Als Fractal Design mit dem Arc vor ungefähr zwei Jahren einen für etwa 80,- Euro erhältlichen und damit erschwinglichen Midi-Tower in sehr zurückhaltender Optik auf den Markt brachte, stieß der Hersteller auf viel Gegenliebe und Begeisterung seitens der Käuferschaft und erlangte wohlwollende Reaktionen seitens der Fachpresse. Dies war nicht nur dem Preis geschuldet. Das Gehäuse konnte zudem in vielen funktionellen Detailfragen überzeugen, die zu diesem Zeitpunkt bei weitem noch nicht zum vorauszusetzenden Standard gehörten, wie z.B. Kabelmanagement, umfangreiche Staubschutzfilterung, integrierte Lüftersteuerung und modulare Festplattenkäfige.
Prinzipiell befindet sich das Arc auch nach zwei Jahren noch auf der Höhe der Zeit. Es erfährt jedoch in Form des aktuellen Fractal Design Arc Midi R2 vor allem eine kleine optische Modifikation in Form eins großen, seitlichen Sichtfensters, das die vom Arc bekannte seitliche Lüfteraufnahme ersetzt. Bei ansonsten relativ identischem Aufbau zum Vorgänger finden sich eine Reihe von technischen Detailverbesserungen wie der Möglichkeit zur Montage von 2,5“ Laufwerken an der Rückseite des Mainboardtrays, die Möglichkeit, einen 240-mm-Radiator beziehungsweise eine entsprechende Kompaktwasserkühlung nicht nur unter dem Gehäusedeckel, sondern auch an der Innenseite der Front verschrauben zu können und vor allem eine sinnvollere Positionierung der integrierten Lüftersteuerung.
Da das neue Modell für nur wenige Euro mehr über die virtuelle Ladentheke wandert als der Vorgänger, kann man die mutmaßlichen Verbesserungen zum Nulltarif also durchaus mitnehmen. Wir werfen einen Blick auf die Details und zeigen, in welchen Bereichen die Produktpflege dem Arc Midi R2 Vorteile bringt.
- Einführung und Übersicht
- Verpackung und Lieferumfang
- Technische Spezifikationen
- Ersteindruck und Bildergalerie: 360° Außenansichten
- Kühlung und Staubschutz
- Montage: Netzteil und Kabelverlegung
- Montage: Optische Laufwerke
- Montage: Festplatten und SSDs
- Montage: Mainboard und Grafikkarte
- Testaufbau und -bedingungen
- Messungen: Temperaturwerte und Lautstärke bei 12, 7 und 5 V unter Volllast
- Messungen: Lautstärke bei 12, 7 und 5V im Systemleerlauf
- Fazit
Kritik: die Lautstärke abhängig von der Spannung zu messen ist totaler Schwachsinn denn verschiedene Lüfter benehmen sich bei verschiedenen Lautstärken komplett unterschiedlich und in Software erschlagen sind sie dann auf einmal bei gleicher Kühlleistung meistens gleich laut. Genausogut könnte man die Lautstärke eines Autos bei Maximalgeschwindigkeit statt bei sinnvollen Werten wie 30, 50, 100 messen.
Wenn überhaupt sollte man die Lautstärke abhängig von der Kühlleistung messen. Ist ja machbar, fixe Raumtemperatur und dann nach einer Stunde Dauerlast mal notieren wie heiss CPU, GPU und Platten bei welcher Lautstärke sind. Das ist wirklich praxisnah.
@CrassSpektakel: Da alle Lüfter im Arc Midi 2 an der integrierten Lüftersteuerung angeschlossen sind, und die mit 12/7/5V nur drei fixe Werte bietet, sind die Lautstärkemessungen imho praxisnäher, weil es die Einstellungen sind, die die meisten Käufer nutzen werden. Vom technischen Standpunkt aus betrachtet hast du natürlich Recht - nur muss ich das Gesamtpaket dessen beurteilen, was geboten wird und vergleiche keine Gehäuse-Geräuschentwicklungs in Form von Charts. Daher mache ich das immer von dem abhängig, was mir in die Hände gelegt wird (sprich: das, was die integrierten Lüftersteuerungen, die mittlerweile oft dabei sind, hergeben).
Unser Igor hatte aber zumindest schon die Noiseblocker verbaut und war restlos begeistert, wenn ich mich recht erinnere. Da solltest du also auch mit den eLoops von Phobya wenig falsch machen können.
Kann man durch den zusätzlichen 3er Käfig noch 3 HDDs unter verbauen ?
Kann man eventl. dazu ein Foto machen
Das Video zum Test macht auch Laune. Insbesondere gegen Ende wenn er anfängt die Wasserkühlung vorzustellen.
@Cyberfox38: Thx! Ich sollte mir angewöhnen, das bei kommenden Tests generell zu erfragen.