vor Macken bei einem Sturz.

Allerdings lässt sich das Tablet an den Rändern fast fünf Millimeter nach unten ziehen. Drückt man gleichzeitig deutlich gegen die Rückseite, droht das Display aus der Verankerung zu springen. Zudem zeigte sich der Power-Knopf von Zeit zu Zeit störrisch und verlangt mehrfaches Betätigen bis der Android-Roboter auf dem Display erschien.

An dieser Stelle wirkt das Samsung-Tablet deutlich massiver, da das Gehäuse verwindungssteifer ist. Wer allerdings auf größere Haltbarkeit setzt, der wird auch hier schnell enttäuscht. Die einzelnen Kunststoffteile des Gehäuses stehen offenbar derart stark unter Spannung, dass schon ein kleiner Abflug des Gerätes reicht, damit sich die weiße Rückseite aus dem silbrig glänzenden Rahmen herauslöst, der die Seiten des Gerätes umfasst. Dieser wirkt mit den beiden rechts und links integrierten Boxen auf den ersten Blick recht klobig. Zudem spart der Hersteller an dieser Stelle: Anders als man auf den ersten Blick vermuten würde sind Ober- und Unterseite nämlich nicht in einem metallischen Rahmen untergebracht, sondern dieser besteht lediglich aus silbern lackiertem Kunststoff, der bei härterer Gangart schnell an Glanz zu verlieren droht. Schon ein kleiner Sturz reicht aus, damit der Lack erste Macken bekommt. Dennoch kann die Verarbeitung insgesamt überzeugen. Das Galaxy Note 10.1 ist ein schickes Tablet.

Punkten kann das Fujitsu Stylistic M532 vor allem mit seinen Maßen. Mit einer Bauhöhe von 8,6 mm ist das Tablet vergleichsweise schlank. Die Grundfläche von 262,5 x 175 mm bietet dem 10,1" großen Display genügend Platz; der Seitenrand wirkt vor allem durch die schwarze Farbgebung massiv. Bei der alltäglichen Nutzung macht vor allem das geringe Gewicht von 560 g Freude, das zusammen mit der geringen Bauhöhe dafür sorgt, dass das M532 gut in der Hand liegt. Auch das Samsung-Tablet ist mit 600 g alles andere als ein Schwergewicht und ist mit Außenmaßen von 256,7 x 175.3 x 8,9 mm kaum voluminöser als das Fujitsu. Die suggerierte, höhere Wertigkeit ist vor allem dem Silberrahmen geschuldet, der auf der weißen Kunststoffoberfläche massiv aufträgt.

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2 Kommentare anzeigen.
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  • littlefatality , 12. September 2012 17:00
    da hat der Fehlerteufel zugeschlagen:
    16GB interner Speicher beim Fujitsu ist laut Text nicht korrekt.
  • Alex1980h , 26. Dezember 2012 14:41
    Liebes THG-Team, liebe Community,
    Ich habe euren Beitrag zum M532 gelesen. Auch einige andere Tests. Mir ist aufgefallen das der Akku meist kritisiert wird. Ansonsten sind die meisten ja zufrieden mit dem Gerät. Es gibt ja meist baugleiche Akkus mit mehr Power. Leider habe ich keine Typenbezeichnung gefunden bzw. Fotos gefunden. Könnte jemand von Euch diese Infos öffentlich machen? So das ich einen besseren Akku suchen könnte. Oder habt ihr schon einen gefunden? Mit einem anderen Akku wäre das Gerät ja top. Schonmal rechtherzlichen Dank für Eure Hilfe.
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