Apple muss in Großbritannien auf seiner Webseite und in diversen Anzeigen klarstellen, das Samsung mit seinem Galaxy Tab nicht das iPad kopierte
Monatelang hatte Apple Samsung bezichtigte mit seinem Galaxy Tab das iPad zu kopieren, auch vor einem Londoner Gericht. Dort konnte allerdings der zuständige Richter Colin Birss dem Vorwurf nicht folgen, sah aber das Apple durch die gerichtliche Auseinandersetzung insgesamt Vorteile erwachsen - ganz egal wie das Urteil ausfallen würde.
Denn die Amerikaner haben durch ihre Kampagne dem guten Ruf Samsungs erheblichen Schaden zugefügt – und wären im Normalfall auch bei einer Niederlage als Sieger vom Platz gegangen: Selbst wenn Apple eine größere Summe als Wiedergutmachung an Samsung hätte überweisen müssen, wäre der entstandene Imageschaden damit kaum aus der Welt geräumt worden, zumal die Amerikaner aktuell selbst größere Summen aus der Kaffeekasse bezahlen können. Doch hier zeigte sich Birss gewitzt und verdonnerte den Konzern mit dem Apfellogo dazu sechs Monate lang auf seiner Webseite sowie in diversen Anzeigen in Printmedien klarzustellen, dass Samsung nicht bei Apple kopiert hat.
Vielleicht wird durch solche Urteile die Streitlust der Hersteller eingegrenzt und künftig auch so obskure Patente wie das für Apples „Slide-to-Unlock“-Mechanismus in ihrer Wirksamkeit begrenzt.

Bestimmt :-) so wirds kommen.. Solange wie da der Gestzgeber keinen Riegel vorschiebt ändert sich garnix.. Genausowenig wie beim deutschen Abmahnwesen.
Allerdings ein sehr kreatives Urteil .. auch wenns keinen Bestand haben wird.
Ich hab auch gerade geschaut. Ist bekannt, ab wann Apple das machen muss?