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Leistungsaufnahme

Nvidia Geforce GTX 760: GK104-basierte Grafikkarte für 240 Euro
Von , Chris Angelini, Gerald Strömer

Gemessen wurde jeweils die Leistungsaufnahme der Karte selbst, da die Bewertung des Gesamtsystems einfach zu ungenau ist. Immerhin werden ja je nach Grafikperformance einer Karte auch zum Teil sehr unterschiedliche CPU-Lasten erzeugt, so dass der Gesamtwert dann größeren Schwankungen unterlegen ist. Der direkte Vergleich zwischen GeForce GTX 660 Ti, GeForce GTX 670 und der neuen GeForce GTX 760 ist dabei recht interessant, denn die Karten konkurrieren ja indirekt miteinander. Doch wie verhält es sich nun mit der Leistungsaufnahme im Detail? Solange keine höhere Last anliegt, sind die Werte aller Karten zunächst sehr ähnlich:

Beim Gaming wird dann ein deutlicherer Unterschied sichtbar, auch wenn sich die Karte so ziemlich mittig zwischen GeForce GTX 660 Ti und GeForce GTX 670 positioniert, wo sie beim Referenztakt leistungsmäßig auch agiert. Werksübertaktete Karten kommen der GeForce GTX 670 dann sowohl beim Verbrauch als auch der Performance deutlich näher.

Beim reinen Rechnen tendiert die Leistungsaufnahme der GeForce GTX 760 dann auch ohne Werksübertaktung etwas deutlicher in Richtung GeForce GTX 670, obwohl die Performance in einigen Sparten auf oder sogar unter dem Niveau der GeForce GTX 660 Ti liegt und diese nur in wenigen Anwendungen dominiert werden kann, solange deren schmaleres Speicherinterface nicht limitiert. Sowohl das Power-, als auch das Temperatur-Target werden von der GeForce GTX 760 nie erreicht, so dass nur die größeren Karten von der eingestellten Temperaturgrenze beeinflusst werden.

Solange die magischen Grenzen des Temperatur- bzw. Power-Targets nicht erreicht sind, können kurzfristig Peak-Werte erreicht werden, die jenseits der angegeben TDP liegen und eigentlich nur für die richtige Bemessung des Netzteils Bedeutung besitzen, da sie in der Praxis nur sehr selten und dann auch nur kurz erreicht werden können:

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  • Holger Spehlbrink , 25. Juni 2013 17:44
    Das Fazit der US Seite zu übernehmen macht bei einem Verkaufspreis von 240 € keinen Sinn. Dort wird die Karte zum Preis einen 7870 mit Tahiti Kern verkauft, was bei uns der Powercolor 7870 Myst für 190€ entspricht.
    Mit 240€ kostet sie so viel wie die aktuelle 7950 bei der selben Leistung, von Preisdruck keine Spur.
  • Karl Kruse , 25. Juni 2013 18:27
    240€ ist die UVP, warum man mit dieser titelt schnallt ein dummer glaub auch nicht ^^
    Die 7950 hat beim Erscheinen eine UVP von über 400€ gehabt und nun ^^

    Wahrscheinlich fehlte auch die passende andere überschritt, man weiß es nicht, oder konnte es nicht anders ausdrücken :D 

    Außerdem ist der ganze schriftliche Kram eher subjektiv, objektiv kann man es nur zu Hause beurteilen - Aber Webseiten wie diese verdienen ihr Geld damit, ob man nun durch diesen Test informiert wird oder nicht, ist ja nebensächlich und interessiert keine Sau :D 

    Amüsant aber auch dieses hier :

    Zitat:

    >> Die Markteinführung der Geforce GTX 770 dagegen brachte echten Mehrwert: Die Karte ersetzt die Geforce GTX 680 und kombiniert einen kleinen Performance-Zuwachs mit dramatisch niedrigeren Preisen. Diese Kombination brachte der alten GK104-basierten Karte mit neuem Namen zurecht den Smart Buy-Award unserer US-Kollegen ein, der aber wegen der etwas anderen Preisgestaltung am deutschen Markt bei uns nicht gerechtfertigt war. <<

    Ja gut, höhere Steuern/ teurere Händler lassen so was am deutschen Markt halt nicht zu, köstlich :D 
  • FormatC , 25. Juni 2013 21:00
    Zitat :
    Das Fazit der US Seite zu übernehmen macht bei einem Verkaufspreis von 240 € keinen Sinn. Dort wird die Karte zum Preis einen 7870 mit Tahiti Kern verkauft, was bei uns der Powercolor 7870 Myst für 190€ entspricht.
    Mit 240€ kostet sie so viel wie die aktuelle 7950 bei der selben Leistung, von Preisdruck keine Spur.


    Im Artikel lese ich:
    Aber die direkte Konkurrenz der GTX 760, die Radeon HD 7950, bekommt man derzeit zu Marktpreisen ab etwa 250 Euro - hier wird AMD den Rotstift ansetzen müssen.


    Was ist daran so falsch? Das waren die aktuellen Geizhals-Preise. Das US-Fazit liest sich doch völlig anders. Vieles schreiben wir natürlich in Kooperation, denn wir teilen die Arbeit schön paritätisch auf, aber unterm Strich nutzen wir eben als EINE Publikation mit individuellen Redaktionen natürlich bei so einem Launch auch EINEN gemeinsam erstellten Artikel. Das Fazit liest sich dann je nach Preisregion anders. Logisch.

    Übrigens waren die möglichen Straßenpreise aktuell leider nicht prognostierzierbar, denn die GTX 770 und 780 machen auch merkwürdige Kurven durch. Wenn die 760 runter geht, wird es die 7950 in Richtung 220-230 Euro drücken, da bleibt kaum noch Platz für die Karten darunter.
  • hundet , 28. Juni 2013 07:32
    Guter Test, bei EVGA ist die 760 GTX SC Blower für 209€ gelistet, mfg