Samsung präsentiert Galaxy S3

Selbst Apples iPhone hat schon Schwierigkeiten die Gerüchteküchen so dermaßen zum Kochen zu bringen, wie das aktuelle Samsung Galaxy S3. Lange wurde darüber gerätselt, welche Hardware in dem Smartphone stecken würde, wobei die anfänglichen Vermutungen dem Endergebnis bereits sehr nahe kamen. So wurde zwar auch vermutet, dass bereits ein ARM-Cortex-A15-Prozessor in das Gehäuse finden würde, allerdings war von Anfang an der hauseigene Exynos 4412 im Gespräch, ein auf dem Cortex A9 aufsetzender Quadcore.

Die Mehrzahl der Spekulationen beschäftigten sich indes mit dem Erscheinungstermin. Zunächst wurde das Smartphone zum MWC erwartet; Samsung erklärte jedoch schnell die Präsentation auf einem eigenen Event durchführen zu wollen, was die Gerüchte deutlich anheizte.

Nun hat das Galaxy S3 endlich das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Das 8,6 mm schlanke Gehäuse, das in weiß und blau erhältlich sein wird, beherbergt ein Super-AMOLED-Display mit einer 4,8“ großen Diagonale, hinter dem neben dem neben dem Vierkern-Prozessor ein NFC-Chip sowie ein mit 2100 mAh recht großer Akku untergebracht ist, der drahtlos geladen wird. Daneben findet sich ein Kamerasensor, der Bilder mit 8 Megapixeln auflöst und nur 990 ms für das Auslösen eines Bildes benötigen soll. Ein Burst-Shot-Modus erlaubt die Aufnahme von 20 Bildern pro Sekunde, wobei das Telefon anschließend die Gesichter von Freunden wiedererkennt und vorschlägt welche Bilder gespeichert werden sollten. Außerdem können Videos parallel in Full-HD aufgenommen werden.

Auch Software-technisch nimmt sich Samsung ein Beispiel an Apple: Mit S-Voice zieht eine eigene Sprachsteuerung auf das Smartphone, zum Start sollen acht Sprachen unterstützt werden. Selbst mit den Augen kann das S3 gesteuert werden. Der Bildschim bleibt beleuchtet, wenn der Nutzer es anstarrt. Wenig überraschend ist der Einsatz von Googles Android 4.0 als Betriebssystem.

Das Samsung Galaxy S3 kommt am 29. Mai in Europa auf den Markt und wird mit drei verschiedenen Speicherausstattungen angeboten. Neben 16 GB wird es auch Varianten mit Datenspeicher von 32 GB und 64 GB. Dieser kann mit Hilfe von Micro-SDHC-Karten um bis zu 64 GB erweitert werden. Zudem steht für jeden Käufer ein 50-GB-Cloudspeicher bei Dropbox bereit.

Allerdings wird das neue Samsung kein Schnäppchen werden. Einzelne Händler listen die kleinste Version mit etwa 600 €.

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11 Kommentare
    Dein Kommentar
  • bdrift
    Zitat:
    Ein Burst-Shot-Modus erlaubt die Aufnahme von 20 Bildern pro Sekunde


    ... sagte die nette Dame nicht was von 3,3 Bildern/s und insgesamt bis zu 20 Stück pro "Burst"?
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  • metal_alf
    Zitat:
    ein mit 2100 mAh recht großer Akku untergebracht ist, der drahtlos geladen wird.

    Woher kommt diese Info? Nicht dass ich das Gegenteil gehört hätte aber TomsHardware sind die einzigen die das erwähnen. Falls dies stimmt ist es mein neues Lieblingsfeature!
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  • matthias wellendorf
    Unsere französischen Kollegen waren gestern abend vor Ort. Ich hoffe deren Englisch ist nicht so schlecht, dass es statt 2100 mAh 1200 sind, aber das ist eher unwahrscheinlich ;-)
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