Demnächst: PC-Gehäuse im Praxistest
Ab Juni wird Tom's Hardware wieder regelmäßig neu erschienene oder etablierte Produkte kritisch und detailliert testen. Denn nicht immer ist Gold, was glänzt und so manche Liebe findet sich erst auf den zweiten, weil genaueren Blick.

Nicht passende Kühler, zu lange Grafikkarten oder zerschnittene Finger? Premiumsegment oder Schnäppchen? Wir wollen uns nicht auf die Werbeaussagen der Hersteller verlassen, sondern die Möglichkeit nutzen, im Hands-on-Test die unterschiedlichsten Produkte unter verschiedenen Gesichtspunkten selbst ausführlich zu testen. Natürlich suchen wir in erster Linie nach innovativen Lösungen und Produkten, die es verdient haben, vorgestellt zu werden. Allerdings werden wir auch die möglichen Schwächen nicht verschweigen, denn auch dies gehört zu einem objektiven Test.
Für diese Rubrik haben wir ein umfangreiches Testszenario geplant und werden zudem eine einheitliche Testplattform nutzen, die wir dann in jedem der zu testenden Gehäuse verbauen werden. Zusätzlich werden alle Messwerte an denen des Silverstone Raven 2 gemessen, welches für uns als Referenzgehäuse in Bezug auf Kühlung und Lautstärke dient. Somit können alle Testergebnisse und Messungen später direkt verglichen und bewertet werden, was eine optimale Entscheidungsfindung sicher hilfreich unterstützen wird. Den Anfang machen zunächst Miditower im Gaming-Sektor, was jedoch nicht ausschließt, dass sich der eine oder andere Testkandidat anhand versteckter Qualitäten auch als Allrounder oder für einen leisen Office-PC empfiehlt.
- Übersicht über alle relevanten technische Daten
- Lieferumfang, Verpackung, Ausstattung und Erweiterungsmöglichkeiten
- Qualitätstest Herstellung/Verarbeitung und Materialanalyse
- Montagetest Netzteile (Einbautiefen, Kabelmanagement, mögliche Verkabelung, Öffnungen usw.)
- Montagetest Komponenten (Grafikkarten, Festplatten, Zubehör)
- Umfangreiche Kühler-Kompatibilitätsliste mit Liste der Einbautiefen (auch variabel, z.B. mit/ohne Seitenteillüfter)
- Temperaturtests unter verschiedenen Szenarien (Normalbetrieb, Übertaktung, verschiedene Grafikkarten)
- Lautstärketests (verschiedene Lastszenarien, Standorte usw.)
- Fazit und Kaufempfehlung
Zum Test gelangen die Gehäuse generell im originalen Lieferzustand, so wie man sie im Handel vorfindet. Es werden auch keine weiteren Ein- und Umbauten von aufpreispflichtigem Zubehör vorgenommen, um die Ergebnisse nicht zu beeinflussen. Dies betrifft auch den optional möglichen Ausbau mit zusätzlichen Lüftern. Was nicht mit geliefert wird, wird auch nicht bewertet, da es sonst die Preis-/Leistungsbewertung verzerren würde.
Interessante Makroaufnahmen, praxisbezogene Messverfahren und eine umfangreiche Dokumentation sind dabei genauso selbstverständlich, wie eine objektive und herstellerunabhängige Beurteilung der vorgestellten Produkte. Je nach Marktlage und Angeboten werden wir auch bemüht sein, Produkten unbekannterer Hersteller eine Chance zu geben. Egal, was wir testen, wir bleiben ausgewogen und gewohnt kritisch.
- Antec,
- SilverStone,
- Chieftec,
- Cooler Master,
- Ikonik,
- Enermax,
- Lian Li,
- NZXT,
- Thermaltake,
- Zalman,
- Compucase,
- Gehäuse ,
- Test
- Telekom Speedport Powerline 100 im Test
- Happy Birthday: Google gratuliert Pacman
- C650: Neue Satellite-Notebooks von Toshiba
- Bayern–Inter: Schon jetzt sehen, wer gewinnt!
