Global Foundries produzieren 2,5 GHz schnellen ARM-Chip

In der letzten Zeit sorgten die Global Foundries für wenig positive Nachrichten. Immer wieder wurde über Schwierigkeiten bei der Chip-Herstellung berichtet. Zuletzt gab AMD sogar die Produktion der Nachfolger der Ontario- und Zacate-APUs, Witchia und Krishna, gänzlich auf, weil die entsprechenden Chips nicht schnell genug produziert werden konnten.

Nun demonstriert der Auftragsfertiger allerdings seine Kompetenzen mit einem ARM-SoC, der eine Taktfrequenz von bis zu 2,5 GHz erreichen kann. Der auf dem Design des Cortex A9 aufsetzende Chip wird in einem 28-nm-Verfahren gefertigt, bei dem der Hersteller gleich drei weitere Technologien vorstellt, die die Chips für spezifische Einsätze qualifizieren sollen. CPUs, bei denen das SLP(Super Low Power)-Verfahren zum Einsatz, die sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch auszeichnen sollen, sind für den Einsatz in Netzwerken gedacht. Für Embedded-Geräte, bei denen der Energieverbrauch nur eine untergeordnete Rolle spielt, wird ein als HPP(High Performance Plus) bezeichneter Standard genutzt. Und schließlich wird es mit LPH (Low Power High Performance) eine Kombination aus beidem geben.

Diese letzte Variante der 28-nm-ARM-CPUs ist auch jene, die in Smartphones und Tablets verbaut werden sollen. Sie werden im kommenden Jahr ohne weiteres mit 2 GHz getaktet werden, allerdings noch weit leistungsfähiger, denn dann sollen die Chips bereits auf dem Cortex A15 aufsetzen.

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