Geforce GTX 550 Ti im Test - Fermi-Ultralight oder kalorienarme Budgetklasse?

Schmalkost oder Geniestreich im Einsteigersegment? Die GTX 550 Ti soll unterhalb von Radeon HD 5770 und Geforce GTX 460 wildern, aber hat eine Neuauflage der eher erfolglosen GTS 450 mit neuer Ausrichtung und neuem Namen eine Chance? Wir finden es raus.

Quo vadis, Fermi?

Mit der Geforce GTX 550 Ti stellt Nvidia heute eine Karte vor, die den aktuellen Status Quo im Einsteigersegment ändern soll, indem man ihr galant etwas mehr Leistung als einer Geforce GTS 450 mit auf den steinigen Weg in Richtung mehr Umsatz gibt. Aber ob dieses Konzept aufgeht? Genau dieser Frage werden wir uns nun im Folgenden widmen. Dass derzeit eine Lücke klafft, die momentan nur die ältere Radeon HD 5770 zu füllen weiß, ist schließlich kein Geheimnis. Nvidia möchte nun genau diese Lücke füllen und hofft dabei auf einen Coup im Budget-Sortiment.

Wir wollen im Folgenden klären, was den neuen GF116 der Geforce GTX 550 Ti nun wirklich vom Vorgänger unterscheidet, ob es nicht doch bloß wieder einmal eine der unzähligen Umfirmierungen ist und wo sich unser heutiger Proband letztendlich leistungsmäßig einzuordnen hat. Wir haben dazu 2 Karten getestet, als Einzelkarte und im SLI-Verbund und uns auch ein paar Gedanken zu Übertaktung und Leistungsausbeute gemacht. Ob diese Karte das Zeug zum Kassenfüller hat, müssen am Ende wie immer die kritischsten Tester entscheiden, die es gibt: die Käufer.

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4 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Sauberer Test, auch wenn ein paar kleine Fehler sich eingeschlichen haben. Die werde ich jetzt nicht rauspicken. Das können dann die Leute mit mehr Zeit machen ;)

    An sich eher eine mittelmäßig gelungene Karte. Aber die SLI skalierung ist ja mal hammer. 90% im Schnitt sind echt ne Hausnummer.
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  • Das kleine Teil ist auf jeden Fall ganz schmuck. Vor allem wenn man jetzt ca. 2x 130€ rechnet = 260€ für ein 2er SLI und man hat teilweise mehr FPS, als eine GTX580. Klar, von SLI kann man nicht überall profitieren, aber immerhin.

    Für Einsteiger auf jeden Fall brauchbar, denke mal, dass die Karte bei künftigen Low-Budget Configs öfters auffindbar sein wird.
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  • Hi,
    eine Frage bleibt denoch. Soll man eine 9800GT/250/450 durch diese Karte ersetzen?
    Gruß
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  • Eine 250/450 zu ersetzen lohnt nicht. Für den Preis ist eine HD 6850 oder GTX 460 1GB die bessere Wahl. Leider. Lediglich die 116 Watt könnens wieder rausreißen, wenn einer nur ein kleines Netzteil hat. Die 9800GT hat ausgedient, da lohnt sich jede der aktuellenn Karten.
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