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Gamescom verzeichnet 245.000 Besucher

von - quelle: Gamescom

Bilanz der Veranstalter fällt positiv aus. Sie beurteilen die Messe als vollen Erfolg. Rund 450 Unternehmen aus 31 Ländern präsentierten ihre Produktneuheiten.

An rund 10.000 Stationen konnten Besucher Spiele testen.

Wie die Kölner Messegesellschaft am Sonntag mitteilte, haben rund 245 000 Besucher die fünftägige Computerspielemesse Gamescom (18. bis 22. August) in Köln besucht. Das Rahmenprogramm, darunter die Entwicklerkonferenz GDC Europe, verzeichnete etwa 17.000 Fachbesucher.

Die Premiere der ersten Gamescom sei hervorragend verlaufen, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. Man sei stolz auf die Premiere. Die Gamescom habe sich als Leitmesse etabliert. Trotz Wirtschaftskrise breche die Spielebranche alle Rekorde. Auch der Vorsitzende des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), Olaf Wolters, zeigte sich zufrieden. Die Gamescom habe auf Anhieb alle Ziele erfüllt.

Nach Angaben der Veranstalter stellten 458 Unternehmen aus 31 Ländern ihre Produkte vor. Der Anteil der internationalen Teilnehmer habe rund 44 Prozent betragen. 95 Prozent der Aussteller seien mit der Besucherqualität zufrieden, für 92 Prozent der Fachbesucher sei der Besuch der Messe erfolgreich verlaufen, so das Fazit.

Die Messebesucher konnten rund 150 Spiele-Premieren testen. Im Mittelpunkt standen vor allem Musik- und Bewegungsspiele für Gelegenheitsspieler. Doch trotz der rund 10.000 Spielstationen bildeten sich teilweise lange Schlangen mit Wartezeiten, berichtet Focus Online. Dennoch gaben 90 Prozent an, die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder besuchen zu wollen. Auch zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland haben ihre Teilnahme im kommenden Jahr bereits bestätigt.

Die Gamescom war früher unter dem Namen Games Convention in Leipzig veranstaltet worden. Dorthin kamen zuletzt 203 000 Besucher. Wegen fehlender Wachstumschancen hatte der BIU hatte im vergangenen Jahr die Verlegung nach Köln beschlossen. Die Gamescom 2010 wird vom 18. bis 22. August erneut in Köln stattfinden.

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h4xx0r 24/08/2009 09:46
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Shini 24/08/2009 09:52
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Jo und der erste der sich ne negative Bewertung für seinen sinnlosen Beitrag einfängt.
Irgendwie hätte ich das nicht erwartet aber Köln liegt ein bisschen "zentraler" als Leipzip, gerade die Leute aus Frankfurt und Hannover hatten eine relativ kurze Strecke zu fahren.

ma-c 24/08/2009 10:16
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Es gab auch gute Gründe für Leipzig:
a) Nähe zum IT-Standort Dresden (Stichwort "AMD" und weitere Chiphersteller)
b) "Aufschwung Ost" - klingt abgedroschen, ist aber so. Eine Messe ist immer etwas Positives für die Struktur im Umland

anonymous 24/08/2009 10:54
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Die 17000 Fachbesucher sind in den 245000 aber schon drin. Während bei den 203000 von der GC 2008 die 17000 (waren halt gleich viele) Fachbesucher nicht mit einberchnet sind.

Insgesamt also nicht wirklich überzeugend dafür das in Köln alles besser sein soll als in Leipzig. Die paar tausend mehr hätte man sicher auch dieses Jahr in Leipzig begrüßen können.

Auch schön was dieser Herr Kuhrt so meint aus dem nichts heraus geschafft zu haben.
Und die Aussteller denen negativ aufgefallen ist das es kein Konzept für Onlinespiele gab kann man auch beruhigen. In 2 bis 3 Jahren kann man ein passendes Konzept sicherlich von Lepzig abnehmen und dann die Gamescom Online feiern die aus dem nichts heraus unglaubliches geschafft hat.

anonymous 24/08/2009 11:54
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Köln und zentral? :gruebel:

Backe 24/08/2009 12:01
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Ja, der Spruch "Die Gamescom habe sich als Leitmesse etabliert." is schon ein wenig haemisch. Etabliert hat sich die in Leipzig, und wurde nur ruebergeholt.

Und @ Shini wegen "Köln liegt ein bisschen "zentraler" als Leipzig" .
Das is ne ziemlich einseitige Betrachtung. Natuerlich liegt es fuer Leute aus Hannover und Frankfurt guenstiger, aber dafuer muessen Leute aus anderen Staedten jetzt wesentlich weiter fahren um hinzukommen. Und Leipzig ist der Mitte Deutschlands WESENTLICH naeher als Koeln.

firefly 24/08/2009 13:37
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Zum einen darf man den Zahlen in den Presseberichten nicht immer trauen, zum anderen kann man den Erfolg einer Messe nicht nur an den Besucherzahlen festmachen. Eine wichtige Größe ist die verkaufte Ausstellungsfläche bzw. die Aussteller.

