Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Nvidia setzt beim Gaming auf die Cloud

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Die auf der Kepler-Architektur arbeitenden GeForce GRIDs ermöglichen schnelle Streams und das Ausführen mehrerer komplexer Games auf einem Server - bei sinkendem Energieverbrauch

Cloud-Computing gilt schon länger als einer der großen Trends und setzt sich auch im Consumer-Bereich immer mehr durch: So gibt es kaum ein Smartphone, das heute noch ohne einen Cloudspeicher verkauft wird.

Auch bei Computerspielen wird die Cloud immer wichtiger. Browser-Games sollen hier nur als die einfachen Vorläufer in die Geschichte eingehen. Unter dem Oberbegriff Gaming-as-a-Service soll der Nutzer künftig von jedem seiner einzelnen Geräte – vom Smartphone bis zum Desktop – auf sein Spiel zugreifen können und von einem jeweiligen Stand weiter spielen können.

Die technische Basis hierfür soll nach dem Wunsch von Nvidia das GeForce GRID werden. Dieses besteht aus zwei GPUs, die die aktuelle Kepler-Architektur nutzen und jeweils mit einem eigenen Encoder ausgestattet sind. Die 3072 Cuda-Kerne sollen dabei eine 3D-Shader-Performance von 4,7 Teraflops erreichen und so dafür sorgen, dass Anbieter auch mehrere hochkomplexe Games auf ihren Servern gleichzeitig ausführen können. Durch gleichzeitiges Rendern und Encoden der GPUs sollen die Verzögerungszeiten beim Streaming nur noch 10 ms betragen.

Doch nicht nur der Gamer soll von GeForce GRIDs profitieren. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist die Lösung für Betreiber interessant: So sollen in die GPUs integrierte Ultra-Low-Latency-Streaming-Technologien und Cloud-Grafik-Software sollen hinaus skalierbare Gaming-as-a-Service-Rechenzentren ermöglichen. Zudem soll der Stromverbrauch im Vergleich zu früheren Techniken um die Hälfte sinken.

Kommentieren Es gibt 0 Kommentare.
Ihre Reaktion auf diesen Artikel