- Intel liefert 25 nm NAND Flash für SSDs
- Microsoft warnt vor Sicherheitsleck in Windows 7
- Und tschüss - BFG verlässt Grafikkartenmarkt
- Schnäppchencheck: Medion Akoya P8301 D
- Test: LEA Netsocket200+ Version 2
- 60 Grafikkarten in den Gaming-Charts 2010
- Nvidia kündigt 480M Fermi für Notebooks an
- Panasonic Toughbook mit ULV-Core-i5
- LaCie Rugged Safe: biometrisch und verschlüsselt
- MSIs X360-Notebook mit ULV-Version des i5
- Androiden unter sich: Entwickler-Konferenz Droidcon 2010 in Berlin
- Apple überholt Microsoft als größte Tech-Firma
- Dell, HP, Apple zu 15 Selbstmorden bei Foxconn
- Neues Gamer-Notebook G51JX von ASUS






Wie wärs wenn ihr erstmal den Netzteiltest rausbringt anstelle das ihr noch weitere Tests ankündigt ?
Ganz einfach: weil dies nun mal unterschiedliche Leute machen. Im Übrigen ist der erste Teil des Netzteiltests ja schon geraume Zeit online und die Fortsetzung wird sicher folgen.

Die Gehäusetests mache ich selbst - mit Netzteilen habe ich hingegen weniger am Hut. Das Ganze kommt ab Juni regelmäßig, dafür stehe ich auch ein. Was mit den Netzteilen im Detail wird, das weiß ich nicht, da könntest Du Dich auch gern mal mit einer Anfrage an die Redaktion richten. Mich darfst Du gern nach Spielen, Gehäusen und diversen anderen Fragen ausquetschen - aber ich bin kein Stromer.
Das Silverstone Raven 2 ist vollkommen ungeeignet als Referenzgehäuse, da es keinem EMV Test standhält und somit jedes WLAN, Handynetz etc. stören kann:
-Plastikscheibe lässt alles an Strahlung durch!
-Schwarzer Innenlack überdeckt die Kontaktpunkte zu den Seitenwänden!
-Netzteilkäfig hat keinerlei Kontaktpunkte!
Daher wenn ein Referenzgehäuse, dass bitte ein EMV-"dichtes" wie z.B. Compucase 98R9.
Das ist schon klar und ich wollte nur auf das EMV-Problem hinweisen.
Es sollte meiner Meinung nach auch eine Abwertung für mangelnde EMV-"Dichtigkeit" geben, wenn geteste Gehäuse offen sind wie ein Schleusentor. Schließlich will kein User, dass sein WLAN zusammenbricht wenn er den PC anschaltet.
Daher empfele ich als Referenzgehäuse auch ein Gehäuse, dass alle Referenzen abdeckt, welches das Raven nunmal nicht kann.
Professionelle EMV-Messungen schlagen pro PC mit bis zu 1000€ zu Buche, so was ist in Deutschland zu einem vernünftigen Preis leider nicht machbar. Das Compucase 98R9 kostet mindestens 175€ - eine Summe, die kaum ein normaler Anwender ausgeben wird. Es ist also leider immer ein Spagat zwischen technischem Anspruch und Praxisrelevanz, denn das Hauptaugenmerk liegt nun mal im Bereich zwischen 60 und 120€. Du kannst aber beruhigt sein, ich bevorzuge bei den Tests die geschlossenen Ausführungen, wenn es das Case mit/ohne Fenster gibt
Man kann sogar den PC, als offnes System, direkt neben dem WLan betreiben und das interessiert es nicht die Bohne, das normale und Mobiltelefon funktionieren übrigens auch noch wunderbar. Da stört eher das Mobiltelefon den Computer.
Es ist immer eine Frage der verbauten Komponenten. Und was nützt das beste Gehäuse, wenn z.B. einer mit einem mistigen VGA-Kabel daherkommt? Im Prinzip gebe ich theyeti aber Recht, denn jede potentielle Quelle ist genau eine zu viel. Trotz allem sollte man nicht päpstlicher sein als der Ratzinger. Allerdings habe ich in einem Großraumbüro auch schon die nettesten Effekte gesehen
Huh... je nachdem welcher Pressemeldung man im Hinblick auf den obersten Hirten Gewicht beimisst (und/oder - hargharg - Glauben schenkt), könnte das erschreckend große (oder kleine) Aussagekraft besitzen...
Nur Spässeken am Rande - freu' mich schon auf die Testergebnisse aus dem echten Leben.
