Globalfoundries produziert übernächste Chip-Generation in Dresden
Trotz einer Reihe technischer Unwägbarkeiten in diesem Jahr, die vorgeblich vor allem der Umstellung vom HKMG-Gate-First- auf das Gate-Last-Verfahren geschuldet waren, blickt man bei den Globalfoundries optimistisch in die Zukunft
In den vergangenen Wochen haben die Globalfoundries, der ehemals zu AMD gehörige Prozessorhersteller, vor allem mit Schwierigkeiten von sich reden gemacht. AMD musste im Laufe des Jahres geplante Prozessoren immer wieder verschieben und zuletzt aufgrund der noch an den Werken verbliebenen Anteilen Verluste ausweisen. Dennoch blickt Globalfoundries, der zu den drei großen Herstellern der Welt gehört, zuversichtlich in die Zukunft.
So soll eine im US-Bundesstaat New York neugebaute Fab in Kürze angefahren werden, damit im Juni die Produktion von Chips mit einer Strukturbreite von 20 nm beginnen kann. Und auch die Entwicklung soll in diesem Jahr wieder eine zentrale Rolle spielen. Insgesamt will der Hersteller 3 Milliarden Dollar investieren, liegt damit jedoch erheblich unter der Investitionssumme von 5 Milliarden Dollar, die in vergangenen Jahr aufgebracht wurde.
Dennoch ist Konzern auf dem richtigen Weg, glaubt Globalfoundries-CEO Ajit Manocha. Seinen Angaben nach wird bereits daran gearbeitet, künftige Chips in einem 14-nm-Verfahren herstellen zu können. Diese sollen dann wieder in Dresden vom Band laufen, wo jedoch zunächst die Produktion der in 32 nm gefertigten Trinity-APUs beginnen soll. Zeitlich wollte sich Manocha jedoch nicht über den kommenden Juni hinaus festlegen. Wann mit der übernächsten Prozessor-Generation zu rechnen ist, ist also noch völlig unklar.
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