Kühlerspezialist bietet nun auch Gehäuse: Gelid DarkForce
Der Kühlerspezialist Gelid ist zwar hierzulande eher nur Insidern bekannt, erfreut sich aber im Ausland wegen preisgünstiger, aber leistungsfähiger Kühllösungen einer gewissen Beliebtheit. Nun also auch Gehäuse? Grund genug, einmal näher hin zu schauen.
Mit dem Darkforce präsentiert GELID Solutions einen Midi-Tower, der sich recht unauffällig und optisch unspektakulär in die große Warteschlange der verkaufsbereiten Midi-Tower einsortiert. Da wir generell keine Vorurteile hegen, aber permanent neugierig sind, haben wir eines dieser Gehäuse bereits kurz angetestet.

Mit einer UVP von ca. 90 Euro und einem geschätzten Straßenpreis von ca. 75-80 Euro nach Markteinführung landet das Darkforce im stark umkämpften Segment zwischen 70-90 Euro. Immerhin bekommt man nicht nur einen SATA-HotSwap und ein Seitenfenster, sondern einen Satz vorinstallierter Lüfter, die es uns nach einem ersten Vorab-Check durchaus angetan haben. Das, was hier geboten wird, benötigt eigentlich keine Lüftersteuerung mehr, denn es ist leise genug, um selbst dem Enermax Hoplite mit seinen sehr guten Lüftern zumindest akustisch Paroli bieten zu können.

Materialmix und Rundungen sind wie immer Geschmackssache, die Kühlleistung geht für die nicht allzu ausufernde Gehäusegröße jedenfalls in Ordnung, weil man faktisch kaum etwas von den Gehäuselüftern mitbekommt. Die HDD-Käfige sind einzeln herausnehmbar, dann passen auch Karten bis 41cm Länge locker ins Darkforce. Unterm Strich ist das Gehäuse ein guter Mix aus Größe, Kühlleistung und Geräuschentwicklung. Wir haben deshalb dieses Gehäuse auch über den Testparcour geschickt und werden die genauen Ergebnisse, mehr Fotos und den Einbautest in unserem Midi-Roundup für das erste Quartal 2012 mit veröffentlichen.

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*2012
*Danke
sieht nicht schlecht aus und wenn kühlleistung und lautstärke auch passen, eine überlegung wert
Noch ein CM 690 II
Naja, zum CM 690 II fehlt das Alu-Leisten-Geraffel
Gut find ich diese 3.5" Front-Mesh für die Front-USB-Anschlüsse, die meist mit Mainboards mitgeliefert werden.
Stimmt, das findet man heute eigentlich nur noch bei einigen wenigen etablierten Herstellern. Ob man das nun braucht - Geschmackssache. Ich habe im Office-Knecht z.B. noch ein anachronistisch anmutendes Floppy-Laufwerk drin, weil ich dort ab und zu noch Retro-Games zocke
@FormatC
retro-games?
da fällt mir spontan nur dune2 und monkey island2 ein ;-)
Ja, Monkey Island gehört auch dazu. Ansonsten reichen meine alten Schätzchen von Prince of Persia, über meine Lemmings-Samlung bis hin zu einem CGA-Emulator für Sokoban. 4 Farben - das war noch richtiges HighEnd!
Naja, kann mich noch an Kaiser auf den C64 erinnern aber meine ersten persönlichen highlights waren wings of fury und historyline am amiga
Wings of Fury... Fesselnde Spiele gabs damals schon.
naja mittlerweile sollte ja alles dank Emulatoren und VM-Ware installierbar bzw. spielbar sein
sokoban... da fällt mir noch alley cat ein! aber vorsicht! auf den modernen multimedia monitoren mit ihren "kräftigen farben" sind die cyan-magenta-schwarz-weiss-bilder noch anstrengender. ^^
Dafür gibts ja Emulatoren mit Farboption