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Im Test: Gelid Darkforce - solider Midi-Tower mit erstaunlicher Verwandtschaft (Gehäuse-Special Q1/2012)

Im Test: Gelid Darkforce - solider Midi-Tower mit erstaunlicher Verwandtschaft (Gehäuse-Special Q1/2012)
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Auch der Kühler-Spezialist Gelid Solutions bietet nun Gaming-Gehäuse an und betritt mit dem Darkforce Neuland. Doch so ganz unbekannt kommt uns das Gehäuse dann doch nicht vor. Was aber nichts Schlechtes sein muss, denn der Halbbruder bekam reichlich Lob.

Mit dem Gelid Darkforce starten wir heute in eine Testreihe mit derzeit insgesamt 8 fest eingeplanten und aus unserer Sicht besonders interessanten Gehäusen verschiedener Kategorien, die wir zudem nach sehr unterschiedlichen Kriterien speziell ausgesucht haben. Von absoluten Neueinsteigern, über Modelle mit abweichender Farbgebung und Ausstattung, speziellen Größen und Kühlprinzipien, bis hin zum bewussten Kontrast zwischen Extrem-Budget und Luxus - in diesem Special testen wir gewohnt gründlich und deshalb jedes Gehäuse einzeln. Wenden wir uns nun unserem ersten Testkandidaten zu, einem neuen Midi-Tower.

Zuerst einmal muss man erneut feststellen, dass es aktuell wohl zum guten Ton gehört, mindestens ein Gehäuse unter eigenem Label anzubieten. Warum eigentlich nicht? Schließlich haben die Anbieter ein kleines Mitspracherecht bei Ausstattung und Finish, selbst wenn viele Firmen beim gleichen OEM fertigen lassen.

Das Ergebnis ist dann unterm Strich zwar stets irgendwie ähnlich, aber man kann auch kleine, jedoch feine Unterschiede erkennen. Genauso erging es uns mit dem Gelid Darkforce, das Gelid Solutions nun neu auf den deutschen Markt bringen möchte und dafür eine UVP von ca. 90 Euro ansetzt. Erfahrungsgemäß pendelt sich diese Kategorie dann so bei 70 bis 80 Euro ein - trotz allem noch eine stolze Summe für ein Midi-Case. Dies zeigt aber auch, welchen Anspruch man sich gesetzt hat.

Beim ersten Aufschrauben hatten wir allerdings ein Déjà-vu-Erlebnis der besonderen Art, und dieser erste Eindruck sollte uns dann im weiteren Testverlauf auch nicht getäuscht haben. Doch dazu mehr auf den folgenden Seiten, denn wir testen das Gehäuse in Deutschland als Erste und wollen es uns auch nicht nehmen lassen, dabei etwas ausführlicher hinzuschauen.

Alle 9 Kommentare anzeigen.
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  • Derfnam , 25. Januar 2012 08:29
    Moinsen.
    Fulmo gut und schön, aber preislich sind ja auch das dir wohlbekannte Enermax Hoplite sowie das Fractal Design Arc nicht sooo weit weg. Ich hätte mir da einen Vergleich gewünscht, wenigstens zum Hoplite, oder sprechen die erwarteten 10+ Euro Endpreisdifferenz dagegen?
  • FormatC , 25. Januar 2012 10:29
    Das Hoplite hatten wir schon im Test, das Fulmo GT auch.

    Im Test zum Fulmo GT bin ich ja auch kurz aufs Hoplite eingegangen, denn hatten wir ja einiges kritisiert. Man kann die Kisten auch nicht miteinander vergleichen, da Hoplite und Fulmo komplett anders konstruiert und gefertigt wurden und rein äußerlich völlig voneinander abweichen. Das Hoplite ist zudem ein altes Modell. Irgendwo muss man auch mal Grenzen ziehen, denn geschmacklich sind die Teile dann doch von der Zielgruppe her grundverschieden. Auch das Fractal Design Arc. Das passt dann eher mal in die Lian-Li- und Lancool-Ecke.

    Ich habe insgesamt 8 Kisten hier, die ich jetzt Stück für Stück teste, da wird dann auch untereinander verglichen.
  • drno , 25. Januar 2012 13:47
    Ich finde solche Gehäusetests enorm wichtig, damit sich auch das Jungvolk vernünftiger orientieren kann als seine Hardware in eine Karnickelkiste zu bauen. Das "Front-Office" mit e-Sata macht einen ordentlichen und soliden Eindruck, und z.B. mit den Kabeldurchführungen und dem Hinterboardlüfter scheinen die Gehäuslebauherrn durchaus mitgedacht zu haben. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, daß nur der (optionale) Bodenlüfter, der einen Luftfilter mitbringt. Oder habe ich da etwas mißverstanden? Sehr gut ist das THG FormatC Feedback an die Hersteller! Ein Piezzo-Pieper ist doch (fast) in jedem Casezubehör dabei und ein USB 3.0 Adapter dürfte den Hersteller von PC-Gehäusen, die als Palettenware verteilt wird, finanziell nicht überfordern. Wenn solch Kiste, meinethalben für 50 Ocken ohne Fenster angeboten wird, dann ist der Preis dafür in Ordnung.
  • Anonymous , 25. Januar 2012 14:53
    Für den Preis ist das Gehäuse akzeptabel!
    Mechanisch macht es einen guten Eindruck was im Test gut zu erkennen ist!
  • -ghost-@guest , 25. Januar 2012 16:18
    Ist das Lepa LPC302 nicht auch (bis auf die Seitenwand und Front-Design) identisch?
  • FormatC , 25. Januar 2012 16:20
    Lepa ist Enermax, es ist quasi ein Low-Budget-Fulmo :) 

    Könnte man aber locker mit dazu zählen. Also Fulmo ohne Zierleisten :D 
  • Gnom@guest , 6. April 2012 13:21
    Ab wann gibts das Gehäuse zu kaufen? Gelid verweist auf eine handvoll Verkäufer, die das Gehäuse alle (noch) nicht führen.
  • FormatC , 6. April 2012 15:09
    Angeblich soll es schon seit einem Monat erhältlich sein. Ich befürchte eher, die erste Ladung ist schon verkauft. Nachschub kommt sicher ;) 
  • drno , 17. April 2012 18:22
    Mein Wunsch an Gelid: Baut bitte noch Staubfilter für alle Einlaßlüfter ein. Die Filter für die Bodenlüfter sind schon mal ein guter Anfang; das Gehäuse wäre jedoch zumindest mit Filtervorsätzen für die Frontlüfter ein ganzwa Stückweit perfekter!
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