Die Gamescom hat hier nur 458 Aussteller, die GC hatte jedoch 546. Die Bruttofläche in Köln beträgt laut Pressemitteilung 120.000 qm, in Leipzig waren es "offiziell" 115.100 qm. Wobei eigentlich die Nettoausstellungsfläche eher vergleichbar wäre.

So gesehen hat sich das Argument der BIU wegen fehlender Wachstumschancen die Messe nach Köln zu verlegen, noch nicht erfüllen können.

r4z3r 24/08/2009 13:55
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Ich war da... und ich werde nächste Jahr nicht mehr hinfahrn zumindest nicht am WE. Ich hab 2 Spiele testen können. Teilweiße gab es Wartezeiten von über 2 Stunden... Auch der Rest der Messe war alles andere als gut organisiert. Mit der Tageskarte durfe man nicht mehr nach draußen. Die Verpflegung war miserabel. Da man mit der Karte nicht raus durfte konnte man sich auf extrem lange Wartezeiten bei jeder Bude einstellen, und das in praller Sonne. Also sorry... für 12,50€ einfach nur ein Reinfall!

FormatC 24/08/2009 21:19
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Intern angepeilt waren 400.000. Voll peinlich. Sind doch nicht alle Döner-Willis hingegangen :)

jehaa 24/08/2009 23:58
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@formatC: hast du dafür noch nen link oder so oder is das nur noch nen gedächtnisprotokoll? und nebenbei: zockst du BF2142, mit gleichem nic?

FormatC 25/08/2009 00:09
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"Intern" wird selten verlinkt - man versprach diese Zahlen den potentiellen Ausstellern. Nach Quellen darfst Du gern suchen. Und nein, sowas zocke ich nicht ;)

Gamer001 25/08/2009 03:30
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Hi,
für die Spielepublisher ist Köln vorteilhaft.
EA sitzt dort in der nahe, und UBISOFT und Activision Blizzard(Vivendi) sitzen in Paris.

Mit dem Thales ist man Bequem in ca. drei Stunden in Paris.
(KölnHbf/Deutz-Messse) nach Paris Nord.
14.Juli in Paris :)

Wegen dem Termin, GameCom und Rock an Ring. :)

PS.
Ich schätze das paar Aussteller haben auch in Bonn Übernachtet habe.
Weil vermute das paar nach der GameCom am Montag auf das Festival Rock am Ring gegangen sind, zum relaxen.
BonnHbf(City) nach KölnHbf/Deutz-Messe fahrt man angenehm in ca. 30 Min mit der RE5.


FormatC 25/08/2009 08:10
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Es steht immer die Frage, für wen die Messe eigentlich gestrickt ist. Für die Publisher zum Selbstzweck, oder fürs zahlende (und später kaufende) Volk. In der Summe der Besucher (Fußvolk und Fachbesucher) ist kaum eine Steigerung zu verzeichnen, die Zahl der Aussteller war niedriger und viel mehr Platz hat man auch nicht belegt.

Für jemanden, der mit dem Argument Enge und Besucher gearbeitet hat, eine schwache Vorstellung. Das Ergebnis ist kaum besser als das letztjährige von Leipzig und wenn man deren kontinuierliche Steigerung der Besucherzahlen betrachtet, dann gingen erste Schätzungen sogar davon aus, dass es in Leipzig dieses Jahr zumindest nicht weniger gewesen wären. Wenn nicht mehr.

Man wird das Gefühl nicht los, dass man sich hier eher eine Hausmesse geschaffen hat, um auch einen Teil der kleineren osteuropäischen Konkurrenten loszuwerden. Die großen russischen Publisher wie 1C und Akella waren ja da. Leider aber nur mit Hands-on Präsentationen hinter verschlossenen Türen. Eine Publikumsmesse sieht anders aus. Alles nur Mainstream und einige Aussteller fehlten ganz.

I-LoVeRaP 25/08/2009 17:58
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Zitat :
Anoname:

Die 17000 Fachbesucher sind in den 245000 aber schon drin. Während bei den 203000 von der GC 2008 die 17000 (waren halt gleich viele) Fachbesucher nicht mit einberchnet sind.


Stimmt doch gar nicht. GC wurde genau so die Fachbesucher einberechnet wie dieses Jahr. Die Steigerung ist zwar trotzdem gering, aber die Aussage stimmt nicht ganz.
GamesCon online :D das wär richtig geil. Da würd dann sogar ich hinfahren :P

anonymous 26/08/2009 17:59
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@ shini

Benutze bitte einen Routenplaner, bevor du schreibst Leute aus Hannover wären schneller in Leipzig. Man ist mit dem Auto eine halbe Stunde schneller in Leipzig als in Hannover. Aus Berlin und München ist die Anfahrt wesentlich günstiger, aus Hamburg nimmt es sich gar nix. Also alles eine Frage der Recherche und der Sichtweise. Zumal man ja den Wachstumsmarkt Osteuropa in Leipzig vor der Tür hat. Prag und die polnischen Großstädte liegen geografisch eindeutig näher an Leipzig. Also bitte, nimm mal einen Atlas zur Hand, bevor du Unsinn schreibst.

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