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Globalfoundries holen bei Strukturbreiten auf

Von - Quelle: Tom's Hardware FR

Die Globalfoundries, die einstige Prozessoren-Fertigung von AMD, die der Chipentwickler bereits 2008 in ein eigenständiges Unternehmen ausgelagert hat, hatten in der Vergangenheit immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen, vor allem wenn es darum ging, die Strukturbreite der Chips zu verkleinern.

Beinahe drohte der Hersteller technisch mit der Entwicklung bei Konkurrenten wie Intel aber auch TSMC nicht mithalten zu können, doch offenbar hat man bei den Globalfoundries eine Aufholjagd gestart: Schon im kommenden Jahr soll die Fertigung von Chips in einer Strukturbreite von 20 nm möglich sein, im Jahr darauf könnte diese sogar auf 14 nm sinken - das wäre auf Intel-Niveau. Erreicht wird dieser Entwicklungssprung durch das konsequente Setzen auf dreidimensionale FinNet-Transitoren sowie den Einsatz der Planartechnik in der Fertigung.

Auf diesem Weg sollen die kommenden Chips des Herstellers deutlich leistungsfähiger werden. Allein die unter dem Namen 14XM (XM steht für Extreme Mobile) geführten 14-nm-Chips sollen für bessere Akku-Laufzeiten von 40% bis 60% im Vergleich zu den 20-nm-Prozessoren sorgen. Die Leistungsfähigkeit soll dabei um 20% bis 55% steigen.

Die Globalfoundries will auf diesem Weg unabhängiger von seinem bisherigen Hauptauftraggeber AMD werden und sich verstärkt auch als Produzent von ARM-SoCs empfehlen. Eine Hoffnung, die nicht unbegründet ist, denn TSMC fertigt aktuell nicht nur einen Vielzahl der SoCs, die in Smartphones und Tablets verbaut werden, sondern auch die 28-nm-GPUs von AMD und Nvidia - und gilt, was die möglichen Fertigungskapazitäten anbelangt, als überlastet. Gerade bei den 28-nm-Prozessoren kam es immer wieder zu Lieferschwierigkeiten und auch bei den 40-nm-Chips wurden schon Engpässe vermeldet.

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