50 bis 125 € Gehäusepreis: Nach einer Umfrage bei einem anderen Onlinemagazin deckt das etwa 60% der Käufer ab. Kein normaler Käufer sind also ca. 35% (5% kauften wohl noch billigere Gebrauchtgehäuse). Es dürfte also durchaus sinnvoll sein auch teurere Gehäuse zu testen. Schon allein um zu schauen ob sich die Mehrausgabe lohnt.
Mein Lian Li passt jedenfalls nicht in diesen Preisrahmen.
Die Umfragen von Online-Magazinen sind mit größter Vorsicht zu genießen, da bereits inhaltsbedingt bestimmte Anwendergruppen auf der jeweiligen Seite über- oder unterrepräsentiert sind. Ich halte es da lieber mit freien Händlern, die alle Käuferschichten beliefern. Höherpreisige Produkte (so ab 140-150€++) machen nämlich bei den Händlern auf Rückfrage im Vergleich keine 10% der Gesamtstückzahlen aus, so dass auch der Anteil dieser höherpreisigen Produkte im Test entsprechend etwas geringer repräsentiert sein wird. Denn selbst die echten Billigknaller und Budget-Gehäuse liegen in den Verkaufszahlen noch weit vor den sogenannten Premiumprodukten.
Niemand schrieb zudem, dass wir es ausschließen. Aber vordergründig wird sich die Produktauswahl wohl in der mittleren Gruppe bewegen. Alles kann, nichts muss
ich finde die Preisklasse gut... in dem Bereich tummeln sich schön viele Mid tower :-) wenn es zu big towern kommt kann der preis zwar steigen denke ich aber soweit ich mich an den Artikel erinner war hier ja auch nur die Rede von den Midis...
Wenn mir ein neuer Bigtower über den Weg läuft und sich die Hersteller zu einem Test überwinden können - warum nicht? Es liegt nicht immer nur an uns
find ich toll dass ihr den Silverstone Raven 2 tower als referenz nehmt ich habe den selben tower und binn begeistert.
LIAN LI und Co sind Gehaeuse, die im Markt eher das HIGH-END - Desktop Geschehen abdecken. Der normale User hat normalerweise irgendein Chieftec-Standardgehauese von irgendeinem Hersteller, welches mit einer anderen Front versehen wurde. Der Low-End Kunde hat normalerweise ein Gehaeuse fuer 20 - 40€ (40€ mit Netzteil) Diese Alufolien als Gehaeuse zu bezeichnen waere schon blanker Frevel und den Test hier wuerden sie eh nicht bestehen. Wer es schafft, so ein Gehaeuse mit Innereien zu versehen, ohne das sich das Gehaeuse verzieht, duerfte ein Gott sein. Und ich glaube nicht an Goetter
Der Preisrahmen ist also vollkommen Ok. Er deckt unsere Zielgruppe hier am Besten ab.
Was die Kühlung betrifft, ist das Raven 2 eigentlich ein absolutes Spitzenteil. Schade nur, dass der verbaute 12cm-Luftikus an der Oberseite so ein billiger Krawallbruder ist. Ich habe ihn seit Langem durch ein brauchbareres Konkurrenz-Produkt ersetzt, für die Referenzmessung jedoch doch noch ein letztes Mal eingebaut. So was gehört eigentlich echt auf den Müll. Aber wir wollen ja nicht betrügen

@fffcmad:
Ich mache neben dem Kartoffeltest für die Kontrolle der Kantenverarbeitung auch einen Belastungstest für die Verwindungssteifigkeit. Der ist zwar kein Normtest, aber bei FormatC in Gefahr wirken in der Diagonalen über Eck erst ca 60 kg (meine Frau) und dann 100 kg (ich). Das Raven hat den Test locker geschafft, eine spaßenshalber getestete vorhandene 60€-Plastikbüchse nur den ersten Teil mit ca. 1,5 cm Verformung. Das ließ sich von mir sogar manuell zurückbiegen. Solche Sardinenbüchsen sind mir den Aufwand echt nicht wert. Lieber mal was ohne Blimblim, dafür mit ehrlichen Eigenschaften. Irgendwie müssen wir die ambitionierte Jugend doch mal von den blinkenden Plastik-Turbinen-Gehäusen wegbekommen. Auch unter 100€ gibts stabile Gehäuse. Sogar mit dem einen oder anderen Lichteffekt
Ich mache neben dem Kartoffeltest für die Kontrolle der Kantenverarbeitung auch einen Belastungstest für die Verwindungssteifigkeit. Der ist zwar kein Normtest, aber bei FormatC in Gefahr wirken in der Diagonalen über Eck erst ca 60 kg (meine Frau) und dann 100 kg (ich). Das Raven hat den Test locker geschafft, eine spaßenshalber getestete vorhandene 60€-Plastikbüchse nur den ersten Teil mit ca. 1,5 cm Verformung. Das ließ sich von mir sogar manuell zurückbiegen. Solche Sardinenbüchsen sind mir den Aufwand echt nicht wert.
Bitte dann Photos von den demolierten Billiggehäusen an den Artikel anhängen
Ich stimme formatC voll zu. Die Preisklasse deckt den Grossteil aller gekauften Gehäuse ab. Wenn jemand Ahnung von Gehäusen hat und sich ein Lian Li über dieser Preisklasse kauft, braucht er diesen Test nicht, denn er weiss was er bekommt. Es geht hier um die Masse an Leuten die sich eine Keksdose mit bunten Schnickschnack kaufen, die dann Pflaster und Klebstoff nach dem Auspacken brauchen. Die dazu gelieferten Lüfter würde ich allerdings nicht zu stark in die Bewertung einfliessen lassen, da auch ein sehr gutes Case bereits durch Tupolev Propeller einen schlechten Eindruck hinterlassen würde, wie z.B. das angesprochene Raven 2.
Die meisten Leute, die ich kenne, kaufen so um 50 Ocken, der bessere 70,
der Sparer 30. Dagegen ist ein Lian-Gehäuse oft ein aus einer anderen Welt.
könnt ihr schon sagen, welche gehäuse ihr testen werdet? ich selbst hab schon den fünften chieftec im einsatz, sind einfach unkaputtbar die teile. würde mich freuen, wenn ihr einen aktuellen chieftec mittesten könntet.
könnt ihr schon sagen, welche gehäuse getestet werden? ich selbst hab schon den fünften chieftec, einfacvh unkaputtbar die dinger. würde mich über einen aktuellen chieftec test freuen.
@puffy:
Keine Angst, ist auch was dabei
Die Teile sind wirklich nahezu unzerstörbar, aber schwer. Der UPS-Willi hat gestern geflucht wie ein anatolisches Marktweib auf Knoblauchentzug. Nun muss ich die ganzen Käfige erst mal abarbeiten, bei mir sieht es aus, wie auf einem Schlachtfeld.
Aus meiner Erfahrung als Händler kann ich nur sagen: Vielen Kunden ist es relativ egal, wie verwindungssteif ein Gehäuse ist, sofern es sowohl optisch i.O. ist als auch von den Einbaumöglichkeiten seinen Ansprüchen gerecht wird. Die wenigsten User spielen Fußball mit dem Gehäuse. Insofern würde ich auch Gehäuse unter 60,- in den Test mit einbeziehen, denn dort findet man beliebte Vertreter wie z.B. Sharkoon Rebel 9, Xigmatek Asgard oder Casecom Silenos. Coolermaster bietet im unteren Preissegment eine ganze Palette an Gehäusen an, die definitiv keine "Blechdosen" sind (z.B. Centurion 534). Warum will man die alle ausgrenzen?
Gebt auch den Usern eine Chance, die den Aufpreis für teure Gehäuse lieber in die Leistung der Komponenten stecken wollen, sofern die Funktionalität des Gehäuses dabei nicht auf der Strecke bleibt...
Ohne einen ordentlichen Kasten endet jeder PC als Flickwerk. Mieser Airflow, heiße Komponenten, kein Platz für lange Grafikkarten, Kabelsalat mangels Hinterführungsmöglichkeit, zerschnittene Finger - such Dir was aus. Man bekommt, wenn man mit offenen Augen einkauft, auch für 40-60€ gute Kisten und mit etwas Pech für 120€ eine kunterbunte Gebläsestation, die keinem nutzt. Solche lächerliche Kandidaten fallen natürlich vorab durch den Raster, während ich mir ein ehrliches Angebot gern anschaue, wenn es trotz niedrigem Preis einen wirklich guten Gegenwert bietet. Da diese Rubrik nicht zur Werbeveranstaltung verkommen soll, suche ich mir die Teile nach Angebot und Interesse selbst aus. Nur lohnenswerte Objekte haben überhaupt eine Chance - also seht das mit dem Preis mal als lockeren Richtwert. Die ersten 4 Kandidaten sind schon da, eigentlich für jeden etwas.
Für Vorschläge, soweit es sich um neue Produkte handelt, bin ich jederzeit offen. Zumindest wenn es gelingt, auch Testmuster zu bekommen. Über Asgard & Co ist schon so viel geschrieben worden - Wiederkäuen ist irgendwo langweilig.
Ansonsten gilt wie immer:
Anregungen, auch zum Testinhalt, sind natürlich gern willkommen. Vielleicht habe ich ja auch was übersehen. Ich habe übrigens gestern die Technik zusammengestellt, die ich einheitlich verbauen werde und habe mich dabei auf zwei Anwenderprofile festgelegt. Man muss ja nicht nur die heißen Extremfälle testen, sondern kann auch mal auf die Turbinen verzichten und den Aufbau zusätzlich auf Office-Tauglichkeit testen. Hier springen ja nicht nur Hardcore-Gamer rum
Ok, dann werfe ich doch gleich mal das Casecom Silenos (bzw. KM-6788B) als preiswerten Vertreter in den Raum. Das ist vom Aufbau her prinzipiell mit dem NZXT Gamma identisch, jedoch ist die Front weniger zerklüftet und die USB- und Soundanschlüsse sind oben platziert.
Sollte Interesse bestehen, helfe ich gerne beim Kontakt zum Importeur...
Das Teil ist für ein 32€-Gehäuse (Mindfactory) noch nicht mal schlecht ausgestattet- aber reichlich instabil. Von den Features her ist es für den Preis echt der Hammer, aber das eben nur auf den ersten Blick. Ich hatte vor einem knappen halben Jahr mal das Vergnügen. Da vibrieren die Festplatten zum Gotterbarmen und am Gehäuse konnte man an der Aussparung für die Mainboardblende Gurken hobeln. Der Lüfter in der Front lärmt wie die Hölle, das wäre dann kompatibel zu NZXT. Ich hatte selbst ein NZXT Nemesis - sowas ist heilsam.

Danke für den Tip, das Ding sah damals auf den ersten Blick toll aus, aber ich will keinen Verriss schreiben
... ein Gehaeuse fuer 20 - 40€ (40€ mit Netzteil) Diese Alufolien als Gehaeuse zu bezeichnen waere schon blanker Frevel und den Test hier wuerden sie eh nicht bestehen. Wer es schafft, so ein Gehaeuse mit Innereien zu versehen, ohne das sich das Gehaeuse verzieht, duerfte ein Gott sein. ...
Du darfst mich gern als Gott bezeichnen, ich habe schon diverse Gehäuse in diesem Preissegment verbaut, und die sind alle ziemlich stabil. Ob sie FormatC aushalten würden, wage ich zu bezweifeln, aber sonst reicht es allemal um mich beim Montieren auf den Tower zu legen um an der Gegenseite rumzubasteln.
Achja: Es kommt auch immer auf die Käuferschicht an. Bei einem "normalen" Büro-PC baue ich beispielsweise nie zusätzliche Gehäuselüfter ein, also ist dies kein Qualitätsargument bzgl. Einbaubarkeit und Lautstärke außerhalb des Gehäuses. Meist wird der Rechner auch nicht ständig neu zusammengeschraubt, das heißt wenn die scharfe Kante z.B. wie angesprochen an der Mainboardblende ist, who cares, da bin ich mit meinen Fingern noch nie hingekommen, da kommt die Blende einmal rein, fertig. Mir scheint dass die Pro-Argumente zu sehr auf die Bastler- bzw. Gaming-Schiene ausgelegt sind, ich würde für ein Gehäuse nie mehr als 70-80 Euro ausgeben, woanders ist das Geld meist besser investiert.
@casi:
Bitte keine Vorurteile
Ich habe z.B. als erstes ein gutes Office-Gehäuse getestet, was sich auch sehr gut für einen Power-PC fürs Rendering oder zumindest in Teilen auch fürs Gaming eignet. Da gucke ich nie auf die Werbung und für welchen Einsatzzweck so ein Teil beworben wird, sondern versuche, anhand der ehrlichen Eigenschaften eben dieses Gebiet genau herauszufiltern.
Darf ich mich outen als jemand, dessen letzte Gehäuse ca. 25 Euro (ohne NT) gekostet haben mit einem Ausreißer nach oben mit knapp 50 Euro? Und bin mit allen sehr zufrieden.